Damian – Stadt der gefallenen Engel – Rainer Wekwerth

Damian – Die Stadt der gefallenen Engel

Arena, 2010

978-3401065137

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Es folgt eine Video-Rezension und eine schriftliche Rezension. Ich hatte das Gefühl, dass ich in dem fast 10 Minütigen Video nicht alles gesagt habe. Also könnt ihr euch entscheiden, ob ihr lest oder mir zuhört! Viel Spaß dabei.

Lara ist gerade verlassen worden von Ben. Der erste Liebeskummer tut immer sehr weh, und damit sie abgelenkt wird, darf sie ihre Großeltern in Berlin besuchen. Lara freut sich auf die Stadt und will sie entdecken. Als sie eines Abends von einem Stadtbummel aus noch in einen Park geht, wird sie überfallen. Bevor etwas Schlimmes passieren kann, hilft ihr jemand. Dieser jemand ist Damian. Ein hübscher Junge, mit langen schwarzen Haaren, den ein Geheimnis umgibt. Tatsächlich kommt Damian einfach immer so vorbei, weil er nicht erreichbar ist. Keine Telefonnummer und keine Handynummer gibt es, an die Lara sich wenden kann.Aber eins weiß sie schon sehr schnell, sie ist in Damian verliebt.

Doch Damian ist ein gefallener Engel und somit ein Sklavedes Satan. Lara ahnt davon nichts und schon gar nicht, dass sie selbst in Gefahr gerät, und bald zwischen den Fronten ist: Gut oder Böse? Sogar ihr Großeltern und ihre Mutter scheinen irgendein dunkles Familiengeheimnis zu hüten. Nur langsam kommt es ans Licht und die zarte Liebe von Damian und Lara wird auf die Probe gestellt …

Vier Stunden führte mich diese fantastische Geschichte in ein Reich zwischen Gut und Böse. Ich habe alles Stehen und liegen lassen, saß nur auf dem Sofa und las. Ich ging nicht ans Telefon und ich aß noch nicht mal etwas, weil ich so gebannt war.

Die Geschichte beginnt völlig normal, mit einem normalen Mädchen in einer Stadt, nämlich Berlin. Aber schon ab der dreißigsten Seite wusste ich in diesem Berlin ist nichts so, wie es scheint. Der Krieg zwischen Engeln, Satan und der normalen Menschheit, die nichts davon ahnt, ist super beschrieben. Mit jeder Figur kann man mitleiden, sodass ich dem unscheinbarsten Engel auf 50 Seiten Gefühle entgegen gebracht habe und dann enttäuscht war, wenn er nicht mehr auftauchte. Jede Gefühlsregung ist nachvollziehbar und überhaupt nicht überzogen. In vielen Fantasybüchern finde ich, ist es so, dass die Figuren abnormal reagieren, das gab es hier nicht.

Rasant baut sich eine Geschichte aus vielen Facetten auf, die sich nachher vereinen und ein relativ offenes Ende zurück lassen. Und mal ehrlich welche Frau möchte nicht so einen charismatischen Damian, der selbst von Zweifeln geplagt ist? Ich mochte ihn, und auch mal wieder nicht.Denn ich litt mit Gut und Böse. Das macht diesen Roman aus, dass man sich nie sicher sein kann, für welche Seite gerade das Herz schlägt.

Berlin ist ein greifbarer Ort, an dem viele Menschen schon mal waren und trotzdem habe ich in diesem Roman eine neue Seite kennen gelernt. Etwas Düsteres hatte sich über Berlin gelegt und jeder Ort war so beschrieben, dass der Leser selbst mittendrin war. Mein Lieblingsort ist eine Szene-Bar namens … Cathedral. Die Atmosphäre war grausig beschrieben und reizte mich mittendrin sein zu wollen.

Ich vergebe 5 von 5 Bücherpunkten, weil diese Geschichte alles vereint. Von Fantasie, über Liebe bis Hass ist alles vertreten und bietet so ein berauschendes Leseerlebnis. Dieses Buch sollten Engelliebhaber, Fantasyleseratten und auch all diejenigen lesen, die sich vorstellen können, dass es vielleicht doch Engel und auch den Teufel gibt.

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