[FiloFaxing] Zwei Wochen, die nicht so wurden, wie sie sollten

Kennt Ihr das? Ihr habt etwas ganz tolles im Kopf, sucht alles dafür aus Euren Bastelsachen zusammen und dann? Es sieht ganz anders aus. Mittlerweile  habe ich mich an meine beiden Wochen gewöhnt, aber ich mag sie nicht wirklich. Ich wollte es nicht “verschlimmbessern” und habe es nun so gelassen. Viel Spaß damit!

 

Viel Spaß mit meiner Wochendeko!

 

 Wochendeko im Kikki.K:

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Benutzt habe ich:

  • Goldene Kontersticker aus einem Tauschpäckchen
  • “Shine”PL Card, bei Facebook erstanden
  • Kronen Clip vertauscht
  • Stanzteil von Action (Zirkusblock 0,89€)

Wochendeko A5 – Domino: 

 
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Benutzt habe ich:

  • Die Vögelchen sind Stanzteile von Action. (0,89€ pro Block)
  • “Schnurrbartkärtchen” von Genoss (Beutel 0,89€)
  • Tape Bespokedesign von Dawanda (3,95€)
  • gestreiftes, dünnes Tape von Action (Fünferpack 0,79€)

 

Ich wünsche Euch noch ein fröhliches Dekorieren!

Bis nächste Woche!

[Dieses und Jenes] Arbeit und Freude

Diese Woche habe ich mich wirklich riesig über jedes Paket gefreut, das bei mir angekommen ist. Es hat mir die letzten Urlaubswochen versüßt und manchmal konnte ich einfach eine Aufmunterung gebrauchen. Viel Spaß!

Neuzugänge:

 Getauscht &Gewonnen:

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Romy –  Hermany Vielle

Dem Buch habe ich Obdach gewährt. Es war in unserer Stadtbibliothek im “Ausgemustert”- Regal. 

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Gekauft & RE:

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Vielleicht mag ich dich morgen – Mcfarlane

Überraschender Bücherzuwachs.
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Geschichte des Westens – Winkler 

Und hier die Arbeit. Die geschichtliche Grundlage zu meiner Masterarbeit. 
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Die Zigeuner und das Wiesel  – Werner Berggrün 

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Schönen Samstag mit Sonnenschein!

Am Anfang war der Frost

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Am Anfang war der Frost

Delphine Bertholon

Limes, 2014

978-3809026273

19,99 €

Amazon

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1981. Grâce Bataille führt in ihrem malerischen Familienhaus in der französischen Provinz ein Leben wie aus dem Bilderbuch – mit zwei wunderbaren Kindern und einem Mann, den sie abgöttisch liebt. Doch die Fassade bröckelt, als eines Tages ein neues Au-Pair-Mädchen bei ihnen anfängt.

2010. Nathan kehrt nach Hause zurück, um wie immer mit Mutter und Schwester Weihnachten zu feiern. Doch dieses Jahr ist alles anders … Sein Vater, der dreißig Jahre zuvor wortlos verschwand, taucht wieder auf. Und plötzlich geschehen seltsame Dinge im einst idyllischen Haus …

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DieProtagonisten

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Grâce ist kalt, verherrlichend und unzufrieden. Sie kann schöne Briefe schreiben, redet über die Liebe, aber ich glaube nicht, dass sie dieses Gefühl kennt. Sie erzog ihre Kinder im, heimlich mit dem Wissen, dass sie ein Lieblingskind hat und es diesem nicht zeigt. Unfreundlicher konnte sie zu mir als Leserin kaum sein.

Nathan ist ruhig, manchmal spöttisch gegenüber seiner Schwester, aber immer für seine Kinder da. Er ist das Gegenteil von Grâce. Trotzdem bleibt die Familienkonstellation reichlich unausgewogen.

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Kulisse

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Winterlich, weihnachtlich – aber es ist ein komisches, ernstes Weihnachtsfest. Das Haus steht abseits, nicht viele Nachbarn. Es ist alt, einmal renoviert. Es könnte eine Geschichte erzählen, aber auf die wird kaum eingegangen.

