PaperPassion (Paper-Reihe Bd. 4)

 | Sieh mich an  |  Mareike Krügel  | Piper, 2017 |  978-3492058551 | 20,00 € | 

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Wild, wilder, Easton Royal. Der drittälteste der fünf attraktiven Bad-Boy-Brüder ist nicht leicht zu bändigen. Und seine düstere Familiengeschichte hat bei ihm besonders tiefe Spuren hinterlassen: Er trinkt und feiert zu viel, lässt gerne seine Muskeln spielen und jagt jede Nacht einem anderen Mädchen hinterher. Mit Erfolg, denn Easton steht seinem großen Bruder Reed in puncto Unwiderstehlichkeit in nichts nach. Doch Easton langweilt sich schnell, ist immer auf der Suche nach dem nächsten Kick. Vielleicht ist er deswegen so interessiert an der neuen Mitschülerin Hartley, die ganz anders ist, als die anderen Aston-Park-Püppchen – bodenständig, schlagfertig und vor allem: nicht an Easton interessiert. Die ultimative Herausforderung für den Achtzehnjährigen, der es gewohnt ist, alles zu bekommen, was er will. Doch geht es hier wirklich nur um Eastons Ego, oder entwickelt der stürmischste der Royal-Brüder echte Gefühle für Hartley?

War das schwierig! Aber ich habe es geschafft, habe das Buch zu Ende gelesen, obwohl mir gar nicht danach war. Die Pater-Reihe stand bei Erscheinen etwas im Rampenlicht. Zum einen mochten es viele, es passte in den Hype um, ich nenne sie mal etwas „schmutzige Liebesgeschichten“, zum anderen stellte die Reihe manchmal aber die schlechte Behandlung der Frau in den Vordergrund. Man konnte es sich selbst aussuchen: mögen oder nicht.

Ich fand Dinge, die mich störten, aber auch Dinge, die ich sehr mochte. Die Royals waren von Anfang an ein bunter Haufen, für jede Leserin war etwas dabei. Verrückte Zwillinge, die sich eine Freundin halten, der harte Typ mit dem weichen Kern, der Womanizer und immer das Arschloch. Letzteres ist Easton, um den sich alles in diesem Band dreht.

Easton kann sie alle haben, will sie alle haben, aber danach sind sie recht langweilig. Ja, er hat kein schönes Frauenbild, aber wen stört es? Mich natürlich auch unter dem moralischen Aspekt, aber erst einmal fängt die Geschichte recht gut an. Er wird von Hartley drei ertappt, wie er etwas mit einer Lehrerin hat. Absolutes NoGo. Sie ist zu Recht schockiert, und weckt damit Easton Aufmerksamkeit, denn sie senkt nicht den Blick, hält ihm stand und gibt freche Antworten. Go, Hartley!

Der Fokus liegt auf den Gesprächen, die die beiden führen. Easton beginnt sogar zu betteln und das ist eine ganz neue Seite an ihm. Die geneigte Leserin kann sogar zwischen den Zeilen lesen und bisweilen verstehen, warum er so handelt, wenn es um rauen geht. Tiefe Einblicke also, in einen Charakter, der neben Reed etwas verblasst. Wir treffen trotzdem noch all die bunten Nebendarsteller: die Zwillinge, Reed (am Telefon), Ella und Callum.

Eineige gewisse Nebenschauplätze gibt es auch, obwohl Hartleys Wohnung und die schule die Hauptschauplätze sind. Wir gehen wieder mit Easton an die versuchten Docks, trinken viel Alkohol und spielen Karten. Aber im Endeffekt ist es ein ähnliches Szenario wie bei Ella und Reed. Arm und geheimnisvoll trifft reich und frech. Da Hartley aber noch einige Geheimnisse zu bieten hat, die manchmal leider keinen Sinn ergeben und Easton immer wieder an seinem BadBoy-Image bastelt.

Ihr merkt:  so richtig packen, konnte die Geschichte mich nicht. Es war was für Zwischendurch, nichts halbes und nichts ganzes.Mir fehlte Reed, der ein Machtwort sprechen kann, der aber auch gute Ratschläge gibt. Außerdem nervte Ella mich mit ihrem Beschützerinstinkt, der nun auch Easton erfasst.

 

 

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