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Schlagwort-Archive: Trilogie

Ewiglich die Sehnsucht – Brodi Ashton

Ewiglich die Sehnsucht

Brodi Ashton

Oetinger, 2012

Ewiglich 

der Himmel, 

in deinen Gesten

so wie in meiner Unsicherheit.

Sind wir geborgen.

Ich widersetze mich 

um unseren Schmerz

noch einmal zu spüren.

(vom Chaos oder so)

Wenn du hundert Jahre nur Dunkelheit um dich herum hast und immer wieder gefragt wirst: An was erinnerst du Dich? Würdest du dann lügen? Oder würdest du von dem Gesicht erzählen, das dich durch die Dunkelheit trägt?

Nur mit einer einzigen Erinnerung kämpft Nikki sich zurück in die Oberwelt. Nur noch ein paar Dinge klären, vor Cole davon laufen und noch einmal in jenes Gesicht sehen. Ein wildes Durcheinander produziert sie und steht vor einer schweren Entscheidung. Wird die Unterwelt ihr neues Zuhause oder kämpft sie tatsächlich um ihre Gefühle und Erinnerungen?

Reichlich verwirrt beginne ich dieses Buch. So ein abrupter Einstieg hat schon etwas. Viele Frage, neue Gesichter ohne Hintergrundwissen, sich als Leser einfach treiben lassen. Aber fühlt es sich weiterhin gut an? Hat man Lust dem Stoff zu folgen? Mit Nikki durch die Dunkelheit zu laufen? Mythen kennenzulernen und auch ihre Erinnerungen real zu erleben?

Nikki ist verwirrt, kompliziert, schwierig und ein bisschen eigenartig. Alles Dinge, die ein komplizierter Protagonist gerne mal haben darf. Welche Prüfung Nikki aber nicht aushält, sind meine tiefer gehenden Gedanken als Leser. Was würde ich tun, wenn ich nur noch wenig Zeit hätte? Dinge erledigen, die ich lange aufgeschoben habe, trotzdem ich die Worte nicht weiß, mit Menschen reden, die es verdient haben?

Ich denke so oder so ähnlich würde jeder von uns handeln. Nikki ist da eher unkonventionell, trumpft mit Dingen auf, auf die ich nie gekommen wäre. Und sie ist scheu, traut sich nicht und zählt im Geiste die Tage, die sie noch hat. Aber warum zählen? Machen! So will ich sie schüttel und wach rütteln.

Die männlichen Protagonisten haben mir auch sehr gut gefallen. Gegensätze, die sich gut ausgespielt und auch gut mitgespeilt haben. Eigentlich mag ich dieses “Teamgerede” nicht und auch diesmal habe ich nicht verstanden, wie man sich für einen von beiden entscheiden kann, da sie beide wichtig sind. Entweder man mag sich, oder man mag sie nicht.

In die Lesart des Buches muss man sich am Anfang reinfuchsen. Kleine Überschriften sagen dem Leser, wo er sich gerade befindet und vor allem “Davor oder Danach”. Trotzdem strauchelte ich manchmal. Wo bin ich? Was mache ich gerade hier? Mit der Zeit wurde es besser. Immerhin muss man sich erst mal orientieren, denn die Hinweise und Informationen sind erst mal recht dünn gesät.

Alles in allem vergebe ich vier Bücherpunkte und bin gespannt auf die Fortsetzung: KLICK

 
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Geschrieben von - April 23, 2012 in Fantasy, Jugendbücher

 

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Oceania 01 – Montardre

Oceania 01

Die Prophezeiung

Hélène Montardre

Kosmos, 2010

978 3 440 12232 7

14,95 €

Flavia lebt seit sie denken kann an der französischen Küste. Dort beobachtet sie die Vögel und das Ansteigen des Meeresspiegels, denn ihr Großvater ist Späher. Als das Meer immer mehr steigt, möchte ihr Großvater, dass sie sich auf eine lange Reise begibt um in Sicherheit zu sein. Eins ist klar: Europa ist in Gefahr und das nicht erst seit Gestern. Es will nur niemand sehen. Flavia flieht ins Unbekannte, zum großen Schutzdamm, der hinter sich Amerika versteckt hat …

Umweltprobleme sind immer schwer zu erklären und zu verstehen. Zumindest, wenn es Umweltforscher oder Politiker erklären wollen. Was also machen Umweltprobleme in einem Jugendbuch?

Es ist ein Sturm. Keine zehn Seiten kennt man Flavia, da wird man schon mit großen Problemen konfrontiert. Das Wasser kommt und sie soll weg. Sie ist ein gescheites Mädchen, hat früh bekommen zu lernen vom Großvater, bringt ihm viel Liebe entgegen, kann aber auch störrisch sein. Wer will schon nach Amerika?