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Handlung

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Dieses Buch hat eine schwere und träge Atmosphäre an sich, die man auf jeder Seite spürt. Vielleicht ist es genau das, was ich nicht ertragen konnte und was alle Gefühle der Figuren unterdrückt hat. Diesen Gedanken halte ich nun schon so lange fest, dass ich ihn zuerst aufschreiben musste. Vielleicht geht es Euch auch manchmal so.

Diese Familiengeschichte ist so ganz anders. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass so ein hübsches Buch und so ein toller Klappentext mir nicht gefallen konnten.

Zuerst lese ich Briefe von Grâce. Sie sind zutiefst traurig und verstörend und geplagt von Einsamkeit. Trotzdem kann ich sie nicht bemitleiden, denn sie hat gemein und harte Züge an sich, die in jedem Wort mitschwingen. Trotz der greifbaren Gefühle, blieben sie taub und entfernt. Es gab irgendwie keinen Grund für Grâce so zu denken und so zu fühlen, jedenfalls fand ich keinen Zugang zu ihrem Problem.

Die Handlung springt immer wieder hin und her: 1981 – 2010. Grâce Sohn hat selbst schon Kinder und Schicksalsschläge zu ertragen. Auch er ist traurig, aber auf eine sanftere Art, auch um die Kinder zu beschützen. Mich hat gestört, dass diese Familie vom Unglück verfolgt wird und nicht einmal versucht etwas dagegen zu tun. Alles ist Fluch, die anderen sind Schuld.

In der ganzen Familie herrscht eine bittere Kälte, die mir die Stimmung zum Lesen vermiest hat. Ich hatte nur schlechte Gefühle beim Lesen, wollte Grâce ärgern und das Buch zu klappen und nicht mehr lesen.

Es gab für mich kein Licht in diesem Roman, nicht einmal die Andeutung davon. Ich denke, dass deswegen auch keine Gefühle wirklich wichtig und relevant waren für die Handlung. Was einmal schlecht ist, wird schlecht bleiben.

Die Autorin hat einen klar französischen Stil: melancholisch, still und zum Teil sehr hart. Aber in anderen französischen Roman ist das Verhältnis der Protagonisten ausgeglichener und ruhiger.


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Diegestaltung

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Eine einsame Figur in einer Winterlandschaft, ein paar rote Blüten und ja, ich mag das Cover. Es ist ein sehr hübsches Winterbild, der Roman beginnt auch zu Weihnachten.

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DieBewertung

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Der Roman konnte mich nicht gefangen nehmen. Es kränkt mich, dass ich es versucht habe und gescheitert bin. Doch er war zu dunkel, zu wüst und zu unausgewogen.

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Anrufe aus dem Himmel – Das Wunder von Coldwater

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Das Wunder von Coldwater

Mitch Albom

Goldmann, 2014

978-3442313808

17,99 €

Amazon

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Was, wenn das Ende gar nicht das Ende ist?

Es ist ein Abend im Herbst, als bei Tess Rafferty in der kleinen Stadt Coldwater am Lake Michigan das Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung hört Tess die Stimme ihrer Mutter – und lässt vor Schreck den Hörer fallen. Ihre Mutter ist seit vier Jahren tot … Und Tess bleibt nicht die einzige; auch andere Bewohner erhalten Anrufe von Verstorbenen. Schnell ist die Rede von einem Wunder, und Coldwater rückt in den Fokus der Medien. Immer mehr Menschen glauben an die Anrufe aus dem Himmel. Nur einer nicht: der Pilot Sully Harding ist entschlossen zu beweisen, dass alles ein riesiger Schwindel ist. Aber ist es das? Oder existiert das Wunder von Coldwater wirklich?

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DieProtagonisten

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Zuerst lernt der Leser viele verschiedene Frauen und Männer kennen. Das Dorf ist nicht gerade klein und jeder taucht irgendwann mal in dieser Geschichte auf.

Erst einmal ist es Tess, die einen Anruf bekommt und danach alles stehen und liegen lässt. Eigentlich ist sie Erzieherin und leitet einen Kindergarten, aber arbeiten wird nach einem Anruf aus dem Himmel eindeutig überbewertet. Sie ist eigentlich ganz nett, aber so richtige Gefühle will ich zu ihr und auch den anderen nicht aufbauen. Mehr dazu später.

