[Autoreninterview] Juliane Breinl im Bücherchaos

Gestern habt Ihr noch die Rezension zu „Perlentod“ lesen können und heute begrüße ich die Autorin im Bücherchaos. Sie hat meine Fragen sehr ausführlich beantwortet und es war mal wieder toll ein Interview zu führen.

Herzlich Willkommen, Juliane Breinl! 

Breinl

Im Jahr 2013 erschien ihr Buch „PerlenTod“ beim Arena Verlag Davor veröffentlichte sie unter anderem : „Die Feuerbälle“ Band 1 & 2 im Verlag Sankt Michaelsbund.

Stell Dich doch mal kurz vor!

Ich bin ein Kind der 70iger,  war immer eine Leseratte und selbst in meinen größten Schulschwänzerzeiten bin ich nie dem Deutsch – Kunst und Musikunterricht ferngeblieben.  Seit über zehn Jahren lebe ich, zusammen mit Mann, zwei Kindern und einem Kater, vor den Toren Münchens. Während meines Studiums, habe ich nebenher eine klassischen Gesangsausbildung gemacht und danach lange Jahre als Klinische Linguistin in einer Praxis für Sprachtherapie gearbeitet. Seit einem Jahr hängt dieser Beruf am Nagel, weil ich ihn zugunsten der Schreiberei aufgegeben habe. Als freie Autorin gehe ich etlichen  Nebenbeschäftigungen nach. Unter anderem gebe ich Gesangsstunden, leite Stimm – und Schreibworkshops und jobbe in der warmen Jahreszeit bei einem super quirligen Rikscha-Fahrrad-Unternehmen in München, was mir wiederum viel Stoff zum Schreiben liefert.

Das Bücherchaos hat deinen Jugendthriller „Perlentod“ gelesen. Worum geht es? 

Die Zutaten sind: ein unaufgeklärter Mord, die Leiche einer Lehrerin, eine verschwundene Schülerin, eine skrupellose Clique, ein altes Tagebuch, ein Bunker und ein Junge mit Planetenaugen. Und im Mittelpunkt der Geschichte steht Senta,  fünfzehn Jahre alt und alles andere als glücklich. Seit ihre Eltern mit ihr in ein Kaff gezogen sind – weit weg von ihren Freunden und der Großstadt – hat sich ihr Leben völlig verändert. Sie findet in der neuen Schule keinen Anschluss, wird richtiggehend gemobbt und dann passieren in ihrer nächsten Nähe auch noch lauter  Merkwürdigkeiten …

Wenn Du deinen Thriller mit drei Wörtern beschreiben müsstest, wären das …

Spannung, Herzklopfen, Fiesheiten

Du hast mit der Geschichte beim Kinder-und Jugendbuchwettbewerb mitgemacht, den Arena ausgeschrieben hat. War das eine große Herausforderung und warst du aufgeregt?

Zum Mitmachen bin ich gekommen, weil sich meine Tochter, nachdem meine Arbeit am zweiten Band meines Kinderbuchs „Feuerbälle“ abgeschlossen war, einen realistischen Jugendthriller von mir gewünscht hatte. Mitten im Schreiben bin ich dann über die  passende Ausschreibung gestolpert und habe kurzer Hand beschlossen mitzumachen. Ich habe natürlich nicht geahnt, dass mein Manuskript bei diesem Wettbewerb das Rennen machen würde. Und klar war ich aufgeregt als der Anruf der Agentur Meller kam! Allerdings steckten wir da gerade mitten im Umzug und die größte Herausforderung war, so schnell wie möglich meinen Schreibtisch aufzubauen, damit ich die Vorschläge meiner Arena-Lektorin zeitgerecht umsetzen konnte.

Warum schreibst du gerade für Jugendliche?

Zum Einen habe ich zwei Kinder in jugendlichem Alter, die mich auf Ideen für Bücher bringen und mich interessiert brennend, was sie gerade umtreibt. Zum Anderen liebe ich es, beim Schreiben in Erinnerungen meiner eigenen Jugend abzutauchen. Das ist wie ein paralleles Leben, was ich dann führen darf. Außerdem finde ich, dass es sehr viele tolle Themen gibt, wenn man für Jugendlich schreibt!

Wie sieht dein Autorenalltag aus? 

