[Flimmerkiste] Sieben Minuten nach Mitternacht

 

Verfilmt von:

Regie: J.A. Bayona
Drehbuch: Patrick Ness

Basierend auf:

Sieben Minuten nach Mitternacht – Patrick Ness und Siobhan Dowd

Handlung:

Zu alt, um ein Kind zu sein: Conor (Lewis MacDougall)

Sorgenfrei kann man das Leben des jungen Conor (Lewis MacDougall) nicht nennen: Seine Mutter (Felicity Jones) ist schwer krank, er fürchtet seine strenge Großmutter (Sigourney Weaver), bei der er jetzt leben soll, und die großen Jungs, die ihn in der Schule verprügeln. Aber am schlimmsten ist der dunkle Albtraum, der ihn jede Nacht quält. Doch plötzlich wird alles anders: Als er wieder einmal schweißgebadet aufwacht, hat sich die alte Eibe vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt – und spricht zu ihm. Conor begreift schnell, dass er keine Angst haben muss. Stattdessen beginnt das Monster, ihm drei Geschichten zu erzählen. Immer um sieben Minuten nach Mitternacht trifft Conor das Monster, und seine Geschichten begleiten ihn auf dem Weg zu der ganzen Wahrheit hinter seinem Schmerz.


„Sieben Minuten nach Mitternacht“ habe ich mir in der Buchhandlung am Frankfurter Hauptbahnhof gekauft. Das weiß ich so genau, weil ich auf der Buchmesse war und lange Zeit nicht wusste, ob ich mir das Buch kaufen sollte. Damals gab es noch eine tolle Schmuckausgabe mit großen Bildern und hellem, festen Einband. Heute steht das Buch bei mir im Regal, aber damals mochte ich es nicht. Meine Rezension könnt ihr HIER nachlesen. Die Geschichte rund um Conor hat mich nicht ergriffen, ich fühlte nicht, was er fühlen musste. Würde es im Film anders sein? Ich war gespannt, denn manchmal sollte man den Film nicht mit dem Buch vergleichen…

Vom für mich unbekannten Schauspieler bis zur bekannten Schauspielerin ist alles vertreten: Sigourney Weaver als Großmutter von Connor und im englischen original Liam Neeson als Monster (Stimme). Auch den kleinen Connor kann man kennen, denn es ist der Junge, der den jungen Pan im gleichnamigen Film spielt. Kennt ihr nicht? War auch recht sehenswert.

Die schauspielerische Leistung vom Jungen, der viel erleiden muss und mehr Angst als Fröhlichkeit in sich hat, ist wirklich gut. Ich habe es Lewis MacDougall abgenommen, wenn er fühlte. Darum verstehe ich auch nicht, warum er nicht schon mehr Rollen übernommen hat. Etwas schwach empfand ich die Leistung von Conors Mum: Felicity Jones. Sie mag vielen bekannt sein, aber ich finde, sie kann Gefühle nicht gut transportieren und auf der Leinwand geht viel verloren.

Was mich wirklich glücklich gemacht hat, ist, dass das Monster wirklich toll dargestellt ist. Es wirkt nicht überdreht, nicht zu groß, nicht zu nett und nicht zu böse. Mit dem Monster im Buch hatte ich meine Probleme, da auf den Bildern  fast immer nur Teile zu sehen waren. Im Film hat es mir viel besser gefallen.

Ich werde mir den Film noch einige Male anschauen müssen, denn der Teufel steckt im Detail. Viele Kleinigkeiten, Gesten, Eindrücke oder Dinge, die im Hintergrund verschleiert werden, fallen mir erst wirklich beim zweiten Mal auf. Der Film ist komplex auf die Leinwand gebannt worden und kein Werk, das man eben mal so anschaut.


Fazit:

Wer sich den Film anschauen möchte, der kann ab dem 19.Oktober di eDVD, Blu-ray kaufen oder den Film bei den meisten Anbieten streamen. Einfühlsam wird das Leben des kleinen Conor dargestellt und der Film hat mich mehr berührt als der Film.

 

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