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Schlagwort-Archive: Kinderbuch

Bitterschokolade – Pressler

Bitterschokolade

Mirjam Pressler

Beltz & Gelberg

978-3407780041

Gebraucht zu kaufen HIER

Eva ist fünfzehn und zu dick. So denkt sie eigentlich über sich. Einsam und verlassen steht sie nachts vor dem Kühlschrank. Oder stellt sie sich das nur vor?

Diese orangfarbenen Bücher haben für mich schon Kultcharakter. Früher, in meinen Lieblingsbuchladen, gab es ganze Drehständer voll. Späte tauchten auch rote, dünne Bücher auf. Nun traf ich so ein Buch wieder und musste es kaufen. Aber würde die Geschichte genau so wirken auf mich, wie früher? Ich stellte fest: Nein, während die Geschichte gleich blieb und sich den neuen Gegebenheiten nicht anpasst, haben wir Leser uns verändert.

1999 ist es natürlich eines der ersten Kinderbücher, die sich mit dem Thema Essen und Essstörung beschäftigen. Daher vielleicht auch die letztendlich auffallende Naivität, die am Ende mein Blick auf das Buch verschleiert.

Eva ist für mich ein typisches Mädchen in der Pubertät. Streit mit den Eltern über das Weggehen abends, in der Schule keinen Platz haben, da man Angst vor hübscheren Mädchen hat. Und dann kommt eine Begegnung und öffnet ihr die Augen. Im wahren Leben ist so eine Begegnung, ein kleiner Schritt in die richtige Richtung und auch hier beginnt sich Eva leicht zu verändern. Sie denkt etwas mehr nach und merkt: Mich kann man mögen.

Bei Essstörungen finde ich es schwierig, das richtige Maß zu finden zwischen zu viel Essen-Erbrechen und zu wenig, sodass es unwirklich wirkt. Hier hatte ich das Problem, dass viel Essen hier nebenher läuft. Mal nachts, weil tagsüber nichts gegessen wurde oder weil Oma einfach nachlegt. Ich finde, es ist Augenwischerei, sollte das Buch tatsächlich über eine Essstörungen erzählen, und wenn es eine normale Pubertät sein soll, ist das Essen zu dick aufgetragen.

Man merkt, ich mag dieses Buch nicht, weil es ein falsches Bild auf etwas wirft, was sehr schwierig ist. Andere Bücher zu diesem Thema empfand ich als psychologisch besser durchgesetzt.

Beispiel:

Wintermädchen

Dann bin ich eben weg 

 
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Geschrieben von - Mai 30, 2012 in Jugendbücher

 

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Maikäfer flieg! – Nöstlinger

Maikäfer flieg!

Christine Nöstlinger

Beltz, 2001

978-3407784759

7,95 €

Der Krieg ist vorbei, aber was kommt dann? Die Amerikaner, die Russen oder doch wieder Deutsche? Was heißt es besetzt zu sein? Und nicht mehr da wohnen zu können, wo man aufgewachsen ist? Wenn alles in Trümmern liegt und niemand mehr weiß wohin, tauchen manchmal sonderbare Freunde auf. Diese Geschichte handelt von einer Christine und ihrer Neugier, ihrer Aufgeschlossenheit trotzdem Krieg ist und ihrer Freundschaft mit Cohn.

Wie viele andere Kinder auch verbringt die Ich-Erzählerin viel Zeit bei ihrer Oma. Auch als die Bomben kommen und viom Haus nicht viel überbleibt, ist sie gerade dort. Man erfährt viel über die Menschen in iher Umgebung. Da gibt es das Opfer des Krieges: HanniTante, die immer mit ihrem Klappstuhl herumrennt. Oder der Onkel, der bei der SS ein hohes Tier ist. Davon profitiert sogar der Vater, als er ins Lazarett darf. Sehr gefallen hat mir die Familie von Braun. Die ältere Generation ist typisch pro Hitler, aber am Ende ganz plötzlich nur noch darauf aus ihren Besitz zu retten und in Sicherheit zu kommen. Die nächste Generation dieser Familie, hat schon wieder ein ganz anderes Bild über den Krieg und die Menschen, die mit ihm leben müssen.

