[Blogtour] Das Tal Tag 2

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Heute habe ich mir überlegt eine Szene aus einem der Tal Bücher mal anders zu schreiben…

 

 

„Schwarze Wolken überall, was soll das nur werden! Ich hätte dort sitzen bleiben sollen, wo ich vorher gesessen habe. Warm, trocken und auf jeden Fall hätte ich dort meine Ruhe gehabt. Erst sitze ich nur hier und denke an nichts böses, schiele auf die Wolken, die noch ganz normal über den Himmel treiben und dann so etwas. Ich wollte nur ein Stück weiter ins Tal hinab, als ich Stimmen höre. Der Gipfel ist noch weit, weit entfernt von mir. Die Stimme ist sehr laut und sie schreit. So viel verstehe ich von den Menschen, dass sie wohl irgendetwas aufregt, wenn sie so schreiben.

Und dann sehe ich es selbst: Plötzlich ist der Gipfel verschwunden, es wird duster und ich muss kurz überlegen, ob es Zeit ist in mein Nest zurückzukehren und mir eine Mütze Schlaf zu genehmigen. Aber das geht doch nicht, ich fliege zwar langsam, aber so lange aber ich für den Weg nun auch nicht gebraucht.

Da! Eine andere Stimme – ach ne doch nicht. Ich flattere wild mit den Flügeln, weil mir verdammt kalt ist. Die Gute, die jetzt etwas entfernt unter mir herläuft, ist ganz schön sportlich, wäre ich ja nie. Und sie sieht etwas gequält aus. Jetzt sieht sie sich suchend zurück und schreit so etwas wie: „Tempo! Sonst…“

Aber da ist doch niemand! Versteh einer die Menschen und die hat wirklich Pech, denn jetzt fängt es richtig an zu regnen. Mh, vielleicht sollte mir die Frau egal sein, aber….. Die anderen tauchen gar nicht auf… Ist die alleine hier? Wohl lebensmüde… Ob ich mal näher dran fliegen soll? Aber bei dem Platzregen? Nachher, wenn die Sonne wieder scheint, kann ich in den Pfützen baden. Schick, schick! Wird ja wohl wieder die Sonne scheinen, obwohl in meiner Waldecke ist das Wetter nicht so unberechenbar.

Ach guck, die will zum Gebäude. Aber das ist doch verlassen. Na selbst schuld und dann noch alleine. Nicht mal der Hund ist hier geblieben. Ja früher, als die noch nicht zum Gipfel wollten und überall lang gelaufen sind, da war das hier ruhiger. Sie schreit schon wieder….“ Seid ihr noch am Leben oder soll ich das ganze ohne euch durchziehen?“

Die hat Freunde? Sollte ich mit meinen Vogelnachbarn so reden, wäre ich jämmerlich allein…. Ach guck, da sind sie ja. Treten unter den Nadelbäumen hervor, als würde das Gebäude und das Tal ihnen gehören. Na das kann ja etwas werden … Und Männchen sind dabei, die sehen ja alle ziemlich nass aus und so schmächtig und ängstlich.

Ich glaube, da muss ich später noch mal vorbei kommen. Obwohl die, die schon am Gebäude steht, nicht glücklich guckt… Weiß wohl auch nicht, was sie will. Ich bleib hier noch einen Moment sitzen und dann mache ich mich auf – sollen sie doch bis morgen machen, was sie wollen …“

 

Dies war ein kleiner Einblick in „Die Entscheidung“. Das Original könnt Ihr schon bestellen, lesen und da werdet Ihr keinen Vogel treffen 😉

 

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