365 Rezepte – Die neue Jeden-Tag-Küche von GU

| 365 Rezepte – die neue Jeden-Tag-Küche von GU | 978-3833867606 | 19,99 € |

 

Geht es auch so? Ich liebe einfach Kochbücher, obwohl ich eher die Backfee bei uns Zuhause bin, muss ich im Buchladen immer in die tollen, großen, bunten Kochbücher schauen. Plötzlich war er da: der Zuwachs im Kochbücherregal. Vor ungefähr 6 Monaten haben wir radikal ausgemistet. Geblieben sind ein paar Standardwerke, Starköche und Bücher, in denen man wirklich viele Rezepte findet.

Dieses musste aber bei uns einziehen. Ich bin ein Werbungsopfer, d. h. 365 Rezepte – da bin ich total drauf angesprungen. Warum? Weil ich nie weiß, was ich kochen soll. Dem Mann fällt immer alles mögliche ein, der arbeitet aber sehr lange und hat dann keine Lust mehr. Auf Brot habe ich aber nicht immer Lust, auf Gekauftes noch weniger und so dachte ich: das Buch muss her.

Die „365 Rezepte“ kommen mit vielen verschiedenen Kategorien daher, die für jeden etwas bieten. Du liebst Salat? Du suchst Eintöpfe zum Mitnehmen? Isst Fisch für dein Leben gern? Dann bist du hier genau richtig.

Es gibt 5 Kategorien: Salate, Pasta, Eintöpfe, Veggie-Hauptgerichte und Fleisch und Fisch. Manchmal ist der Salat im Glas, manchmal mit Nüssen extra oder Feta. Die Gerichte sind sehr ausbalanciert und wollen dafür sorgen, dass man keinen Hunger mehr hat. Oben seht Ihr, wie eine Doppelseite aussieht. Links oder rechts ein großes Foto, auf der gegenüberliegenden Seite das Rezept. Es gibt immer eine Zutatenliste, eine Personenanzahl, die Kcal und eine Angabe wie lange die Zubereitung dauert. Bei letzterem brauche ich immer etwas länger, aber die reinen Kochzeiten – Nudelwasser, anschmoren, in den Ofen damit – stimmen sehr gut.

Das Rezept ist in wenige Schritte unterteilt. Meist gibt es unter den Rezepten noch kleine Hinweise, die auf Variationsmöglichkeiten bei Salaten hinweisen oder ein kleines Extrarezept bieten. Oben habe ich die Kartoffelpuffer gemacht und darunter befand sich ein einfaches Rezept für Apfelmus.

Auf manchen Seiten befinden sich auch zwei Rezepte (eine Doppelseite demnach vier). Bei Suppen finde ich das in Ordnung, denn die Schritte sind immer sehr ähnlich und in diesem Buch wirklich einfach gehalten.

Es gibt die normalen Kartoffelpuffer genau so, wie die „Pflaumen-Nudeln“ mit Mohn. Oder „Schupfnudel mit Kraut“ und ausgefallener die „Orient Bowl“. Die Spanne ist wirklich riesig und hat mich begeistert. Natürlich weiß ich manche Dinge bereits, so kann ich Kartoffelbrei kochen, aber das Buch hält auch immer wieder einen Trick 17 bereit. Ich bin zum Beispiel nie auf die Idee gekommen, meine Bratkartoffel mit Zitrone zu beträufeln, aber die Säure gibt ihnen das gewisse Etwas.

Ein Kochbuch, das ich breit empfehlen kann. Die Gerichte sind leicht, aber individuell. Die „To-go“ Gerichte lassen sich wirklich super vorbereiten und schmecken am nächsten Tag fast noch besser.