[Workouts, DVDs und Co.] – Am Ende ist es immer der Sport

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Im Moment bin ich krank: Mittelohrentzündung. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Laute Geräusche sind mir ein kraus, die Tabletten schmecken nicht und bereiten mir Bauchschmerzen – aber da muss ich durch. Zeit, um mal einen Artikel in Angriff zu nehmen, der schon länger fällig ist, denn ich habe vor ca. drei Wochen wieder mit einer gesünderen Lebenseinstellung begonnen. Hört sich groß an, ist aber nur der Versuch wieder etwas Sport zu machen und dabei Spaß zu haben.

Ich bin jetzt weder Vegetarier geworden oder achte auf meine Ernährung. Ich esse immer noch alles, was ich möchte. Nur mal etwas weniger und okay, nicht zu jedem Fußballspiel gibt es eine Flasche Bier. Dafür gibt es ein paar feste Dinge, die zu meiner Routine geworden sind, diese möchte ich euch heute zum Teil vorstellen und Euch erzählen, was in den nächsten Artikeln zu diesem Thema passiert. Wer jetzt denkt, ich möchte angeben, irrt sich. Es ist einfach so, dass ich davon erzählen möchte und ich bei meinem Versuch nicht unbedingt alleine bin.

Ich habe es vor einiger Zeit mit dem Weglassen von Kohlehydraten versucht und erkannt: ich mag die viel zu gerne. Eine Zeit lang habe ich mich hängengelassen, fand Yoga ganz nett, aber ließ es auch wieder bleiben. Gleichzeitig halte ich nichts von Fitnessstudios und bleibe lieber für mich. Bin ich beim Lesen schließlich auch – also allein 😉

Die Veränderung begann mit „HelloFresh“ und der Faulheit jeden Tag zu kochen. Ich bin ein Kochmuffel, bei uns kocht meist der Mann. Ist eigentlich nicht schlimm, aber wenn er später nach Hause gekommen ist, gab es Pizza oder nichts oder Nudeln. Jetzt gibt es seit einige Zeit jede Woche eine „HelloFresh“ Box. Und ja, wir bezahlen unsere Boxen, denn dies ist kein sponsered Post. Ich schwärme davon, weil es wirklich gut und lecker ist. Zudem werde ich meine Probleme mit „Hello Fresh“ nicht verheimlichen.

Wir beginnen heute mit dem Essen. Es wird eine ausführliche Rezension zu einem „Boot Camp“ Buch folgen, womit ich eigentlich vor drei Wochen angefangen habe. Mittlerweile (und auch schon davor) benutze ich einige DVDs und lasse auch einige verstauben. Dazu wird es auch einen Artikel geben, sowie zum Frühstück, meinem Fitnesstracker und wer gespannt ist, was ich erreicht habe, darf vielleicht mal auf meine Waage schauen 😉

Heutiges Thema: 

Essen mit „HelloFresh

Die wichtigsten Fakten zu „HelloFresh“:

  1. Es ist ein Kochboxensystem. Jeden Dienstag kommt eine Box mit fünf Gerichten.
  2. Es ist ein Abo – aber immer kündbar und pausierbar.
  3. Es sind Biolebensmittel enthalten und es muss nur wenig Zuhause vorhanden sein.
  4. Es gibt die Wahl: Vegetarisch, Thermomix oder die „Fleischbox“.

 

Mittlerweile bekommen wir nur noch die Veggie-Box. Darin enthalten sind fünf Gerichte für zwei Personen. Der Luxus kostet uns 54,99 €. Allerdings kaufen wir auch sonst nicht mehr viel ein. Milch, Joghurt und Obst – mehr brauchen wir unter der Woche nicht. Lästige Spontankäufe, neue Sachen ausprobieren und unnützes Zeug kaufen: das machen wir schon lange nicht mehr. Hier könnt Ihr euch die Veggie-Box anschauen: KLICK.

Was gibt es bei „HelloFresh“: 

Viele, bunte Gerichte sagt Euch so jetzt nix, was? Ich zeige Euch mal ein paar Beispiele: 

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(Foto: F.Huhnke)

Halloumi-Burger mit Süßkartoffelpommes

Das war zum Beispiel sehr lecker. Natürlich sind in der Box auch Dinge enthalten, die wir nicht so gerne essen. Sollten einmal Oliven in einem Salat sein, lassen wir sie einfach weg und verschenken die Oliven. Mit Kichererbsen sieht es oft nicht anders aus, denn schon der Geruch ist nicht schön für uns. Manchmal gibt es Specials. Momentan gibt es immer ein EM-Gericht aus einem Land, das gerade versucht Europameister zu werden. 

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(Foto: F.Huhnke)

Melonensalat mit Fetasticks und Kräuterbutter Baguette

Dieser Salat war wirklich lecker. Die Melone reif und süß, das Baguette knackig und die Fetasticks eine Sache, die ich so nicht ausprobiert hätte. Durch die Boxen erweitern wir bzw. ich meinen Kochhorizont. Es gibt Salatkombinationen, die hätte ich mir selbst nicht ausgedacht. Oder Gemüse, das wir nicht probiert hätten. Manches schmeckt – anderes nicht, aber das kann mir auch passieren, wenn ich mir ein Gericht selbst aussuche oder ausdenke. 

