Der stille Sammler

DSC_0600Der stille Sammler

Becky Masterman

Lübbe, 2013

978-3785724767

18,00 €

Amazon

Der Route-66- Killer ist zurück! Das weiß Brigid Quinn sofort, als sie die Leiche sieht. Viele Jahre hat sie ihn gejagt und nun scheint diese Jagd vorbei zu sein. Oder nicht? Denn plötzlich passieren ein paar merkwürdige Dinge und Brigid hat nicht das Gefühl, dass der richtige gefasst wurde …

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DieProtagonisten

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Brigid ist außergewöhnlich. Denn hier hat es der Leser mit einer älteren FBI Agentin zu tun. Lange hat sie schon ihren Job an den Nagel gehängt und redet nicht viel über ihre Vergangenheit. Das macht es interessant, denn in nicht vielen Thrillern ist die Protagonisten schon so alt. Natürlich sieht man das richtige Altern nicht wirklich.

Ihr Mann, Carlos, ist sehr gut dargestellt. Die zwischenmenschliche Beziehung ist nur eine weitere Ebene, die sehr interessant ist. Trotzdem bleibt sie etwas versteckt und hält die Handlung sogar manchmal sehr auf, weil sie sich dann verstrickt und keinen Sinn mehr ergibt.

*Kulisse

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Die Wüste, ein guter Ort Menschen zu töten. Außerdem fährt der Leser durch Rückblicke auch auf der Route 66 undercover mit. Aber ansonsten gefällt mir die Kulisse nicht so sonderlich gut. An dem Punkt, als Brigid in Gefahr gerät, finde ich die Kulisse sehr unglaubwürdig.

*Handlung

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Einen Vorteil hat der Thriller: Er überrascht am Ende, denn der Täter bleibt sehr, sehr lange im Verborgenen. Als Brigid ihn dann enttarnt, finde ich es allerdings sehr unglaubwürdig, weil es eher eine Eingebung und keine Ermittlung ist. Zwar müssen Ermittler „mal“ Glück haben, aber so viel ist schwierig zu beurteilen.

Manchmal handelt sich sehr impulsiv und missverständlich, so dass die Handlung dann sehr unecht wirkt. Auch wenn sie eine alte Ermittlerin ist, handelt sie manchmal so, als ob sie nie beim FBI gewesen wäre.

Was mich massiv geärgert hat, waren die Tippfehler und fehlenden Buchstaben. So etwas mag ich nicht, vor allem, wenn es mehr als einmal auftaucht.

*Diegestaltung

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Das Bidl auf dem Buchumschlag vermittelt einen anderen Inhalt. Auch der Titel ist nicht gerade passend, wenn man davon ausgeht, dass er im englischen so lautet: Rage Against the Dying.

*DieBewertung

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Die Ermittlerin ist frisch und ganz anders als in vielen Thrillern. Trotzdem gibt es einige Ungereimtheiten in der  Handlung und diese zwingen mich dazu  drei Bücherpunkte zu vergeben:

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