Die Ich – Perspektive fördert die Identifikation mit dem kleinen Mädchen. Außerdem habe ich kein Problem damit gehabt, mir vorzustellen, dass sie tatsächlich in Wien lebt, denn es wird auch der Wiener-Dialekt benutzt.  Sehr realistisch finde ich auch die Kindersicht auf die Besatzer.

Wahrscheinlich wird es wirklich solche Freundschaften gegeben haben, auch wenn man sich kaum verstanden hat. Es ist mal wieder etwas Erfreuliches nach dem Krieg.

Das Buch lässt sich bestimmt gut mit Kindern im Alter von Christine lesen. Viele Sachen sind leicht verständlich. Nur Nachschlagen ist auch hier erwünscht bei einigen Wörtern.

 
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Geschrieben von - Mai 18, 2012 in Allgemein

 

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Reise im August – Pausewang

Reise im August

Gudrun Pausewang

Ravensburger, 2009

978-3473580408

5,95 €

Deportation – kein einfaches Thema. Trotzdem wichtig und schwierig zu beschreiben. Der Leser reist mit Alice, die noch ein Kind ist. Vieles weiß sie nicht. Mal wurde ihr nichts erzählt, anderes wollte sie nicht wahrhaben. Am Ende der Reise stehen Auschwitz und ein August, den die Insassen des Zuges nicht vergessen werden…

Es ist eine schreckliche Erzählperspektive. Auktorial, aber auch sehr persönlich. Man ist sehr nah am Geschehen, an den Gedanken und den Gefühlen der Insassen. Es ist die Individualgeschichte von Alice, die wir bis zuletzt begleiten. Stationen eines Prozesses der Erwachsenwerden genannt wird und hier aber viel schneller vonstatten geht.

Es ist faszinierend, wie wenig ein Kind von der Zeit in der es lebt, wissen kann. Wie sehr kann ein Kind abgeschottet werden? Welche Tatsachen können verschleiert werden? Ist es richtig, Dinge wie Deportation, Judenhass und Tod zu verschweigen?

Es hat mich sehr berührt, so nah am Geschehen zu sein. Ohne Toilette, ohne Wasser und doch nah am Leben zu sein. Die ganze Zeit weiß der Leser, dass am Ende der Weg in Auschwitz endet, trotzdem beginnt neues Leben, werden Freundschaften geschlossen und alte Geschichten erzählt.

Ein Buch, das berührt, nach dem man Gespräche führen muss und über die Dinge zwischen den Zeilen nachdenken sollte.

 
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Geschrieben von - Mai 9, 2012 in Jugendbücher

 

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Besuch aus der Vergangenheit – Renate Welsh

Besuch aus der Vergangenheit

Renate Welsh

Nagel & Kimche, 1999

3 312 00880 8

Gebraucht gekauft bei Medimops für 2,39 €

Da steht eine fremde Frau vor der Tür. Lena lässt sie rein, vielleicht ist es eine Kundin von ihrer Mutter.

Emma steht vor der Tür. Ihrer ehemaligen Haustür. Mit 13 ist sie geflüchtet, nun lebt sie in Kanada und heißt Emma Greenburg.

Lenas Oma erschreckt sich, als sie die fremde Frau am Kaffeetisch sitzen sieht und ist unfreundlich zu ihr.

Lenas Mama hingegen versucht zu schlichten, ist nett, wird aber bald ihre eigene Tochter nicht mehr verstehen…

Ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen durfte. Auch wenn es der Zufall eines passenden Unikurses bedarf, damit mir dieses Buch auffällt. Insgesamt werde ich in nächster Zeit acht Bücher zu der Thematik “Nationalsozialismus in Kinderbüchern” lesen.

Dieses Buch spielt in Wien und zeigt wie eine Familie noch Jahre später mit der Frage der Enteignung der Juden konfrontiert wird. Emma ist Jüdin und musste flüchten. Mit ihrer Familie wohnte sie lange in der Wohnung, in der nun Lena wohnt und aufwächst.

