[Kurzrezension] Allmen und die Libellen

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Allmen und die Libellen

Martin Suter

Diogenes, 2011

978-3257067774

18,90 €

Amazon

Allmen: Lebegeist, Besitzer einer gläsernen Bibliothek – hat Geldnöte. Und was tun, wenn kein Geld mehr da ist? Dinge verkaufen, Dinge stehlen und andere Menschen quälen? Manchmal hat Allmen dann doch Skrupel oder nicht?

Allmen und die Libellen waren mein Sub-Abbau für diesen Monat und ich habe es nicht bereut. In beschwingt lockerer, aber auch zarter Art, erzählt Suter von einem Menschen, der mal reich war und es nun nicht mehr ist. Was würden wir alles tun, damit wir unseren Lebensstandard halten können? Ich kann diese Frage nicht beantworten, weiß aber das Allmen auf die schlechtesten Ideen kommt, mich damit aber zum Lachen bringt.

Es ist ein sehr kurzes Buch, aber gespickt mit vielen Feinheiten: der verbotene Hausdiener, der eigentlich kein Arbeitsvisum hat, aber seinen Chef mag und alle Risiken eingeht, die junge Alte, die sich in Allmen verliebt oder Allmens Bücher, das alles zaubert ein sehr gemütliches Bild.

Dieses Buch war ein Lesevergnügen für zwischendurch und so kommt es, dass ich mir gleich den nächsten Band rund um Allmen bei Tauschticket ertauscht habe:

Allmen und der rosa Diamant 

Auch eine dritte Geschichte ist schon lieferbar:

Allmen und die Dahlien

Martin Suter überrascht mich immer wieder und fasziniert mich mit einem Helden, der genau genommen keiner ist.

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