Wenn Du nicht mehr die Wahrheit erkennst – Schattenzwilling

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Schattenzwilling

Katrin Bongard

Oetinger, 2014

978-3841502797

12,99 €

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Teresa, die sich gerade auf dem Land eingelebt hat und ein bisschen verliebt ist, bekommt Besuch. Ein Freund des Vaters kommt mir seinen Zwillingen vorbei. Doch die alten Zwillinge, die Teresa kannte, gibt es nicht mehr. Adrian und Kai haben einiges durchgemacht und Teresa erkennt die beiden nicht wieder. Verbindet sie ein Geheimnis oder bildet sie sich das nur ein? Als sie einige Ungereimtheiten entdeckt, wird es gefährlich für sie …

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DieProtagonisten

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Teresa ist ein tolles Mädchen. Sie hilft ihren Eltern (Gott sei Dank nicht immer), versteht sich mit ihrem Bruder und lebt auf dem Land. Ich stehe morgens gerne mit ihr auf und habe nicht das Gefühl, dass sie jemandem etwas schlechtes will. Im Verlauf der Geschichte ist sie recht neugierig (!), macht sich viele Gedanken und ist manchmal etwas unvorsichtig. Ihren Umgang mit Jungs möchte ich hier nicht weiter thematisieren, der hat mir nicht immer gefallen. Sie scheint recht verständnisvoll zu sein, aber manchmal reicht es ihr auch. Die (fast) perfekte Mischung.

Ihre Familie finde ich sehr süß, allen voran ihren Bruder, der sich auch mal lieb um seine Schwester kümmert. Vater und Mutter spielen manchmal eine kleine, aber wichtige Rolle.

Die Fraktion Vater, Adrian und Kai ist sehr schwer zu durchschauen, auch wenn der Leser will von den Dreien erzählt bekommt. Ich weiß gar nicht, wen ich von den Zwillingen lieber mag. In manchen Momenten sind sie so gleich und in anderen wieder so verschieden – da blickt doch keiner durch!

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Kulisse

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Ich mag die ländliche Kulisse, die Ziegen und Co. In ruhigen und beschaulichen Gegenden vermutet der Leser ja nie Ärger. Die Beschreibungen sind nie zu ausführlich, sodass sie ich mich langweilen könnte. Es gibt sogar kurze Rückblicke in die Vergangenheit, wenn Teresa davon erzählt, wie sie Kai und Adrian kennenlernte. 579035_638779992813944_432554395_s

Handlung

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Ich durfte bei der Blogtour mitmachen und habe mich näher mit den Sternen beschäftigt. Ihr könnt noch etwas gewinnen, also schaut Euch den Beitrag vielleicht noch einmal an: Sternzeichen Zwilling. 

Die Autorin kannte ich vorher gar nicht und auch mit Jugendthrillern bin ich immer recht vorsichtig. Ich sammele zwar die Jugendthriller aus dem Arena Verlag, aber schon da ist nicht jeder so fesselnd, wie ich es mir wünsche. Ich weiß, man könnte mir vorwerfen, ich sei zu alt für dieses Buchgenre, aber ich lese sie trotzdem ganz gerne und vor allem die mit einem tollen Spannungsbogen.

Teresa ist ein toller Charakter, der eine wirklich spannende, aber auch gefühlvolle Geschichte durchlebt. Ich habe ja immer etwas Angst, dass es später nur noch um Liebe geht, aber diese Angst habe ich eigentlich immer 😉 Aber auch in diesem Buch wurde die Mischung gut hergestellt und auch gehalten. Als Kai und Adrian auftauchen, bin ich verblüfft, wie verschieden und doch wie ähnlich sie sind. Mit diesem Umstand weiß die Autorin perfekt zu spielen und lockt mich, zusammen mit Teresa, auf immer wieder neue Pfade. Wer ist wer? Oder sind sie einfach nur etwas verändert? Täuscht Teresa sich und gibt es gar kein Geheimnis? Lange Zeit hielt ich alles für möglich.

Mit einigen Hinweisen und Dingen, die nebenbei passieren, trägt die Autorin den Thriller auch auf eine andere Ebene. Neue Gefühle werden aufgezeigt und neue Gedanken formen sich in Teresas Kopf. Ich mag es, wie auf das Thema Freundschaft und Geschwisternschaft eingegangen wird. Auch den Unterschied zwischen den beiden Familien, den ich nicht weiter erklären werde, empfand ich als perfekt ausbalanciert.

Wenn ich die Möglichkeit habe, werde ich  mehr von Katrin Bongard lesen, denn sie schafft es wirklich mich mitzureißen, trotzdem musste ich ganz, ganz schnell weiterlesen, um der Lösung näher zu kommen.

Ein paar Kleinigkeiten gab es noch, die mit Teresa und einem ihrer „Freunde“ zu tun haben, die mir nicht so sehr gefallen haben. Aber das ist eine Gefühlssache, die ich einfach für mich nicht vertreten kann und die Teresa kurz unsympathisch wirken ließ. Auf Grund dessen gibt es auch nicht die Perfektionsnote 5/5, sondern 4/5 Bücherpunkten.

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Diegestaltung

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Ich mag das Cover, das mit dem Titel spielt. Außerdem muss ich zugeben, dass ich noch kein Oetinger Taschenbuch gelesen habe und bin positiv überrascht. Die Aufmachung ist genau so detailgetreu und schön, wie bei den bildhübschen Hardcovern.

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DieBewertung

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Ich kannte die Autorin noch gar nicht und muss sagen: Ich bin positiv überrascht. Ihr Spannungsbogen ist wirklich sehr gut und hat mich an das Buch gefesselt. Ich würde den Thriller auf jeden Fall weiterempfehlen. 579035_638779992813944_432554395_s

 

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