Es ist eine Art Abenteuerroman, wenn der Leser ein Mädchen begleitet auf einem Schiff, das von der alten Sorten ist. Und die Autorin weiß auch einfache Bilder heraufzubeschwören. Die Gicht des Wassers, die Angst vor der Not, eine riesige Mauer.

Aber es kommen auch Fragen auf. Zum Beispiel wollte ich immer wissen, in welchem Jahr die Geschichte spielt. Ich bin auch der Meinung, dass die Geschichte  Züge von einer Art Dystopie beinhaltet, die in diesem Buch mitschwingen. Die Polkappen müssen schon lange schmelzen, wenn es soviel Meer gibt. Vorstellen konnte ich mir auch nicht den großen Schutzdamm. Die Frage war immer: Ist so etwas möglich? Verändert ein Schutzdamm im Meer nicht nur das Wasser sondern auch die Lust, das Klima, einfach alles? Da bricht meine Vorstellung in sich zusammen und winkt ab. Noch einmal muss ich mich wundern, als ein Junge auftaucht. Da finde ich, geht auch vieles zu schnell vonstatten.

Trotzdem hat die Geschichte mich mitgerissen. Flavia war immer wieder ein ganz normales Mädchen mit Gefühlen und falschen Entscheidungen. Sie hat sich durchgesetzt und ihre starke Seite gezeigt. Europa, Amerika, das Meer dazwischen: Eine nasse, angsteinflössende Welt in der Flavia lebt, wird in drei Bücher vervollständigt. Natürlich hat sie ein Geheimnis, natürlich will man wissen, ob es weiter geht.

Und trotz der vielen Fragen und meinem fehlenden Vorstellungsvermögen werden es fünf Bücherpunkte von mir! So viel Wissen, Spannung und Katastrophe in einem Roman für Jugendliche habe ich lange nicht gelesen.

 
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Geschrieben von - April 5, 2012 in Jugendbücher

 

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Nur ein Hauch von dir – Ransom

Nur ein Hauch von dir

S.C. Ransom

Fischer Schatzinsel, 2011

978 3 596 85450 9

16,95€

Als Alex am Ufer der Themse einen silbernen Armreif findet und ihn arglos über ihr Handgelenk streift, ahnt sie nicht, was sie damit auslöst. Es kann nur eine Täuschung sein, dass der blaue Schmuckstein sich hin und wieder zu verdunkeln scheint. Doch dann sieht sie plötzlich diesen Jungen vor sich: mit traurigen blauen Augen und atemberaubend schön. Bald taucht er immer öfter in ihrer Gegenwart auf, und sie stellt fest, dass sie die Einzige ist, die ihn sehen kann. Und dass ihre Hand beim Versuch, ihn zu berühren, ins Leere greift.

Geschichten um die große Liebe müssen mit vielen Gefühlen punkten. Sie müssen ehrlich sein, erhaben und etwas Besonderes sein. Mal ehrlich: Verlieben kann sich jeder und darüber reden auch. Es muss das gewisse Etwas geben, dass mich eine Liebesgeschichte lieben lässt.

Und leider habe ich dieses gewisse Etwas hier nicht gefunden. Alex ist am Anfang ein interessantes Mädchen. Wir lernen sie und ihre Freundin kennen, wie sie nach einer Kneipenfeier an der Themse spazieren gehen. Sie ist fröhlich, ein bisschen verklemmt und fühlt sich nicht als die große Aufreißerin. Sie himmelt einen Jungen schon ziemlich lange an.

Dann der Fund. Den Armreif habe ich mir immer wunderschön vorgestellt. Er glitzert in der Sonne, der blaue Stein passt wunderbar zu dem Silber. Am Anfang weiß Alex nichts damit anzufangen. So ginge es mir auch. Aber ab diesem Zeitpunkt bekomme ich Probleme mit Alex.

Manche ihrer Tests sind albern und hinterlassen den Eindruck, dass sie noch nicht sehr reif ist. Gleichzeitig ist sie aber im Führerscheinalter. Und dann trifft sie diesen Jungen. Das passiert ungefähr auch Seite 50. Warum ich so penibel mit den Seiten bin?

Knapp zwanzig Seiten später erzählt sie, wie sehr sie diesen Jungen liebt und küssen möchte. Bei einem Buch von 375 Seiten, hätte ich mir schon etwas mehr Zeit gewünscht für die beiden. Was ist mit dem sogenannten KENNENLERNEN? Sie überspringen dies völlig, gehen gleich in die Vollen. Aber mal ehrlich, dass macht die Liebesgeschichte nicht nachvollziehbar, sondern sehr unrealistisch. Immerhin ist er zu dem noch ein Geist. Wie wäre es erst mal mit Fragen wie: Warum bist du ein Geist? Warum kann ich die sehen? Wie heißt du?

