[Er sagt &Sie sagt] Im Kino – Die Insel der besonderen Kinder

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Die Insel der besonderen Kinder

Verfilmt von: Tim Burton

Basierend auf:

Die Insel der besonderen Kinder

Die Stadt der besonderen Kinder

Handlung:

Der 16-jährige Jacob verliert seinen Großvater durch ein Wesen, dass er immer für eine Erfindung seines Opas gehalten hatte. Um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, beschließt er, den Geschichten seines Großvaters nachzugehen. Diese führen ihn auf eine Insel mit einem verlassenen Waisenhaus, in dem einst Kinder mit übernatürlichen Kräften lebten.

Hier trifft er auf die junge Emma, die Feuer kontrollieren kann. Die nimmt ihn mit in eine Zeitschleife, welche beide in die 1940er Jahre führt, als das Waisenhaus noch ein Zufluchtsort für begabte Kinder war, die etwa unsichtbar sein können oder andere Superkräfte haben. Geführt wird das Heim von Miss Peregrine, doch auch sie kann die Kinder nicht vor den Hollows beschützen – böse Wesen, die ihnen nach dem Leben trachten. Nur Jacob kann die Schattenwesen sehen und wird zur letzten Hoffnung der Kinder. (Quelle: http://www.moviepilot.de/movies/die-insel-der-besonderen-kinder/comments)


Es war mal wieder Zeit für ein Kinoerlebnis. Die Bücher, der besonderen Kinder, sind in Deutschland bei Droemer Knaur bzw. dem ehemaligen Imprint PAN erschienen. Mal mit Frust, mal mit Genuss habe ich sie gelesen. Die Rezensionen könnt Ihr hier nachlesen:

Band 1

Band 2 

Da das Bücherchaos immer zu weit ins Kino geht: der Mann und ich, gibt es heute auch wieder eine geteilte Ansicht. Was dachten wir vor dem Film? Und was danach?


Wenn jemand mal ins Kino geht:

[Er sagt]

Es war Zeit ins Kino zu gehen. Wir hatten es bereits eine Woche vor uns hergeschoben. Die Enttäuschung wäre groß gewesen, wenn der Film nach nur einer Woche nicht mehr im Kino gewesen wäre. Aber ein 3D- Film? Da bin ich immer skeptisch, ob sich der Aufwand bei der Produktion und die höheren Kosten für mich lohnen. Diesmal war ich allerdings ganz unvoreingenommen  – immerhin kannte ich auch die Bücher nicht. Die Frau war da etwas anstrengender…

[Sie sagt] Was ist, wenn ich ins Kino gehe und mich ärgere? Wenn der Film ganz schrecklich ist und sich kaum an den Büchern orientiert? Okay, die Bücher waren nicht immer perfekt. An wie viel würde ich mich tatsächlich erinnern? Immerhin ist es schon etwas her, dass ich die Bücher gelesen hatte. Es war schwer für mich, den Mund zu halten und dem Mann nichts zu verraten…

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(Quelle:http://www.moviepilot.de/movies/die-insel-der-besonderen-kinder/images/582198)


Während des Films:

[Er sagt] Die ersten dreißig Minuten wirkte der Film, wie ein normaler Fantasy-Kinderfilm. Allerdings war ich begeistert. Er war witzig, viele Schauspieler, die ich nicht kannte.

[Sie sagt] Ich war überrascht. Während des ganzen Films habe ich nicht einmal auf die Uhr geguckt. Normalerweise ist es so, dass ich nach einer halben Stunde anfange unruhig zu werden. Entweder weil in dem Film nicht genug passiert, der so viel, dass es mich einfach nicht interessiert. Tim Burton hat es geschafft einen Film zu drehen, der es mir möglich machte, mich ganz auf ihn zu konzentrieren.


Am Ende wird alles gut…

[Sie sagt] Klar, muss ich dem Film Abstriche zu gestehen. Kein Buch kann eins zu eins übernommen werden. Was mich gestört hat, war dass das Ende fast keine Ähnlichkeit mit dem Buch aufweist. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass das zweite Buch von Ransom Riggs bereits mit angegriffen wurde – aber wirklich nur ein bisschen. Zudem finde ich einige Stellen so kurios und gruselig, dass es kein Kinderfilm für mich ist. In diesen Momenten merkt man, dass man einen Tim Burton Film gut.

Überrascht haben mich die Schauspieler. Allen voran Eva Green spielt eine tolle Rolle, die mich mitgenommen hat. Ihr Auftreten gegenüber den Kindern, ihr leichtes Lächeln und ihr Umgang mit dem Bösen sind toll. Gerne mehr von Eva Green.  Der Junge kam mir bekannt vor. Wem es auch so ging: Er ist gewachsen seitdem er den Jungen im Kinofilm: „Der Junge im gestreiften Pyjama“ spielte.

[Er sagt] Keine Erwartungen gehabt und gut unterhalten worden im Kino. Fast würde ich die Bücher jetzt lesen wollen 😉 Aber ich bin ja ein kleiner Lesemuffel. Die Frau empfand einige Stellen als nicht gelungen, sie klärte mich aber auch auf warum und was ihr fehlte. Das ist das Problem, wenn man die Bücher vor dem Film liest  – da waren wir uns einig.


Fazit

Wir waren gerne im Kino. Es ist ein Tim Burton Film, der ohne übermäßigem Witz und Musik auskommt. Für jeden ist etwas dabei: ein wenig Grusel, ein wenig Liebe und viel Zauberei 😉

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