Sully wird etwas später eine sehr große Rolle im Geschehen einnehmen. Dies  hat zum einen mit seiner Vergangenheit und zum anderen mit seinen Schuldgefühlen zu tun. Er ist etwas greifbarer als all die anderen Charaktere. Vielleicht ist das so, weil er nicht an Übersinnliches glaubt und ich ihn damit etwas besser verstehe.

Alle anderen Charaktere sind wirklich bis ins kleinste Detail beschreiben, vor allem diejenigen, die Anrufe bekommen. Das Personengefüge bekommt eine eigene Dynamik, die durch Eifersucht, Lügen und Nettigkeiten geprägt wird.

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Kulisse

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Coldwater ist ein kleines Städtchen mitten in der Pampa. Dort leben Menschen, wie du und ich. Es gibt Geheimnisse, Streitereien und Todesfälle. Jeder hat dort sein Päckchen zu tragen. Trotzdem gibt es viel Sonnenschein in Coldwater und jeder, der schon einmal in so einem Dort war, kann sich die Bevölkerung gut vorstellen.

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Handlung

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Menschen leben und Menschen sterben. Aber was passiert, wenn Menschen, die gestorben sind, ihre Hinterbliebenen anrufen? Dieses Szenario entwirft Mitch Album in diesem Roman. Völlig willkürlich ausgewählte Personen erhalten Anrufe von Menschen, die ihnen einmal wichtig waren. Eine Tochter erhält einen Anruf von ihrer Mutter. Ein Unternehmer von seinem ehemaligen Mitarbeiter. Eine Schwester von ihrer Schwester.

Die Frage ist aber, warum erhält ein kleiner Junge keinen Anruf von seiner Mutter? Wie werden die Menschen ausgewählt und KANN man daran glauben? Ich weiß von mir selbst, dass ich nicht glauben würde. Aber so ist es Messerschneide, die Albom nach Coldwater verlegt. Glauben oder nicht? Recherchieren oder nicht? Denn natürlich kommen die Fernsehteams, die Gläubigen, die Sekten und viele Menschen mehr.

Aus einer kleinen Stadt wird eine Sensation und niemand kann sich dagegen wehren. Ich persönlich mag die Bücher des Autors eigentlich sehr. Er versucht immer Botschaften an seine Leser weiterzugeben. Kein erhobener Zeigefinger, immer etwas zum Nachdenken. Aber mit diesem Thema hat er es meiner Ansicht nach zu weit getrieben. Vielleicht wollte er genau dies zeigen, dass so etwas nicht geht, sich daraus Dinge entwickeln, die nicht gut sein können.

Davon abgesehen, hat mir sein  Aufbau nicht gefallen. Viele Protagonisten – mit keinem konnte ich richtig warm werden. Es fehlte Nähe und das bei einem so sensiblen Thema. Vielleicht wäre es besser gewesen nur weniger Menschen in den Fokus zu setzen.

Und so stelle ich fest, dass ich das Buch nicht berührt hat. Mitch Album kann immer noch Geschichten erzählen, aber diese hier hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.

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Diegestaltung

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Das Cover lädt dazu ein nach Coldwater zu kommen. Es ist freundlich und fröhlich – Frühlingshaft.

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DieBewertung

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Dieser Roman von Mitch Album konnte mich nicht begeistern. Die Idee etwas zeitloses zu entwerfen und den Menschen mit seiner größten Angst: Dem Tod zu konfrontieren, ist nett, aber mehr nicht.

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Eine gerissene Bestie – Der Schneeleopard

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Der Schneeleopard

Tess Gerritsen

Limes, 2015

978-3809026372

19,99 €

Amazon

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In der Wildnis lauert das Böse …

Die Polizei von Boston ermittelt in einem bizarren Mordfall. Die Leiche eines Jägers und Tierpräparators wurde gefunden – ausgeweidet und aufgehängt wie eines seiner Beutetiere. In den Wäldern werden Knochenreste eines weiteren Opfers entdeckt. Doch Boston ist nicht das einzige Jagdrevier des Killers. Es scheint eine Verbindung zu einem fünf Jahre zurückliegenden Vorfall in Afrika zu geben, wo die Teilnehmer einer Safari förmlich abgeschlachtet wurden. Nur eine Frau entkam dem Massaker und könnte Jane Rizzoli helfen, den Mörder zu identifizieren …