Schlimmer wird es eigentlich nur, als der Höhepunkt des Buches naht: Die Bösartigkeit, die ich nicht weiter ausführen will. Die aber so vorhersehbar ist, dass es mir keinen Spaß gemacht hat.

Ich habe es zuende gelesen, weil ich wissen wollte, warum es einen zweiten Teil gibt. Dieser heißt: “Nur ein Blick von dir”.

 
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Geschrieben von - März 30, 2012 in Jugendbücher

 

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Die Bestimmung – Roth

Es scheint das Jahr der Dystopien zu sein. Ist es also ein Wunder, dass auch mein Blog nicht um dieses Buch herum kommt?

Die Bestimmung – Veronica Roth

cbt, 2012

978-3570161319

17,99 €

“Nein”, sage ich, ” der Test darf unsere Entscheidung schließlich nicht beeinflussen.”

Sie ist Sechszehn und ihre Familie gehört zu den Selbstlosen. Aber kann man immer selbstlos sein? Schon der Blick in den Spiegel ist gefährlich, lässt ihre Gedanken abschweifen und ihre Mutter müsste sie rügen. Aber was ist, wenn man sich nicht sicher ist? Wenn man tief im Innern merkt, das Selbstlosigkeit kein Lebensinhalt sein kann?

Tris lebt in einer Welt die klar strukturiert ist. Es gibt fünf Gruppen und ein Test entscheidet in welche Gruppe man am besten passt. Aber hat der Test immer recht? Was passiert dort? Eigentlich ist Tris gar nicht aufgeregt und Einfluss soll der Test auch nicht haben. Aber was dann passiert und Tris gleichzeitig in Gefahr bringt, ist ungeheuerlich…

Skeptisch bin ich immer vor allem nachdem ich äußerte gute und einige mittelmäßige Dystopien gelesen haben.

Die Grundannahme, dass es fünf Fraktionen gibt und jeder Mensch die Wahl hat, dabei aber auch die Qual, empfand ich schon mal als sehr interessant. Wie komisch muss es sein zu wissen, dass man eine Entscheidung trifft, die auch über die Familie entscheidet? Und das man Freunde nicht mehr wiedersieht, die sechszehn jahrelang sich Freunde nannten? Tris ist mir von Anfang an sympathisch, weil sie manchmal die Regeln ausreizt. SIe blickt in den Spiegel, macht sich Gedanken darüber, dass andere Menschen selbstloser sind als sie. Wenn man schon solche Gedanken hat, ist es da ein Wunder, dass Tris Zweifel hat?

Die Spannung baut sich durch viele kleine Begebenheiten auf, die mich manchmal nervös machen oder mich zum Nachdenken anregen. Manchmal ist der Schreibstil sehr nüchtern und am Anfang habe ich etwas gebraucht um in ihn rein zu kommen. Aber später hatte ich mich an die zackige Schreibart gewöhnt.

Was ich fraglich finde, ist die tatsächliche Aufteilung der fünf Gruppen. Jede Gruppe hat etwas, was Schuld am Zustand der Welt und der Menschen ist. Bei Candor ist die Lüge, die die Schuld ist. Aber sie sehen dann nur Schwarz- Weiß und so erklärt Tris auch die Candor im Buch. Wo bleibt also das Grau? Anscheinend ist es das, was Tris zum Zweifeln bringt, ob sie wirklich so selbstlos sein kann, wie sie muss. Nur sie scheint sich Gedanken zu machen und noch ein anderer Charakter, der hier nicht weiter thematisiert wird. Aber was ist mit dem Rest? Manchmal waren die Figuren mir zu überzeichnet.

Das große WARUM, bekommen wir nur an einigen Stellen erklärt. Das ist aber normal, wir haben hier wiedermal eine Trilogie vor uns. Kann es noch genug Stoff für zwei weitere Teile geben? Ich schätze ja, denn das große WARUM, das über allem steht, bleibt für mich undefiniert.

Tris ist jemand, dem ich gerne folgen würden. Sie hat Ecken und Kanten, zweifelt, zweifelt nicht und denkt manchmal bestimmt: To be or not to be?

Ich werde sicherlich zum nächsten Teil greifen, auch wenn es nur vier Bücherpunkte gibt, wegen den kleinen Unebenheiten.

