hier schreibt Ihnen Dr. Erwin Kleinlich, Lehrer in Pension. Ich hätte zu gegebenen Anlass auch einen Leserbrief in unserer wunderbaren Zeitung veröffentlicht oder Bob Winter gebeten, aber der abgehalfterte Kerl bekommt schon große Kuhaugen bei ihrem Namen. Dann erwähnte ich noch den Hodscha und er nahm die Beine in die Hand und floh.
Ja, seit der Hoscha in der Stadt ist, finde ich es nicht sehr erbaulich, was sie mit unserem Städtchen anstellen, Frau Pipenkötter. Muss die ganze Aufregung den sein so kurz vor der Wahl? Nur noch zweiundvierzig Tage bis zur Wahl und ich darf mir überlege ernsthaft, ob ich überhaupt noch zur Wahl gehen soll? Ich, Pipenkötter, der schon im 1.Weltkrieg zur Wahl gegangen ist, der niemals einen Knick in den Wahlzettel macht. Bei uns im Städtchen war IMMER ALLES in Ordnung. Sie hatten einen Gegenkandidaten, wir hatten eine freie Partei und sie haben gewonnen. Das war rechtmäßig und nun verschaukeln sie uns mit ihrer Verständigung unter den verschiedenen Kulturen.
Wollen sie uns armen Bürger etwa vorwerfen, dass wir kein Gemüse beim Türken kaufen? Das ich iranische Kinder nicht unterrichtet habe? Vielleicht nicht sachgemäß? So geht das nicht Frau Pipenkötter!!!! Wir Bürger haben alles getan und jetzt kommen sie uns mit diesem Moscheebau mit Gebetsruf? Soll doch einer vom Dach rufen, meinetwegen alle fünf Minuten. Schlimmer ist, dass mein Toilettenwasser nicht richtig abläuft und das mein Arzt Rezeptgebühr will. Kümmern sie sich mal um das richtige Leben Frau Piepenkötter oder um die Lateinnote ihres Sohnes (ich habe immer noch Kollegen in der Schule, was ich da alles höre)
Sie sind zuerst Mutter, dann Politikerin!Ich muss mich schon über die Weltwirtschaft und Berlin ärgern, da will ich hier wenigstens meine Ruhe und nichts mit Kulturen am Hut. Ich esse meinen Joghurt und ich mache soviel Kultur wie ich will.
Herzlichst,
E. Kleinlich
Anmerkung der Veröffentlichungsplattform: Der Brief wurde uns anonym zugespielt. im Städtchen von Frau Piepenkötter und dem Hodscha, regiert sie momentan mit starrer Hand die Pressfreiheit. Wir sagen nur: Tricksen,Tarnen, Täuschen. Ein Buch, dass auf Satire und Humor beruht. Also keine Angst, hier wird jeder akzeptiert. Eine Lesestündchen werden sie erheitert, dass können sie opfern. Tipp von Bob Winter, Lokalredakteur: Sollten sie die Piepenkötter sehen: Laufen oder eine Flasche Rotwein auf den Tischstellen. Sehen sie den Hodscha: Laufen und auf kein Gespräch einlassen!
Als weitere Lektüre empfehlen wir:
Rowohlt Polaris, 2011, 3862520153, 13,95 €