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DieProtagonisten

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Jane Rizzoli wird vielen bekannt sein, die diese Thrillerreihe verfolgen. Ich warte immer gespannt auf diese Thriller, da einfach das Verhältnis zwischen Blut und Protagonistenentwicklung stimmt. Jane ist immer noch mit Maura befreundet. Aber Freundschaften werden auch oft auf die Probe gestellt. Da beiden Frauen, gestandene Mannsbilder sind, haben sie auch einen Dickkopf, Geheimnisse und viele Probleme. Es gefällt mir auch, dass Jane einen Mann haben kann, der ihr Parole bietet, aber ihr Privatleben nicht den Fall beschatten und umgekehrt.

Seitdem Maura einige Probleme privater Natur zu bestehen hat und sich oft Gedanken um ihre Mutter macht (alles Dinge, die der Leser erfährt, wenn er die Reihe verfolgt), wirkt sich leicht etwas gehetzt. Trotzdem bleibt sie mein Liebling, da sie kühl und analytisch ist und alles für ihre Freunde tun würde.

Die Menschen in Botswana sind alle sehr detailreich beschreiben. Ich konnte mir die Safarigruppe gut vorstellen und fand die Gruppendynamik sehr spannend. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, denn sonst ergibt das Lesen keinen Sinn mehr.
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Kulisse

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Die Kulisse verteilt sich diesmal sogar auf zwei Kontinente. Einmal befinden wir uns in Amerika, die Heimat der beiden Ermittlerinnen. Der andere Erzählstrang liegt sechs Jahre zurück und spielt in Botswana. Wir treffen Löwen, Leoparden und eine Gruppe Touristen auf Safari. Na, wer hat nach dem Buch noch Lust auf eine Safari? ;) 579035_638779992813944_432554395_s

Handlung

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Ich war so heiß auf diesen Thriller, dass ich mich zusammenreißen musste, um ihn nicht an einem Nachmittag fertig zu lesen. Tess Gerritsen verpackt ihre Geschichten immer in viele, kleine Kapitel. Immer gibt es ein Schnippselchen mehr, dass der Leser sich merken muss, damit er vielleicht hinter die Lösung des Falls kommt.

Diesmal kann ich sogar noch richtig was lernen! Da Großkatzen einen großen Teil der Handlung einnehmen, wird auch einiges über sie erzählt. Puma, Leopard und Löwe sind nicht nur auf eine Safari gefährlich.

Der Leser springt zwischen den Handlungssträngen hin und her. Einen bestreite Maura und Jane, die den Tod eines Mannes aufklären wollen, der Tierpräparator ist. Er sollte ein seltenes Tier präparieren, aber dazu kommt er nicht mehr. Maura findet einige Spuren, die sehr eigenartig sind und auf vielen Umwegen versucht sie Jane klarzumachen, dass es noch mehr Tote mit dem gleichen Muster geben könnte.

Der andere Strang spielt in Botswana. Einige Touristen bestehend aus zwei Pärchen, zwei Blondinen, einen jungen Mann, einem Fährtenleser und dem Safariguide wollen die pure Natur erleben. Leider kommt es zu einem Unfall – so denken alle. Kurz darauf sind sie alle in großer Gefahr, denn niemand weiß, wer sie auf dem Kieker hat.

Letzteres passiert sechs Jahre vor dem eigentlichen Fall und am Anfang weiß ich nicht, wie die Autorin alles zusammenfügen möchte. Ich fieberte richtig mit, denn natürlich gibt es auch Probleme unter den Pärchen. Die Gruppendynamik hat mich fasziniert und tat einiges um die Geschichte noch explosiver zu machen.

Bis zum Schluss habe ich nichts gefunden, was mich an diesem Thriller gestört hat. Es gibt Passagen, die auf den ersten Blick nicht wichtig und nicht spannend erscheinen, aber da täuscht sich der Leser, da es manchmal auf Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten ankommt.