Passend zum Buch habe ich den Gruppen-Test auf Facebook gemacht:

Divergent-Quiz 

Was kommt bei euch heraus? Ich bin ein Candor ;)

 
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Geschrieben von - März 9, 2012 in Fantasy, Jugendbücher

 

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Touched 01 – Der Preis der Unsterblichkeit – Jackson

Touched 01

Der Preis der Unsterblichkeit

Corrine Jackson

978-3522201575

16,95 €

Remy, du bist etwas Einzigartiges

Dean steht über ihr. Sie riecht seinen Schweiß, weiß das ihre Aufmüpfigkeit ihn antreibt. Seine Hand greift nach hier, seine Worte schneiden sie. Doch sie denkt nur an ihre Mutter und nimmt deren Schmerz auf …Immer wieder berührt sie Menschen, erkennt ihre Krankheiten und heilt diese. Dafür kassiert sie Schmerzen und Schwäche. Im friedvollen Maine, nach einem schlimmen Angriff von Dean, soll sie zur Ruhe kommen. Ein neues Leben anfangen, an einem Ort, an dem sie vertrauen könnte. Aber dann trifft sie Asher und mit ihm ein Strudel rote Energie…

Mit viel Freude habe ich Remy und Ashers Situation verfolgt und somit “Touched” gelesen. Dann las ich die Rezensionen über das Buch und musste mich aufregen, aber dazu später mehr.

Remy hat es gar nicht leicht. Einen schlagenden Stiefvater aushalten und eine Gabe haben, schlimmer kann es nicht mehr kommen. Aber sie jammert nicht. Sie will alle beschützen, die sie liebt. Ein schöner Charakterzug, der sie aber an ihre Grenzen bringt. Sie ist etwas verkorkst, das merkt man sofort. Ihre Gedanken sind manchmal sehr traurig und sie lassen und in ihre Herz blicken. Aber sie hat auch eine andere Seite. Eine Seite, die schlagfertig ist, witzig und frech. Die sie zum Teil schützt, aber in manchen Momenten ein ganz anderes Mädchen aufblitzen lässt. Ein interessantes Mädchen eben, dass ich mir nicht passender für diese Geschichte gewünscht hätte.

Dann wäre da der Unbekannte. Der gut aussehende Fremde und alle stöhnen nun auf und rufen: KLISCHEE. Aber auch wenn ein männlicher Protagonist vorkommen musste und er somit obligatorisch ist, gefällt mirAsher schon vom Namen her. Er hat Hobbys, die eher selten sind:Fotografieren. Und er wird Ecken und kannten zeige, uns in seine Seele blicken lassen und seinen Instinkten freien Lauf lassen. Er ist ein wichtiger Part der Geschichte und trägt Remy, fällt aber auch mit ihr.

Besonders gefallen hat mir die Gradwendung, die beide Figuren durchleben. Auf ihrem Weg treffen sie interessante Nebenfiguren, die teilweise sehr gut beschrieben sind und auch gute Hassobjekte sein können. Viele Geheimnisse trägt die Geschichte mit sich, die einerseits schnell selbst zu entdecken sind, wenn man die Puzzleteile schnell zusammenfügt, andererseits nicht aufgelöst werden, denn wir brauchen noch etwas Stoff für Teil 2 & 3 ;) Die Geschichte könnte, wenn man genau darüber nachdenkt, an eine andere uns allen bekannte Geschichte erinnern. Und da fängt mein Ärger an. Warum bekommt ein Buch, das flüssig, locker leicht geschrieben ist, dass individuelle Charaktere hat, die mit Ecken und Kanten ausgestattet sind und die in eine Begebenheit verstrickt sind, die es so noch nicht gab, nur eine mittelmäßige Beurteilung? Weil sie an eine andere Geschichte erinnert? Welche Geschichte erinnert heute nicht mehr ein klein bisschen an eine andere? Wenn ein Mann sich in eine Frau verliebt und es zu Turbulenzen kommt, kommt uns dass nicht aus Hunderten Romanen bekannt vor?
Sollte ich sagen, wenn ich einen Liebesroman lese: Die haben alle von Kerstin Gier abgeschrieben oder von Nora Roberts? Nein, so etwas sage ich nicht. Und ich finde ganz und gar nichts, dass Remy und Asher sich ähneln mit E. & B.Sie sind individueller und die weibliche Hauptperson geht mir viel weniger auf den Senkel, weil sie nicht nur an sich selber denkt, UND ihr Leben anpackt und nicht auf jemanden wartet, der im Gesicht glitzert.Ich vergebe 5 Bücherpunkte, weil das Buch mir gefallen hat und das von Herzen. Remy darf gerne wiederkommen, aber ZACK, ZACK!
 
