[Kurzrezension] Zwischen Ewig und Hier

16164829Zwischen Ewig und Jetzt

Marie Lucas

FJB, 2013

978-3841422149

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Inhalt: 

Wenn das Jenseits dir noch was zu sagen hat … „Ich habe ihn gesehen und mich sofort in ihn verliebt. Und im nächsten Augenblick war es schon wieder vorbei. Trennung, Schmerz, das volle Programm. Liebe auf den ersten Blick kennt jeder, oder fast jeder. Aber es gibt auch die Trennung auf den zweiten Blick. Von jemandem, den man sich einfach nicht erlauben darf. Weil er zu schön ist, zu allein, oder weil er ein Geheimnis hat.“ Aber Julia kann nicht aufhören an Nikolaos zu denken, den sie gleich am ersten Tag an der neuen Schule kennengelernt hat. Und tatsächlich hat er ein gefährliches Geheimnis – er kann mit Toten sprechen … Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die Gänsehaut macht – weil die Wahrheit stärker ist als der Tod. Die sechzehnjährige Julia möchte ihr altes Leben am liebsten vergessen. Deshalb spielt sie an der neuen Schule die wohlhabende, unbeschwerte Neue und sucht nach Freunden, die möglichst keine Fragen stellen. Da kommt ihr der gutaussehende, beliebte Felix gerade recht. Schon bald ist sie seine Freundin und damit Teil der angesagtesten Clique der Schule. Aber sie kann nicht aufhören an Nikolaos zu denken, den sie gleich am ersten Tag kennengelernt hat. Von Anfang an strahlt er etwas Dunkles, Geheimnisvolles aus. Ihre neuen Freunde meiden ihn, weichen Julias Fragen nach ihm aus. Eines Tages spricht Niki Julia an. Er hat eine Nachricht für sie, von ihrem Großvater. Aber Julias Großvater ist tot …


Gelegentlich habe ich Bücher im Regal, die nicht mir gehören. Es sind Wanderbücher, deren Aufenthalt manchmal länger dauert, als mir lieb ist. Mein Problem mit diesem Buch war, dass ich so gar keine Lust darauf hatte. Irgendwann griff ich dennoch zu und sagte mir: Es ist ein Jugendbuch, das geht schnell. 

Tatsächlich lässt sich das Buch von Marie Lucas einfach so weg lesen. Es verbergen sich viele kurze Sätze in den Kapiteln, die sich einfach runter lesen lassen. Das Buch lädt nicht zum Verweilen ein, da es einige Mängel aufweist. 

Da wären die Protagonistin, die ich nicht mag, da sie permanent Lügen erzählt. Und ja, es ist mir egal, ob sie eine schwere Vergangenheit hat oder ähnliches. Lügen ist blöd und das man irgendwann über sein eigenes Konstrukt stolpert… Also bitte! Das ist vorhersehbar. 

Die Interaktion mit den umliegenden Charakteren ist mehr als schwierig, denn sie will zu einer Clique gehören, in die sie nicht passt. Gleichzeitig will sie den Außenseiter, den alle mobben. Das muss doch schiefgehen. Merkt jeder Leser auch sofort. 

Die Idee mit den Toten zu sprechen, ist nicht neu und hier auch nicht sehr gut umgesetzt. Jedenfalls nicht so gut, dass ich denke „Wow“, was neues. 

Ihr könnt dieses Buch lesen, sowie ich es auch getan habe. Ihr dürft aber gerne auch zu einem anderen, besseren zu dem Thema: „Sprechen mit Toten“ greifen. Hier erhalten Ihr ein drei Bücherpunkte Buch. 

Bildschirmfoto 2015-05-25 um 14.26.00

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