Für immer die Seele & Für immer die Liebe

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Für immer die Seele

Cynthia J. Omololu

Dressler, 2013

978-37915150522

18,99 €

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Für immer die Liebe

Cynthia J. Omololu

Dressler, 2014

978-3791515076

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Ich bespreche heute beide Bücher, mehr oder weniger ohne zu Spoilern! Trotzdem rate ich euch, die Rezension nicht zu lesen, wenn Ihr die Bücher selbst noch lesen wollt 😉 

Für immer die Seele – Inhalt: Als die 16-jährige Cole den Londoner Tower besichtigt, wird sie von einer unglaublich realistischen Vision heimgesucht: Sie erlebt eine Jahrhunderte zurückliegende Enthauptung! Und dieses Erlebnis bleibt kein Einzelfall. Wohin Cole auch geht, was sie auch berührt, seit Kurzem fühlt sie sich ständig in andere Zeiten und an fremde Orte versetzt. Wird sie vielleicht verrückt? Nur einer scheint sie zu verstehen: der Amerikaner Griffon, den sie in London kennenlernt. Doch Stück für Stück entdeckt Cole, welch dunkles Geheimnis sie und Griffon verbindet. Kann sie dem Jungen, den sie liebt, wirklich vertrauen?

Für immer die Liebe – Inhalt: Als Nicole, genannt Cole, in Drew einen Mann erkennt, den sie in einem früheren Leben einmal geliebt hat, lässt Griffon ihr die Entscheidung, ob sie mit ihm zusammen sein möchte. Und Cole freundet sich auch tatsächlich näher mit Drew an. Durch ihn lernt sie auch weitere Aketh kennen, und damit beginnt die Verwirrung, wer auf der gute und wer auf der schlechten Seite steht …

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DieProtagonisten

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Cole gefällt mir am Anfang recht gut. Sie scheint keine Mainstream-Tussi zu sein, denn ihre Schwester ist ein krasses Gegenteil. Aber je mehr ich sie in der Geschichte kennenlerne, desto komischer benimmt sie sich. Sie ist manchmal sehr dumm, überlegt kaum und ist am vielen Stress um ihre Person, selber schuld. Ihre oft patzige Art war nicht ertragbar und auch sonst, habe ich weitaus nettere Personen, in anderen Bücher getroffen.

Ihre Schwester dagegen hat mich mit ihrer Leichtigkeit, manchmal zum Lachen gebracht. Immerhin nimmt sie sich sehr schnell einen Freund und finden das ziemlich toll 😉

Griffon ist der typische, mysteriöse Kerl, der fast nichts verrät und auf die Idee kommt, immer genau das Gegenteil zu machen, denn das erscheint ihm immer schlauer. Er überrascht mich nie wirklich, egal ob er gerade Cole betrachtet, abweisend ist oder „nicht“ in der Sonne glitzert. Er ist der typische Unbekannte, der zufällig in der Nähe wohnt und oh Wunder: er hat viele Geheimnisse. Ich vergaß: Er fährt auch noch Motorrad – mehr Klischee geht gar nicht.

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Kulisse

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Die erste Londoner Kulisse gefällt mir gut und kann mich faszinieren, da einige mysteriöse Dinge passieren. Die fremden Orte, die Cole besucht, kommen mir manchmal zu kurz, und sind  an anderer Stelle so lang, dass ich gelangweilt bin. Einige Szenen wirken auch auf mich sehr unecht, sodass ich nicht glauben kann, dass sie einen Funken Authentizität besitzen. Klar ist das ein Roman mit fantastischen Elementen, aber wenn ich im Tower von London bin, sollte dies auch seriös wirken.

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Handlung

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Mädchen mag mysteriösen Kerl mit vielen Geheimnissen. Sie will alles wissen, er nichts sagen. Daraus entstehen ganz viele Probleme, die sie mit ihrem komischen Gehabe verstärkt oder er ignoriert. Es gibt mehrere Menschen, die die Verbindung a) mögen und gutheißen, b) sie komisch beäugen und c) völlig für daneben halten.

Deswegen gibt es sehr, sehr viele Probleme. Eine klassische Liebesgeschichte also, daran stört nur, dass Cole ja ihre Vergangenheit sehen kann. Diese Vergangenheitsschübe sind auch wirklich interessant, zumindest wenn es etwas passiert und sie nicht nur essend am Feuer sitzt. ich sage nicht, dass die Idee doof ist, aber vom Hocker gerissen hat sie mich nicht. Dadurch, dass Cole so wehleidig ist und das Supermädchen, habe ich Probleme mich über sie oder mit ihr zu freuen. Da Cole das große Klischee ist, lockt er mich auch nicht zum Weiterlesen. Es fehlt das witzig, spritzige an der Geschichte oder ein wirklicher AHA-Effekt.

Zwischendurch meinte jemand aus der Buchszene, es gäbe den dritten Teil nicht mehr auf Deutsch. Stimmt das immer noch? Oder stimmte es nie? Ich weiß nämlich nicht, ob ich Cole noch einmal begleiten will und kann mir nach dem Ende auch nicht vorstellen, dass da noch etwas passieren wird/kann/sollte.

Müsste ich mich entscheiden, finde ich Band 2 noch schlechter als Band 1. Dort wird jedes Klischee noch mehr bedient, vor allem mit Blick auf die Sache zwischen Cole und Griffon. Das hat mir den erst gegeben, da es sehr vorhersehbar war. Auch tritt die Vergangenheit etwas in den Hintergrund, wodurch der erste Band noch lebendiger wirkte. 
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Diegestaltung

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Beide Bücher ergänzen sich sehr gut. Oben seht ihr das Erste mit Buchumschlag und das zweite ohne. Beide finde ich recht hübsch.

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DieBewertung

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Nun zur Punktevergabe:

Da ich den ersten Band um einiges besser fand, weil die Vergangenheit bunter und besser war, vergebe ich hier drei Bücherpunkte. In Band 2 ist mir zu viel Klischee vorhanden und die Handlung hat mich auch nicht vom Hocker gerissen: 2,5. Macht also für beide Bücher: 2,75 Bücherpunkte 😉

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