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Geschrieben von - März 6, 2012 in Jugendbücher

 

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Gebannt 01- Unter fremdem Himmel – Rossi

Gebannt 01

Unter fremdem Himmel

Veronica Rossi

Oetinger, 2012

978-3789146206

17,95 €

Zwei Welten – Zwei unterschiedliche Menschen

Aria lebt unter einer Biosphäre. Ätherstürme, Krankheiten und Wasserknappheit haben die Menschheit unter eiserne Kuppeln getrieben. Dort leben sie und verbringen ihre Zeit in Parallelwelten, die sie durch ihr Smarteye besuchen können. Aria ist allein, denn ihre Mutter ist eine Forscherin und in einer anderen Biosphäre tätig.Eines Tages klinkt Aria sich zusammen mit einigen Jugendliche aus und erlebt einen Albtraum…

Peregrin lebt mit seinem Stamm zusammen auf einer Ebene. Sie nennen die Anderen: Maulwürfe. Nichts wäre Perry fernen als unter so einer Kuppel zu leben. Aber dann gibt es nur eine Möglichkeit jemanden zu retten und sein Albtraum beginnt….

Es ist schwierig über dieses Buch zu reden ohne zu viel zu verraten. Deswegen finde ich die Inhaltsangabe bei Amazon auch viel zu ausführlich.

In abwechselnden Kapitel aus Sicht von Aria und Perry gewinnen wir  einen Einblick in das Leben der beiden Protagonisten. Während Perrys Welt beschrieben wird, wir seinen Stamm kennen lernen, mit ihm auf die Jagd gehen und wundersame Dinge erfahren, bleibt Arias Welt blaß. Nur ein paar Eckdaten erfahren wir: Warum leben die Menschen dort? Was ist vorher passiert? Wie funktioniert ein Smarteye?

Man kann sich diese Welt als Leser ganz schlecht vorstellen, denn es werden nur kleine Puzzleteile freigeben und das eher beiläufig im Text. Schade, denn die Idee zwei Welten aufeinander treffen zu lassen, kann gutes Konfliktpotenzial liefern und den Leser fesseln. So aber, bleibt eine Welt im Nebel zurück und viele Fragen bleiben unbeantwortet.

Perry gefällt mir auch sehr viel besser als Aria. Er ist ein starker Charakter, der sich entwickelt und mit dem man mitfühlen kann. Seine Gedanken liegen oft sichtbar an der Oberfläche und trotzdem bleibt er manchmal sehr geheimnisvoll. Aria ist eher der spröde Typ, mit dem ich mich erst nach einiger Zeit arragieren kann.

Duch das Leben in der Biosphäre kennt sie nichts. Vom richtigen Baum bis zu ihren Körperfunktionen ist ihr alles fremd. Und ich frage mich: Auch wenn sie fortschrittlicher sind, gehen die Kinder dort nicht zur Schule? Lernen sie nichts über die wichtige Vergangenheit? Manchmal entstehen Lücken im Text, denn Zusammenhänge gibt es nicht. Der Leser muss einiges selbst überbrücken, denn ihm fehlt einfach das Wissen.

Natürlich weiß ich, dass eine Trilogie etwas anderes ist als ein alleinstehender Roman. Trotzdem finde ich, dass mit Informationen nicht gespart werden darf. Ein Leser sollte selbst Schlüsse ziehen, aber sich nicht selbst falsche Informationen zu den Welten ausdenken müssen.

Wegen dieser Eigenleistung, die ich erbringen muss und die mich oft in die falsche Richtung schickt, vergebe ich drei Bücherpunkte.

 
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Geschrieben von - März 4, 2012 in Fantasy, Thriller

 

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Vision – Das Zeichen der Liebenden

Vision – Das Zeichen der Liebenden

Ana Alonso & Javier Pelegrin

Arena, 2011

978-3401066554

17,99 €

Jana ist anders. Wo sie wohnt? Keine Ahnung. Was sie den ganzen Tag macht? Keine Ahnung. Aber eins weiß ich: Ich muss sie die ganze Zeit anschauen, denn ich liebe sie. Das Tattoo habe ich nur gemacht, weil ich ihr dann näher bin. Ich vertraue ihrem Bruder. Oder ist es falsch? Warum schaut Jana nun so erschreckt? Ist sie nicht stolz auf mich? Ich will doch nur bei ihr sein.

Ein brennendes Gefühl soll mich von allem abhalten. Und dann ist da noch mein toter Vater. Irgendetwas stimmt hier nicht….

Jana ist nicht irgendwer. Aber viel zu spät erkennt Alex, dass seine Liebe gefährlich ist, dass seine Liebe nicht immer gewünscht ist und es andere Mächte gibt, die größer sind als er…….

Was für ein dicker Wälzer, als ich ihn halten wollte, taten meine Hände weh. Deswegen rutschte das Lesen von “Vision” etwas ins Hintertreffen. Aber nun bereue ich es, so lange gewartet zu haben.