Meine Tage sehen, wegen meiner zahlreichen Tätigkeiten, oft sehr unterschiedlich aus. Aber wenn ich einen reinen Schreibtag habe, dann sieht er so aus:

Wenn die Kinder aus dem Haus sind, setze ich mich an den Schreibtisch und beginne das, was ich am Vortag geschrieben habe, zu lesen und eventuell zu überarbeiten. Dann schreibe ich, wenn nichts anderes ansteht, bis in den Mittag hinein. Wenn es sehr gut läuft, schlägt sich das im Mittagessen nieder, was dann eher so etwas Schnelles wie Kaiserschmarrn oder Spaghetti mit Tomatensoße wird. Nach dem Mittagessen schreibe ich dann meist noch ein bisschen oder beantworte E-Mails und kümmere mich um Organisatorisches. Nachmittag ist für mich eigentlich keine gute Schreibzeit. Da tut eher Bewegung gut. Gegen Abend kann ich dann wieder Schreiben. Da mein Mann häufig am Abend arbeitet, nutze ich diese Zeit oft zum Schreiben.

Was dürfen wir in Zukunft von Dir lesen?

Der nächste Arena-Thriller kommt im Januar 2014. Den Titel darf ich leider noch nicht verraten – mein Arbeitstitel lautete „Flüsterfeind“. Ich habe darinnen das Experiment gewagt, ein paar Songtexte zu schreiben, was sehr viel Spaß gemacht hat.

Die drei Worte für diesen Thriller wären: Festivalbühne, Absturz, Stalking

Ansonsten gibt es noch Projekte im Kinderbuchbereich, der Belletristik und eine Krimireihe ist in Planung –  für Erwachsene.

Persönliches 

 Was machst Du gerne, wenn Du nicht schreibst?

O, da ich eine Breitswurzlerin bin, mache ich sehr viele Dinge gerne.

Ich lese gerne – am liebsten in der Sonne oder im Bett. In der warmen Jahreszeit fahre ich ab und zu Motorrad (am liebsten viele Kurven mit anschließender Einkehr) oder wir gehen alle zum Baden an die Isar oder an einen schönen Weiher. Spazieren gehen, wandern, Pilze suchen, im Wald stromern, Inlinern, Schlittschuhfahren… alles schön!

Als Sportarten belasse ich es beim Joggen und (neuerdings) Klettern. Ich übe auch regelmäßig Gesang oder musiziere, ich koche und backe gerne, ab und zu ist auch garteln angesagt. Zum Malen oder Basteln kann man mich auch immer überreden und in eine Ausstellung oder ein schönes Konzert/Oper kriegt man mich schnell. 

Lieblingsbuch?

Ich habe kein spezifisches Lieblingsbuch. Ein Buch, was ich seit meiner Jugend immer wieder gerne lese ist: „Der Meister und Magarita“ von Michail Bulgakow 

Und „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ habe ich verschlungen.

Lieblingsfilm?

Da ist es ähnlich wie mit den Büchern.

Vielleicht „Indien“ von Josef Hader und Alfred Dorfer. Und: „Ion Tichy“. Herrlich!

Buchhandlung oder Internetbuchhandlung? Und wenn Du dich entschieden hast, warum gerade dafür?

Mal so oder so. Internet, weil es so praktisch ist –  örtlicher Buchhandel, weil man beraten wird und dort der Buchkauf ein Genuss ist.

Printausgabe oder E-Book?

Unterhaltungsliteratur gerne auch als E-Book.

Ansonsten stehe ich auf echtes Umblättern, Seitengerüche und schöne Cover. 

Ich bedanke mich schon mal bei Dir, dass ich dieses Interview mit die führen durfte. Danke! 

Sehr gerne – vielen Dank auch für Deine Fragen.

579035_638779992813944_432554395_s

Und es gibt sogar etwas zu gewinnen. 

20131015_131829_resized

1x PerlenTod

Das Gewinnspiel beginnt: 16. November 2013

Das Gewinnspiel endet: 22. November 2013

Was Ihr tun müsst? Beantwortet die Frage im Formular, schickt EURE ADRESSE VOLLSTÄNDIG mit und ihr seid im Lostopf.

579035_638779992813944_432554395_s

Viel Glück! 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s