
Der Spezialist
Mark Allen Smith
Luebbe, 2012
978 3 7857 6060 4
14,99 €
Im Rahmen einer Leserunde bei der Büchereule durfte ich dieses Buch lesen.
Sein Name ist Geiger. Wenn ihr eine Information braucht, ruft ihn an. Er foltert Menschen und weiß: Es kommt nur auf das Wie an.
Geiger hat Regeln, die er nie bricht. Auch sein Auftraggeber muss diese Regeln befolgen. Doch dann kommt es zum Bruch und Geiger hat ein kleines Problem ….
Links seht ihr das richtige Cover. Darüber folgt dann die Folie auf der, der Schädel abgedruckt ist. Super, oder? Und das für 14, 99 €
Wirklich wunderbar, und das hört sich krank an, ist, dass Geiger mal eine ganz andere Persönlichkeit ist. Kein Ermittler oder einfacher Polizist mit dem wir auf Jagd gehen, keine Mutter oder ein Vater, der Rache für irgendetwas möchte. Wir verfolgen einen Folterer. Er kennt sich mit allem aus, womit man foltern kann. Und das Buch beginnt, wie auch anders möglich, mit einer Folterszene.
Eine gute und saubere Idee, die während des ganzen Buches hochgehalten wird. Der Inhalt stimmt, man kann sich zwar nicht im vollen Umfang mit Geiger identifizieren, damit hätte ich auch ein Problem, aber an einigen Stellen ist er seltsam sympathisch, seine Regeln sind nachvollziehbar und andere Charaktere sind zwar blasser als Geiger, aber nettes Beiwerk.
Das Geiger, Geiger heißt, hat eine besondere Bewandtnis, die ich hier nicht verrate. Was mich aber stört ist, dass im Rückentext steht, dass er Geige spielt. Und das tut er nicht. Jedenfalls nicht in meiner Version des Buches. Was ist es? Ein Verständigungsfehler? Ein Übersetzungsfehler? Schade, denn irgendwie dachte ich tatsächlich, er würde Geige spielen. Dies ist eine kleine Warnung, wenn ihr jetzt meint, ich hätte etwas verraten.
Der Thriller bleibt immer in Bewegung. Trotzdem finden einige Gespräche statt, die simples Niveau haben. Zu dem gibt es Flashbacks in eine Vergangenheit, die viel verraten und Puzzlestücke zusammenfügen.
Warum das Buch, dann nur noch vier Bücherpunkte bekommt, ist schnell erklärt. Das Ende hat mir nicht gefallen. Es wurde zu wuselig, es passiert zu viel plötzlich und das Ende ist völlig frei schwebend.
Meine Rezension könnte um einiges länger sein, wenn ich mehr auf den Inhalt einigen würde, aber dann hättet ihr keinen Grund mehr das Buch zu lesen. Ich las eine Rezension bei Amazon und wusste gleich worum es geht, dass war blöd.
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