Waterfall

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Waterfall

Lauren Kate

cbt, 2015

978-3570163863

17,99 €

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Dank Eurekas Tränen hat sich der verlorene Kontinent Atlantis aus der Versenkung erhoben – und mit ihm sein durch und durch böser Herrscher, König Atlas. Jetzt ist Eureka die Einzige, die die Welt vor Tod und Zerstörung retten kann. Zusammen mit dem mysteriösen Ander macht sie sich auf eine atemberaubende Reise, um Solon zu finden – jenen rätselhaften, verschollenen Saathüter, der alle Antworten auf ihre Fragen kennt. Da kommt Eureka hinter ein Geheimnis, das sie vor eine folgenschwere Entscheidung stellt: Ist sie bereit, für den Sieg über Atlas alles aufzugeben – auch die Liebe?

DieProtagonisten

Eureka steht extrem unter Strom. Ihre Gefühle waren immer schon sehr endgültig. Gut oder böse, traurig oder glücklich – sie nimmt fast das volle Programm mit. Leider bleibt sie sehr distanziert mit ihrem Ärger allein. Helfen kann niemand; weder Ander noch wir. 

Die Zwillinge, William und Claire, sind wieder mit dabei und sie sind wahre Sonnenscheine. Claire erstaunlicher Scharfsinn und Williams Sinn für Magie, entlocken mir so manches Lächeln. 

Neu sind die Hexen, die ziemlich oft auftauchen. Sie wissen Dinge, die Eureka nur erahnen kann, sind listig und unfassbar böse. Oder vielleicht doch gut? 

Brooks und Ander, jeder auf seiner Seite, sind immer noch dabei. Ander erinnert mich wieder an Daniel aus „Engelsmorgen“ und Co. 

Kulisse

Alle wollen Atlantis! Aber bis wir oder ob wir da ankommen, steht noch in den Sternen. Bis dahin ist die Welt ganz schön trüb geworden. Wasser, Wasser und nochmal Wasser  und alles ist salzig. Es gibt aber auch Lichtblicke, denn der Leser lernt Tratschhexen kennen und fragt sich, ob er auch einen „Tick“ hat.

Handlung

Was haben wir alle mit Eureka gelitten. Die Mutter weggelaufen, der Vater hat sie zurück gelassen, der beste Freund ist nicht mehr der, der er sonst war. Gibt es noch etwas, dass dem Mädchen passieren kann? Ich muss diese Frage leider bejahen, denn die Autorin zieht alle Register, um Eureka leider zu lassen. 

Nichts ist perfekt und so weiß ich am Anfang von „Waterfall“ tatsächlich nicht: Wo bin ich? Kein einleitender Satz, nichts was mich daran erinnert, wie „Tearsdrops“ geendet hat. Der Einstieg wird umso schwerer, weil  mein Ebook völlig zerstückelt ist. Nach drei oder vier Sätzen gibt es einen Absatz und manchmal ist es so schlimm, dass ich den Zusammenhang nicht mehr verstehe und denke: Wer redet da jetzt? Gehört diese Handlung tatsächlich zusammen? 

Diese Schwierigkeiten ziehen sich durch das gesamte Buch. Dabei habe ich mich fast gefreut, denn einige ragen wollte ich unbedingt beantwortet haben. Eureka, Brooks und Ander spiegeln das Liebesdreieck wider, dass es schon vor Hunderten von Jahren gegeben hat. Werden sich zwei von ihnen finden? Werde sie sich hassen? Und die größte Frage von allen: Wird Eureka die letzte Träne weinen? 

Es gibt wirklich viele Wendung, da gebe ich den nicht so guten Bewertungen recht. Manchmal denke auch ich, es ist eine Wendung zu viel. Einmal weniger „Er ist böse.“ „Sie ist böse.“ hätte es auch getan. Aber dahinter verbirgt sich ein großes Ganzes, sodass sich der Leser nie in Sicherheit wiegen kann. Immer wieder verändert sich das Spiel zwischen den Charakteren. Und mal ehrlich: Wer kannte den Eureka wirklich? Wer kann den mit dem Wissen aus Band 1 sicher sagen: So wird es enden? Niemand. Mit all ihrer Fantasie hat Lauren Kate ihre Eureka durch die Hölle geschickt. 

Am Anfang war ich recht skeptisch, aber irgendwas muss dran sein, denn ich habe zweimal im Gehen gelesen, um zu wissen wie es weitergeht. 

Nicht immer haben mir alle Personen gefallen, nicht immer wollte ich weiterlesen. Es lag auch daran, dass man sich als Leser nicht festlegen kann, wen man mag und wen nicht. Entweder die Person stinkt, oder wird böse, oder wird traurig der wird wieder böse. Eine Bindung an Protagonistin ist so fast nicht möglich. 

Diegestaltung

Beide Cover sind ein Traum und spiegeln wider, was der Leser wissen muss: Wasser ist ein Element, das töten kann – auch wenn es von einem Menschen kommt. 

DieBewertung

Der schlechten Kritiken zum Trotz sage ich: Es ist nicht schlecht. Nicht ganz perfekt, hier und da hakt es, strauchelt etwas – bringt aber die Geschichte zu einem sinnigen, wenn auch schnellem Ende. 

Bildschirmfoto 2015-05-25 um 14.26.00

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