Es geht um Verdrängen dessen, was vor vielen Jahren passiert ist und nur das Kind, Lena, hat keine Angst nachzudenken und mit Frau Greenburg zu reden. Immer wieder wird sie Kontakt zu der alten Frau suchen um mehr zu erfahren. Ihre Mutter weiß nicht, wie sie handeln soll und ihre Oma ist verstockt und will sich kein schlechtes Gewissen einreden lassen.

Gleichzeitig verwebt Renate Welsh den nächsten Krieg mit der Vergangenheit, denn im Fernsehen sieht Lena Bilder vom Kosovo- Krieg.

Mit Rückblicken schafft es die Autorin Einblicke in das Gedankenleben der vier Mädchen zu geben, die sich getrennt Gedanken über das Verdrängen, Vergessen und das Leben machen.

Gefallen hat mir das Buch schon. Doch manche Ausdrücke blieben ungeklärt und mir war nicht klar, wie viel Lena von vornherein über die NS-Zeit weiß. Ich glaube nicht, dass jedes Kind alles zwischen den Zeilen verstehen kann.

-

 
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Geschrieben von - Mai 5, 2012 in Bücher

 

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Der gelbe Vogel – Levoy

Der gelbe Vogel

Myron Levoy

dtv, 1984

978-3423078429

5,95 €

Sie muss die Heimat verlassen. Sie hat den Vater verloren. Die Deutschen haben ihn getötet – vor ihren Augen. Naomi geht es schlecht. Sie träumt schlecht, kann nicht allein auf die Straße gehen. Ihre Mutter muss Frankreich verlassen und flieht zu Freunden nach New York. Doch wer kann Naomi helfen?

Alan soll es richten. Bringt er sie zum Sprechen? Kann er den Schrecken in ihren Augen verstehen?

Natürlich geht es vorwiegend um Naomi und die Schrecken, die sie im Krieg erleben musste. Trotzdem ist es auch eine Geschichte der Gesellschaft, denn in New York können Juden frei leben. Nur manchmal gibt es Menschen, die dumme Dinge sagen.

Die Darstellung der Vergangenheit von Naomi ist nur partiell einsehbar und so kann man nicht alles erfassen. Über einige Dinge muss man nachdenken, um sie zu verstehen. Die Deutschen werden als schlecht dargestellt, das Kriegsgeschehen allerdings betrifft nur die Einmischung Amerikas in den 2. Weltkrieg.

Alan ist ein besonderer Junge, der sich seiner ernsten Aufgabe im Verlauf bewusst wird. Er ist erst skeptisch, will Naomi verleugnen und findet die Aufgabe ihr zu helfen als anstrengend. Mit der Zeit merkt man aber, dass er etwas erwachsener wird.

Ich habe das Buch schon einmal gelesen, damals im Deutschunterricht. Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich viele Frage hatte und nur wenige beantwortet wurden. Ich glaube auch bei diesem Buch muss es viele Gespräche über das Exil, den Widerstand und die Taten der Deutschen geben. Damit Kinder auch alles verstehen, was wirklich wichtig ist.

 
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Geschrieben von - April 27, 2012 in Jugendbücher

 

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Im roten Hinterhaus- Berger

Im roten Hinterhaus – Peter Berger

Arena Life, 2006

978 3 401 02502 5

4, 95 €

Im roten Hinterhaus wohnt Manfred mit seinen sieben Geschwistern und seinen Eltern. Das rote Hinterhaus steht in einer Industriestadt am Rhein. Auch hier sind die Menschen betroffen von der Wirtschaftskrise. Manfreds Mutter möchte einfach nur für alle Kinder etwas zu essen, eine Arbeit und später sollen sie gut verheiratet sein. Der Vater versucht zu arbeiten. Schafft es nicht immer sich unterzuordnen oder hat verrückte Ideen.