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Diegestaltung

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Diesmal ist das Cover viel heller. Alle anderen Bücher waren eher in dunklen Tönen, wie lila, grün oder dunkelrot gehalten. Deswegen habe ich erst zweimal hingesehen, ob es ein Rizzoli&Isles Roman ist, denn die lese ich am liebsten. Heller ist freundlicher, obwohl dies bei einem Thriller eher zweitrangig ist.

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DieBewertung

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Tess Gerritsen hat mich nicht enttäuscht! Blutig, rasant und scharfsinnig erzählt sie eine Geschichte, die sehr spannend ist. Sie ist und bleibt eine der besten Thrillerautorinnen der Welt.

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Liebe überwindet alle Probleme – Nova und Quinton 2

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Jessica Sorensen

Heyne, 2014

978-3453418158

8,99€

Amazon

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Nova kann ihn einfach nicht vergessen – Quinton Carter, den attraktiven Kerl mit den honigbraunen Augen und den sexy Tattoos. Er ist ihr Seelenverwandter, und der Gedanke an ihn lässt sie nicht los … Aber wird er ihre Liebe überhaupt zulassen? Oder stößt er sie wieder weg?

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DieProtagonisten

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Nova hat mir im ersten Teil schon sehr gut gefallen. Sie war immer nah und greifbar, trug ihr Herz auf der Zunge und ihre Traurigkeit mit sich. Diesmal gefällt sich mir auch, aber mit kleinen Einschränkungen. Ich verstehe ihren Dran Quinton helfen zu wollen, aber manchmal ist sie mir zu schnell bei der Sache und stellt sich selbst hinten an. Dabei glaube ich nicht, dass sie alle ihre eigenen Probleme geregelt hat.

Quinton ist vom Bösewichtdasein tief gefallen. In dieser Rolle gefällt er mir sehr gut, denn seine Gefühle sind nah statt fern. Außerdem ist sein Weg nach unten sehr präzise nachvollziehbar und ich mag seine hellen, meist traurigen Momente sehr. 579035_638779992813944_432554395_s

Kulisse

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Wir verlassen die gewohnte Sorensen Kulisse nicht. Schön ist aber, dass hier keine Bücherwelten aufeinander treffen. Die Charaktere wohnen nicht alle in einer Stadt. Dies ist zwar keine schlechte Idee, aber hier würde es nicht passen.

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Handlung

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Ein großer Pluspunkt ist, dass die Liebe meiner Ansicht nach diesmal nur eine untergeordnete Rolle spielt. Zwar treibt sich Nova an, Quinton deswegen zu helfen und auch Quinton nimmt das Wort mit in seine Gedanken auf, aber es scheint etwas tieferes zu sein, das die beiden verbindet.

Es erwartet den Leser also keine herkömmliche Schmonzette von Sorensen, sondern eine etwas vielschichtigere Geschichte. Es geht um Drogen und Geld, Freundschaft und Macht. Aber es geht auch um das stetige Verlangen nach mehr Leben, mehr Gefühlen und mehr Rausch.

Die Symbiose, die die beiden Charaktere miteinander hatten, ist im Ansatz noch vorhanden, aber manchmal ist sie schwer zu erkennen. Was die beiden so zart verbunden hat, wird auf eine harte Probe gestellt, die mir sehr gut gefallen hat. Zumeist konnte ich mir vorstellen, was in Nova und auch in Quinton vorgeht.

Nur Kleinigkeiten halten mich davon ab wieder einmal 5 Bücherpunkte zu geben, denn Nova wirkt manchmal zu eifrig und aufgabebereit. Sie vergisst sich selbst und das gefällt mir nicht und sendet falsche Signale aus, wie ich finde.


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Diegestaltung

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Passend zu allen anderen Jessica Sorensen Büchern, sticht auch dieses nicht heraus. Aber es erfüllt seinen Zweck, denn jeder Leser weiß, was dies für ein Buch ist.

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DieBewertung

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Das i-Tüpfelchen hat mir noch gefehlt. Quintons Einblicke waren manchmal wirr, aber immer gefühlsnah aufgebaut. Nova wirkte für mich ein bisschen zu gehetzt und stellte sich in manchen Situationen zu schnell, zu sehr hinten an.

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