Die Rezeptkarten werden mitgeliefert. Sie enthalten eine Kochanleitung, eine Zeitangabe und auch Nährwertangaben: 

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(Quelle: Hello Fresh:
https://www.hellofresh.de/recipe/week/current/veggie-box/?year=2016)

Ich war überrascht, wie viel Spaß es macht, nach einer Anleitung zu kochen. Zudem bleibt es mir erspart, jeden Tag die Frage zu klären, was es zu essen gibt. Ein Manko ist nur, dass nicht alle Gerichte kinderfreundlich sind. Viel Gemüse, Halloumi und außergewöhnliches schreckt erst einmal ab. Da muss etwas Überredungskunst her 😉 

Mit unseren fünf Rezepten kommen wir gut eine Woche aus. Manche Gerichte reichen für Mittag- und Abendessen, da die Menge sehr groß ist. Es gibt aber auch Gerichte, die sehr klein gehalten sind. Wir jonglieren immer ein bisschen, meist passt es oder es gibt noch etwas zusätzlich dazu. Letzteres passiert aber eher selten. 

Warum wir keine „Classic Box“ haben 

Die „Classic Box“ enthält Fleisch. Es gibt Schweinemedaillons, Rinderfilet und viel Hähnchen. Wir essen sehr gerne Fleisch. Aber uns ist aufgefallen, dass die Fleischboxen eine kleinere Menge an verfügbarem Essen bieten. An sich ist es nicht schlimm, aber so muss wieder geplant werden. Die vegetarische Box bieten uns die Möglichkeit viel Gemüse zu essen und einfach mal spontan ein Hähnchenfilet zu kaufen oder Frikadellen dazu zu machen. Wir vereinen beides und das gefällt uns gut. 

Wer sich die „Classic Box“ anschauen möchte: KLICK

Warum habt Ihr keine Obstbox?

Passend zum Thema Ernährung gibt es auch eine Obstbox. Vitamine frisch nach Hause, Bio und Abwechslung – hört sich erst einmal gut an, ist aber für uns leider nichts. Unsere Obstauswahl beschränkt sich auf die gängigen Obstsorten, allerdings esse ich zum Beispiel ungern Äpfel. Es ist schwierig das Obst für uns zu verwerten, wenn eine Person sehr mäkelig ist. An sich ist es aber eine tolle Idee und durch Bekannte habe ich gehört, dass die Box wirklich frisch ist. 

Wenn es mal Probleme gibt: 

Probleme mit der Lieferung? Gibt es selten. Die Box kommt mit UPS, die sind flink und stellen das Paket auch an einen gewünschten Ort ab. Unsere Box war immer pünktlich da. Wie es aber immer so ist mit Paketzustellern: manchmal klingeln sie einfach nicht. 

Sollte die Box nicht vollständig sein, kann „HelloFresh“ angeschrieben werden. Damit haben wir super Erfahrungen gemacht. Wir hatten eine kleine Durststrecke von vier Boxen, in denen immer etwas gefehlt hat. Hört sich schlimm an, aber mal war es nur eine Zwiebel oder der Biojoghurt. Dinge, die ersetzt werden können und „HelloFresh“ war immer kulant und schrieb uns etwas gut. 

Einmal gab es eine ziemliche Sauerei, denn der Schmandbecher war geplatzt und konnte nicht mehr genutzt werden. Wieder habe ich das Unternehmen angeschrieben und prompt haben sie die Verpackungen und das „Verpacken“ verbessert. 

Fazit:

„HelloFresh“ hat unsere Essgewohnheiten und unser Einkaufsverhalten verbessert. Es gibt ein paar Kinderkrankheiten, die bis jetzt immer schnell ausgemerzt wurden. Die Rezepte sind vielfältig und ich bin neugieriger und experimentierfreudiger geworden. 

Ich kann es nur empfehlen, denn es erleichtert den Alltag für Pärchen, die einen unregelmäßigen Tagesablauf haben und selten zusammen das Haus verlassen und es gemeinsam betreten. 


Das war Teil 1 meiner Artikelreihe zum Thema Ernährung, Sport und Co. Ich hoffe, es hat Euch ein wenig gefallen. 

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4 Kommentare

  1. Wow. Der Beitrag ist echt super. Ich habe mir alles durchgelesen und mochte dein Schreiben auch total gern. Ich kann jeden Punkt nachvollziehen und finde, dass das Essen super lecker aussieht. Ich probiere nämlich auch momentan etwas gesünder zu essen, weil ichmich in meinem Körper einfachnicht wohl fühle. Und Fertiggerichte sind danicht so förderlich.
    Ich werde die Box vielleicht auch mal ausprobieren, obwohl ich denke, dass ich momentan eine gute Routine für mich gefunden habe.

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      • Ich mache eine mischung aus fdh und Sport. Mein ziel ist jicht unbedingt weniger Kilos, sondern einen definierten Körper.
        Ich esse keine Chips oder Schokolade jeden Abend oder zwischendurch. Klar esse ich auch mal sowas, aber das hält sich in Grenzen undkommt seltener vor.
        Mittags hole ich mir keine fertiggerichte, die haufen kohlenhydrate haben, sondern schmiere mir ein Brötchen. Am Abend gibt esleichte Sachen wie Wraps und bevor ich ins Bett gehe mache ich ein workout zu Aint Your Mama. : )

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      • Oh, die böse Schokolade und die bösen Chips. Habe in letzter Zeit immer aus Frust auf dem Sofa gegessen – ganz schlecht 😉 Das soll auch bei weniger sein. Bis jetzt klappt es ganz gut. Lg

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