Dark Destiny

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Dark Destiny

Jennifer Benkau

script 5, 2013

978-3839001455

18,95 €

Amazon

Joy und Neèl wurden gewaltsam getrennt. Seitdem hofft Joy auf ein Lebenszeichen, aber Matthials kann ihr nur sagen, dass er tot ist. Ihr Herz zerspringt in tausend Scherben und ihr wird klar: Im Clan kann sie nicht bleiben. Die Stadt ist ihr Ziel und mit ihr die Antworten, die sie verzweifelt sucht …

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DieProtagonisten

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Joy ist immer noch Joy – mal aufgeblasen, mal rachsüchtig, mal sanft. Diese Figur verkörpert alles, was auch in die Geschichte einfließt: Die rauen Züge der Landschaft, die Gewalt der Perscents und die Gefühle einer jungen Frau. Am Anfang von „Dark Destiny“ ist es schwierig mit Joy klarzukommen, denn sie schwächelt sehr und ist am Boden zerstört. Für jemanden der Joy seit „Dark Canopy“ kennt, ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Joy ist einfach zerbrochen und die Autorin schafft es mit ihren Worten, den Leser mitleiden zu lassen.

Da es eine Fortsetzung ist, trifft der Leser alle alten Bekannten wieder. Die Clanmitglieder will der Leser eigentlich regelmäßig zurechtweisen oder schütteln. Ihr Verhalten ist manchmal sehr ungerecht und auf ihren Vorteil ausgelegt. Manchmal ist das genau richtig, aber oft auch zum Schreien.

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Kulisse

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An der Kulisse hat sich nicht viel geändert, obwohl ich es schön finde, dass Joy auf das große Meer trifft und sogar ein Schiff eine Rolle spielt. Jennifer Benkau hat sich etwas neues ausgedacht und das finde ich gut. Die Stadt, in der Joy nun viel unterwegs ist, hat ihre Schattenseiten. Joy wird oft mit ihnen konfrontiert und verliert trotzdem nicht den Mut.

Die Vorstellung, das sogar die Perscents wählen, hat mich zwar nicht überrascht, aber es ist sehr spannend dabei zu sein. Es gibt etwas mehr Einblicke in die Hierarchie der Perscents und auch in ihre Freizeitmöglichkeiten, wenn Soldaten überhaupt Freizeit haben.

Joy muss sich ihr Geld selbst verdienen und sehen, wo sie bleibt. Sie bleibt eine authentische Person und bekommt im Leben nichts geschenkt. Außerdem ist ihre Arbeit in der Kneipe, da wird wohl nicht zu viel verraten, Lieferant für einige lustige Situationen.

*Handlung

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Die Handlung knüpft fast nahtlos an „Dark Canopy“ an. Und wie schon im ersten Buch schafft es die Autorin den Leser zu verwirren. Erst dann springen wir mit Joy zurück in die Vergangenheit und erfahren mehr. Fakt ist: der Leser sucht Neél, ob er lebt oder gestorben ist, weiß er lange Zeit nicht.

Joy sucht noch ihr Zuhause, was sie bestimmt nie finden wird, weil sie für mich ein totaler Freigeist ist und in keine Regeln passt. Auch einige Rätsel oder übrig gebliebene Fäden aus dem ersten Band werden gelöst und aufgegriffen. Verzweiflung, Trauer und Sehnsucht begleiten die gesamte Geschichte und zwischendurch braucht der Leser vielleicht eine Pause, um diese düstere Stimmung zu ertragen.

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Diegestaltung

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Passend zum „Dark Canopy“ steht dieses Buch jetzt bei mir im Regal. Es verbreitet immer noch die Düsternis der Dark Canopy und passt damit zum Inhalt 😉

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DieBewertung

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Der erste Teil konnte mich mitreißen und ich durfte eine abenteuerliche Reise erleben. Bei „Dark Destiny“ war die Liebe zur Sprache klar erkennbar, aber die Geschichte wollte lange Zeit keine Funken sprühen. Aber als Joy los geht, um ihre Antworten zu finden, war ich plötzlich wieder dabei. Ich litt mit ihr, fror mit ihr und fragte mich immer wieder: Lebt Neél noch? Auf den zweiten Blick ein gelungener Abschluss und etwas wehmütig bin ich schon, dass ich Joy und Neél nicht wiedersehen werden.

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