Am Anfang ist alles ziemlich verwirrend. Der erste Teil heißt “Jana”, handelt aber erst Mal von Alex und Erik. Seitenlang dachte ich, Erik sei derjenige, auf den ich mich konzentrieren muss. Aber es wurde klar: Alex ist es.   Alex ist ein Junge, der zu seiner Liebe steht. Er himmelt Jana regelrecht an und findet sie auf jeder Party wieder. Sie kommt dem Leser sofort unsympathisch vor. Das typische Mädchen, das alle Jungs haben kann, nur nicht will.

Ein großes Geheimnis spinnt sich zwischen ihr und ihrem Bruder. Was ist es?, fragt sich nicht nur Alex, der selbst von seiner Vergangenheit wenig Ahnung hat. Alles ist mysteriös, fast traumhaft. Später als man erfährt was Schein und was sein ist, bin ich mehr als überrascht. Das Autorenpaar schafft es gekonnt Wirklichkeit und Traum so miteinander zu vermischen, dass man nicht merkt, dass es nur eine Welt gibt.

Alex ist mir trotz seiner Kamikaze-Idee sehr sympathisch. Er steht zu seinen Gefühlen und seinen Taten auch wenn sie noch so verrückt sind. Auch seine Zweifel sind immer gut begründet und der Leser weiß, worauf er sich einlässt.

Schwerer habe ich mich mit den Nebenfiguren getan, die manchmal sehr steif waren und wie Statisten wirkten. Sie sagten ihren Text auf und waren schnell wieder verschwunden. Dies passierte auch, wenn sie eine für mein Gefühl tragende Rolle hatten. So gerät jemand in einen Kampf, wo der Leser den Gegner erst kurz kennt. Eine Beziehung zu ihm bleibt aus und auch manche Erklärungen dann wiederum auf der Strecke.

Was mir an der Aufmachung des Buches gefallen hat, ist die großer, gut zu lesende Schrift und das wunderbar feste Papier. Zwar ist das Buch dadurch schwerer, aber angenehm zu lesen. Viel zu schnell waren die Kapitel vorbei.

Gut, dass es bald Nachschub gibt. Noch in diesem Monat soll “Illusion” erscheinen. Ich bin gespannt, wie es mit den ehrgeizigen, einzigartigen Charakteren weitergeht.

Ich vergebe fünf Bücherpunkte, da mir das Buch wirklich gefallen hat. Es ist wie ein Traum in dem ein bisschen Wirklichkeit eine kleine Nebenrolle spielt ;)

 
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Geschrieben von - Februar 23, 2012 in Fantasy, Jugendbücher

 

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Die Alchemie der Unsterblichkeit – Pflieger

Die Alchemie der Unsterblichkeit

Kerstin Pflieger

Goldmann, 2011

978 3 442 47483 7

12,00 €

Icherios Ceihn hat einen Auftrag. Noch nie hat er seine Heimatstadt verlassen. Lieber sitzt er in seiner Wohnung, liest Bücher und tüftelt an VErsuchen herum.

Nun soll er aber eine Kutsche besteigen und in den Schwarzwald fahren. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Irrlichter wollen seinen Kutscher und ihn verwirren und Icherios zittert am ganzen Körper. Zudem soll er noch eine Mordserie aufklären und das bitte ganz schnell sonst steht der Frieden des Dorfes auf dem Spiel…. Was er zu Anfang für einen Scherz hält, wird Wirklichkeit: Das Dorf wird bewohnt von Werwölfen und Vampiren. Ach ja, da gäbe es noch ein paar Menschen, versichert man Icherios….

Mit diesem Buch bin ich nicht glücklich geworden. Das Cover: Ein Highlight! Mit Flair, etwas historisch angehaucht und etwas rätselhaft, ist es mit gleich ins Auge gesprungen.

Was mir zuerst auffällt, ist die Vielfalt an Fantasykreaturen, die hier ihr zuhause gefunden haben. Irrlichter, Vampire und Werwölfe geben sich hier die Klinke in die Hand. Und dazwischen einfach ein kleiner Mensch wie Icherios. Mein Problem mit ihm: Jahrelang wohnt er in einer Stadt, liest Bücher, aber weiß nichts von der Besonderheit des Schwarwaldes? Kann das sein? Meiner Meinung nach nicht, denn im Verlauf der Geschichte wird klar, dass Icherios noch viel mehr übersehen hat. Teilweise hat er sich nie Gedanken gemacht, warum etwas in seiner Umgebung so ist, wie es ist. Und das als Wissenschaftler?

