Das Glücksbüro

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Albert Glück ist zufrieden. Er lebt klein, aber fein an einem Ort, wo ihn niemand vermutet. Mittags isst er in der Kantine, seine Arbeit erledigt er immer tadellos. Bis plötzlich ein Antrag auftaucht, mit dem auch Herr Glück nichts anfangen kann. Albert beginnt alles zu tun, nur um den Antrag los zu werden, aber nichts funktioniert. Und dann lernt er Anna Sugus kennen …

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DieProtagonisten

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Albert Glück, was für ein toller Name. Aber dann werde ich konfrontiert mit einem schrulligen, peniblen Beamten. Ich war geschockt und später noch mehr als sich herausstellte, dass Albert ein toller Charakter ist. Einen so ausgefallenen Charakter so liebevoll an die Hand zu nehmen und ihm ein Leben zu schaffen, macht bestimmt Spaß. Seine kleinen Scherze im Amt, die eigentlich Racheaktionen sind oder seine „langweilige“ Routine haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich dachte: „Albert, da steckt noch mehr in dir!“ Und ich hatte recht, denn Albert ist ein so herzlicher und später sogar neugieriger Mensch, dass ich später sogar Tränen verdrückt habe.

Alle anderen Charaktere haben Ecken und Kanten, weinen oder lachen viel, haben dunkle Geheimnisse oder sind wie Anna Sugus. Anna ist wirklich besonders, so besonders, wie auch ein Glücksbüro nur sein kann und deswegen muss man Albert und Anna einfach selbst entdecken.

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Kulisse

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Eine Behörde? Kann das funktionieren? Es kann und die Idee war wirklich toll. Aus einer staubtrockenen Behörde einen fast glücklichen Ort zu machen, das schafft auch nur Andreas Izquierdo. Außerdem mochte ich es sehr, mit Albert zusammen das Gebäude zu entdecken. Der Leser selbst hat ja Vorstellungen von Behörden, langen Gängen und vollen Kantinen. Aber so ein Mittagslauf möchte ich schon mal selbst sehen 😉

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Handlung

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Es gut um den Alltag einer Behörde, um einen plötzlichen auftauchenden Antrag und um Glück. Und ja ich stellte mir zwischendurch die Frage: Was ist Glück? So viele verschiedene Arten sind mir in diesem Buch über den Weg gelaufen, dass ich sie am liebsten festhalten wollte. Es geht um Magie an ungewöhnlichen Orten wie einer Behörde. Es geht um Albert, der eigentlich völlig abgeschottet lebt und auch so gestorben wäre, wenn das Schicksal es nicht anders gemeint hätte.

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Diegestaltung

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Das Cover finde ich gewöhnungsbedürftig, aber nach dem Lesen hat es sehr gut zu Herrn Glück gepasst. Außerdem gibt es eine Internetseite:

Das Glücksbüro

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DieBewertung

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Was für ein famoses Buch, über einen ulkigen Mann, der erkennt, dass Glück so schön sein kann.

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Ein Kommentar

  1. Liebe Franzi, lass Dir gesagt sein, Behörden sind NICHT zwangsläufig staubtrocken und Glück kann da sowas von funktionieren 🙂
    Deshalb bin ich auch GLÜCKlich, dass das Buch in meinem Regal steht!
    Eine schöne Rezi!!!

    Liebe Grüße
    Bine

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