Schriftstellerinnen!!

Schriftstellerinnen! | Katharina Mahrenholtz | Dawn Parisi | Atlantik, 2017 | 978-3455370416 | 22,00 € | 

Das Cover führt Euch zum Buch!

Dieses Buch vereint die wichtigsten Autorinnen der Weltliteratur, die Berühmten ebenso wie die lange Vergessenen. Spannende Biographien, große Werke – gewohnt kurz und knapp, unterhaltsam und informativ erzählt. Ein Muss für alle, die gute Geschichten lieben!

Ich bin eine Sammlerin. Mir haben es besondere Bücher angetan, die entweder selbst etwas mit Büchern zu tun haben, sich mit Schriftstellern und Schriftstellerinnen beschäftigen oder Geschichten in Briefen erzählen. Es gibt zwei Varianten:

  1. Die Variante, die eher einem Lexikon gleicht. Langweile Zusammenschnitte eines Lebens oder der Werke, eher lieblos zusammengestellt.

2. Die Variante, die ich gerade gelesen habe. Die mit Witz, Liebe zum Detail und Liebe zum Comic-Strip es schafft, Wissen zu vermitteln.

In die letzte Kategorie fällt das Buch von Mahrenholtz und Parisi. „Schriftstellerinnen!“ entführt in eine spannende Welt: in die, der schreibenden Frau. Viel zu wenige gibt es und erst sehr spät durften Frauen schreiben bzw. überhaupt lesen. Es waren mutige Frauen, die ihren eigenen Namen auf Bücher schrieben und sie tatsächlich veröffentlichten. Die Autoren dieses Sachbuches versuchen einen Querschnitt zu bieten: bekannt zu unbekannt, verrückt und nicht verrückt, schon tot oder noch lebend. Es gibt alles und WAS es nicht alles gibt.

Jetzt können Fakten dröge herunter geleiert werden, Namen genannt, Liebhaber beschimpft und Werke bewertet werden – man kann aber auch lustige Comicfiguren zeigen, bunte Tabellen erschaffen und ein Diagramm „Wer da mit wem?“, um zu zeigen, dass Schriftstellerinnen einiges drauf haben!

Ich zeige Euch am besten zwei Beispiele, damit Ihr im Bilde seid:

 

Einige Schriftstellerinnen kannte ich nur aus dem Studium, andere wiederum gar nicht. Neben den Fakten, Geburtsdatum, Liaison und Todestag, gibt es manchmal lustige Anekdoten, die erzählt werden. Oder Affären werden genannt und die Geisteskrankheit der Schriftstellerin ausgeführt. Oft musste ich schmunzeln, denn vieles aus dem Leben der Brontë Schwestern verarbeiteten sie auch in ihren Romanen. Dies nur als Beispiel.

Zwischendurch dachte ich, dass mir einige Frauen fehlen. Frauen, von denen ich wusste, dass sie schrieben oder geschrieben haben. Späte las ich das Nachwort und mir wurde bewusst: es ist eine unendliche Aufgabe alle Schriftstellerinnen zu nennen –  die Bekannten wie die Unbekannten.

Ich hatte viel Spaß, denn hier hebt keiner den Zeigefinger und sagt mir, wen ich kennen muss und wen nicht. Mir ist es lieber, ich erfahre ein bisschen unnützes Wissen, lache darüber und widme mich dann wieder dem „guten“ Wissen, als dass ich mich langweile beim Lesen.

Ich habe mir die gesamte Reihe einmal angeschaut, die Mahrenholtz und Parisi veröffentlicht haben und es sind noch einige Bände dabei, die ich mir notiert habe:


Viel Spaß mit diesem bunten, voller Wissen steckendem, Sachbuch.

 

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