Gefallen hat mir die Umgebung des Romans. Wir befinden uns in der Zeit 1771. Es gibt Städte, aber auch kleine Dörfer, Wälder und dunkle Ebenen. Immer wieder trifft man auch Städte oder Landstrichnamen, die es heute noch gibt. Manchmal ist dieser Umstand verwirrend, manchmal nicht. Schwierig wird es nur, wenn einige Dorfbewohner reden wie mein Nachbar oder ich selbst. Dann frage ich mich: Passt das zu 1771? Immerhin gibt es auch nicht plötzlich elektrisches Licht.

Die Mordserie ist eine gute Idee und Icherios versucht auch nach seinen Mittel zu ermitteln. Er kann, aber ein bisschen wenig und helfen will ihm auch niemand.

Der Charme, den seine Hilflosigkeit ausstrahlen soll, finde ich an manchen Stellen ermüdend vor allem, weil er sich gar nicht wehrt, als sogar Beweismittel verschwinden.

Alles in allem vergebe ich drei Bücherpunkte. Das Cover ist wunderschön, die Idee der Mordserie um 1771 war gelungen, die vielen Fantasywesen störten mich aber zum Teil. Das einige Buchstaben fehlen, wenn ich den Text lesen, stört mich natürlich und sollte nicht sein.

 
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Geschrieben von - Februar 8, 2012 in Fantasy

 

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Oksa Pollock 02 – Die Entschwundenen

Oksa Pollock 02

Die Entschwundenen

Anne Plichota & Cendrine Wolf

Oetinger, 2011

978 3 7891 4503 2

18,95 €

ACHTUNG: REZENSION KANN SPOILER BEINHALTEN! DIES IST DER ZWEITE TEIL.

Oksa hat alles geschafft, was sie schaffen wollte. Ferien, die wären jetzt toll! Aber plötzlich verschwindet ihr bester Freund Gus und niemand weiß wohin! Die Rette-sich-wer-kann machen sich Sorgen bis sie auf ein Foto stossen, dass mit dem Handy von Gus geschossen wurde. Darauf abgebildet: Die Großmutter Remineszenz. Was hat die damit zu tun?

Plötzlich ist alles klar: Gus wurde Eingemäldet!Das ist schrecklich und kann tödlich sein. Was sollen die Rette-sich-wer-kann tun? Oksa handelt und gerät dabei in Gefahr…. Und nicht nur sie…

Oksa ist wieder da und ich habe es mir nicht nehmen lassen, auch dieses Buch zu lesen. Würde es besser sein als das Erste? Schlechter? Erwartungen sind bekanntlich immer sehr hoch, wenn es sich um den nächsten Teil handelt.

Die Figuren sind alle bekannt. Oksa immer noch frisch und fröhlich, zumindest dann, wenn sie kein Gewitter erzeugt, Gus, der natürlich in ein Abenteuer “hinein fällt” und alle die anderen sind wieder mit dabei.

Tugendal bekommt im zweiten Buch mehr Spielraum, öfter wird über ihn geredet. Das macht es spannend, denn so wirklich weiß man nicht, was man von ihm halten soll. Er hat wunderbare Augen, stellt man sich die Figur im Kopf vor und ist immer noch geheimnisvoll. Auch Oksa-San ist immer noch verwirrt, wenn sie ihn sieht.

Aber nun zu einer Figur, die mit Kopfzerbrechen bereitet hat: Reminiszenz. Jedes Mal, wenn ich dieses Namen  lesen musste, dachte ich: Das ist ein Fremdwort, das hat eine Bedeutung und dann heißt eine Figur so? Immer wieder hat es mich irritiert. Nun will ich euch nicht vorenthalten was dieses Wort bedeutet:

Zitat lt. Wikipedia: In der Literaturwissenschaft spricht man von einer Reminiszenz, wenn an einer Stelle in einem Werk ein Anklang an eine Formulierung aus einem Werk eines anderen Autoren erkennbar ist, so dass man merkt, dass der Verfasser das ältere Werk gekannt hat und darauf anspielt oder sich davon anregen ließ.

Aha. Glasklar oder? Ist das nun die Anspielung, dass Ähnlichkeiten zu Harry Potter vorhanden sind? Oder bilde ich mir etwas ein? Die normale Bedeutung, ist einfach nur Erinnerung. Aber kommt Remineszenz mir so einfach davon? Oder ist es nur in der deutschen Übersetzung so? Auf jeden Fall hat mich dieser Name gestört, aber ich hatte schon im ersten Teil das Problem, dass ich die Übersetzungen: “Rett-Sich-Wer-Kann”, “Da Draußen” und ähnliches, nicht ganz passend fand.

Ein wahrer Pluspunkt: Die fantasievolle Landschaft und alles was in ihr passiert. Farbenfroh und wunderbar gestaltet, werden doch sogar Abenteuer in einer Wüste erlebt ;) , allerdings mitten in London.

