[Kurzrezension] Was wir auch tun

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Zwischen Ewig und Jetzt

Marie Lucas

FJB, 2014

978-3841422156

16,99 €

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Inhalt: 

Die 16-jährige Robin ist daran gewöhnt, ihren Willen durchzusetzen. Sie stammt aus einem gut behüteten Elternhaus, in ihrer Klasse ist sie beliebt und bei den Jungen gilt sie als unnahbar. Umso erstaunter sind alle, als sie eines Tages mit dem Außenseiter und notorischen Schulschwänzer Alex zusammenkommt. Alex sieht auf eine dunkle, geheimnisvolle Art gut aus. Er ist cool, und trotzdem ist etwas Brutales an ihm, etwas Abschreckendes, daher ist er nicht gerade beliebt. Anfänglich gefällt Robin die schweigsame, undurchdringliche Art von Alex. Doch je länger sie ihn kennt, je mehr sie ihn wirklich mag, desto mehr stört es sie, ihm nicht näherzukommen. 

Nur Jasper, Robins Exfreund, scheint plötzlich mehr über ihn zu wissen. Er lässt immer öfter Andeutungen fallen und macht seltsame Anspielungen. Schließlich bedrängt er Alex: 
Jasper zwingt ihn zu einem Deal: Einen Abend mit Robin – im Austausch dafür, dass er niemandem Alex` gefährliches Geheimnis verrät. 
Es wird ein Abend, der jeden der drei an ihre Grenzen führt. Ein Abend, der eine Spirale an Misstrauen und Verdächtigungen in Gang setzt, die in einer Katastrophe endet …


Eigentlich schade, dass wieder Maria Lucas „nur“ eine Kurzrezension bekommt. Zudem schneidet dieses Buch noch schlechter ab, als „Zwischen Ewig und Jetzt“. Hätte ich es gewusst, hätte ich ihr erstes Buch vielleicht besser bewertet. 

Der Anfang ist super: ein Pärchen liegt im Feuer gefangen. Der Leser weiß nicht, wer die beiden sind und welches Schicksal sie in dieses Feuer getrieben hat. Danach werden wir mit Jasper, Robin und Alex bekannt gemacht. Alle gehen zusammen zur Schule, alle sind irgendwie miteinander verbandelt.

Robin ist allerdings ein begehrtes Mädchen, war einmal mit Jasper zusammen und möchte nun gerne Alex ihren Freund nennen. Der kluge Leser denkt sich: ein Liebesdreieck. Bilder entstehen in meinem Kopf, so geht es weiter, das passiert noch. Bedacht wird natürlich auch das Feuer und trotz einiger falscher Fährten, weiß ich ziemlich genau nach 60 Seiten, wie die Geschichte ausgehen wird. 

Dabei ist es nicht mal dieser Umstand, der dazu führt, dass das Buch nur 2 Bücherpunkte bekommt. Es ist die Skrupellosigkeit und die Gewaltbereitschaft, die die Protagonisten ausstrahlen. Einzig Robin ist einfach nur ein verliebtes, verwirrtes und manchmal naives Mädchen. Für ihr Alter trifft sie manchmal komische Entscheidungen, aber das ist völlig in Ordnung. In Ordnung ist aber nicht, dass die Jungs voller Wut sind und alle das völlig normal finden. Niemand sagt mal: „Hey, das geht so aber nicht.“ oder „Wir wäre es mit Antiaggression?“ 

Zudem geht einfach alles viel zu schnell. Robin will kaum drei Tage etwas von Alex, schon sind sie irgendwie zusammen. Da komme ich einfach nicht mit und ehrlich gesagt, will ich das auch gar nicht. Realität sieht anders aus, muss an einen Roman angepasst werden, selbstverständlich. Nachvollziehbar sollte es aber dennoch bleiben. 

Bildschirmfoto 2015-05-25 um 14.26.09

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