Ein zweiter Teil, der etwas schwächelt, da er sich etwas im Kreis dreht, damit der dritte Teil zum Ersten passt ;) Aber ist das bei zweiten Teilen nicht immer so? Außerdem störte mich diesmal die Übersetzung mehr als sonst, und machte es zu keinen schönen Leseerlebnis.

 
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Geschrieben von - Februar 6, 2012 in Jugendbücher

 

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Whisper Island – Sturmwarnung

Whisper Island

Sturmwarnung

Elizabeth George

Ink, 2011

978 3 86396 001 8

19,99 €

Rezensiert für:

buecherkinder.de

In Becca Kings Kopf treffen sich die Gedanken anderer Menschen. Schon seit ihrer Geburt hört sie diese Gedanken. Mal nur Bruchstücke, mal ganze Sätze.

Damals war ihre Großmutter der Meinung, sie würde irgendwann damit zurecht kommen.

Wie unrecht die alte Dame doch hatte… Jahre später heiratet Beccas Mutter einen Mann, der zwielichte Geschäfte betreibt. Becca muss ihm helfen, und als sie unvorsichtig ist und seine Gedanken belauscht, erfährt sie etwas Schreckliches: Er hat seinen Geschäftspartner umgebracht. Doch wer würde Becca schon glauben, dass sie stetig ein Flüstern von Gedanken hört.

Ihr Mutter und Becca packen kurzerhand ihre Sachen und verschwinden in ein neues Leben… Auf einer abgeschiedenen Insel soll Becca erst einmal ohne ihre Mutter zurückbleiben. Aber dann schlägt das Schicksal wieder einmal zu und Becca wird zu viel Aufmerksamkeit zuteil…. Sie bekommt Angst und das Handy ihrer Mutter ist tot…..

Schnell wird klar, dass Becca es schwer hat. Ich würde auch nicht alle Gedanken von anderen Menschen hören wollen. Vielleicht könnte ich Dinge erfahren, die ich gar nicht wissen will oder die mich in Gefahr bringen würden. So passiert es Becca und der Ausgangspunkt ihrer Geschichte steht fest und ist nachvollziehbar.

Dass sie, einen neuen Namen von ihrer Mutter verpasst bekommt, ist ein notwendiges Übel. Wie sonst sollte sie sich verstecken? Auch das Überleben auf einer Insel scheint zuerst plausibel. Aber würde eine Mutter ihre Tochter alleine zurücklassen, ohne eine vernünftige Möglichkeit miteinander zu kommunizieren? Und würde das Kind sich nicht dauernd Sorgen machen und oft weinen oder Angst haben?

Aber Becca nimmt es einfach hin. Auch als auf der Insel nicht alles glatt läuft und sie sogar in einer Hundehütte übernachten muss, hatte ich nicht wirklich das Gefühl, dass sie Angst hat oder ihre Mutter vermisst. Beccas Gefühle kommen mir zu kurz, wenn es um ihre Mutter geht. An anderen Stellen im Buch springen dem Leser die Gefühle entgegen, sie sind nachvollziehbar und gut beschrieben. Warum bleiben sie also an anderer Stelle zurück?

Die anderen Figuren kümmern sich rührend um Becca auch wenn sie nur Geheimnisse hat und mit niemandem darüber reden kann. Logisch, denn sie ist noch auf der Flucht. Eigenartig nur, dass sie einfach so zur Schule gehen kann und ohne Papiere aufgenommen wird. Doch kein Problem, dass wird hingemauschelt, denn der hat mal dieses oder jenes getan und ist jemandem einen Gefallen schuldig. Manche Dinge laufen mir einfach zu glatt.

Die Insel ist toll beschrieben und man merkt, dass die Menschen eine eingeschworene Gemeinschaft sind, die schwer neue Menschen akzeptiert und nach ihren Regeln lebt. Der Ort ist also gut gewählt.

Am Ende des Buches war ich etwas ratlos. Die ganze Zeit wartete ich auf etwas das passiert und dann las ich die letzte Seite. Ein recht offenes Ende verweist auf noch ein Buch rund um Becca und ihre neue Inselwelt. Oder muss sie die Insel verlassen?

Ein zusätzliches Manko ist die Übersetzung einiger Namen ins Deutsche. Es hörte sich einfach nur lächerlich an .

Die Idee des Flüsterns der Gedanken im Kopf ist gut. Die meisten Charaktere mochte ich sehr gern. Aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen, viele Stolperfallen im Buch machten es unglaubwürdig.

So vergeben ich 3 von 5 Bücherpunkten.

 
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Geschrieben von - Februar 2, 2012 in Jugendbücher

 

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