Alle Kinder haben ihr eigenes Päckchen zu tragen. Oft ist Manfreds Geld, das er beim Zeitung austragen bekommt, das Einzige. Sein Bruder Gustav hat Arbeit, aber wie lange noch? In einer unruhigen politischen Zeit in der auch Erich, Manfreds Bruder, beginnt “Heil Hitler” zu rufen, bekommt der Leser Einblick in die Vorkriegsjahre –  das Jahr 1933 in dem einiges für manche Menschen besser wurde und für andere unerträglich.

Für mich war dieses Buch eher ein Tatsachenbericht. Eine wirkliche Lesestimmung kam für mich nicht auf. Zwar gibt es viele Kinder, mit denen man sich identifizieren kann und wahrscheinlich soll, aber sie blieben für mich relativ unnahbar. Einzig der im Fokus stehende Manfred, unser Beobachter und Erzähler, lieferte Identifikationspotential.

“Im roten Hinterhaus” bekommt man einen guten Einblick in das Leben vor Hitler. Außerdem werden die Anfänge beleuchtet. Warum gab es die gärenden Gedanken in Deutschland? Warum hab es die Gedanken über Arbeitslosigkeit, über Hunger und fehlendem Fleisch zum Mittag? Es ist der Kampf einer Familie um Ansehen, Arbeit und etwas Frieden. Mit dem Tunnelblick eines Kindes sehen wir den Verlust von Altbekanntem und erleben die Veränderung der Menschen im Geist der Zeit.

Gedanken über Krieg, Tüchtigkeit und Juden stehen an der Tagesordnung. Wir verfolgen die Entwicklung eines jungen Mannes, der erst Sympathisant des Regimes ist und später beginnt nachzudenken. Auch Menschen, denen vorher Politik egal war, finden ein neues Zuhause im Gedankengut des Nationalsozialismus.

Eine Familie, die aus elf Personen entsteht, entwickelt sich in elf verschiedenen Richtungen und der Leser ist mitten drin. Der Autor legt sehr viel Wert auf die Individualgeschichten der Protagonisten.

Ein Buch, dass etwas schwer zu lesen war, da es ziemlich eng bedruckt ist. Trotzdem erhält es von mir vier Bücherpunkte.

 
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Geschrieben von - April 10, 2012 in Bücher

 

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Mojsche und Rejsele – Karlijn Stoffels

Mojsche und Rejsele

Karlijn Stoffels

Beltz&Gelberg, 1998,2000

3 407 78846 0

Gebraucht: 2,39€

Dr.Korczak betreibt ein Waisenhaus in Warschau. 1939 ist Mojsche dreizehn als er in diesem Waisenhaus aufgenommen wird. Es ist eigenartig dort zu sein, wo alles normal weiterläuft. Und draußen vor der Tür, da verändert sich alles. Mit wachen Augen läuft er durch die Welt und freundet sich mit Rejsele an. Die beiden wissen, nichts bleibt wie es war – auch wenn der Doktor weiter Witze erzählt.

Schon im ersten Buch “Besuch aus der Vergangenheit” ist Dr. Korczak ein Thema. Dieses Buch greift die Geschichte rund um sein Waisenhaus und seine Liebe zu Kindern auf. In Zeiten, in der Juden nicht einmal mehr überall wohnen dürfen, betreibt er mit Liebe und Ehrgeiz das jüdische Waisenhaus um die Kinder zu retten. Bis zuletzt ist er bei ihnen und wird mit den letzten Kinder in die Gaskammer gehen. Er wird in Treblinka sterben.

So erzählt diese Geschichte nicht nur wie Mojsche sich in Zeiten des Krieges verliebt und Rejsele störrisch ist, sondern auch die Geschichte von einem Mann, der sich vergaß und zurückstellte um Kinder zu retten.

Einfühlsam wird das Leben draußen von dem Leben im Haus abgetrennt. Die Kinder merken es schon, was draußen passiert, aber die Normalität soll aufrecht erhalten werden. Viele Kinder erfahren nicht alles von Draußen.

Später begleiten wir jemanden auf der Flucht durch den Krieg. Merken, dass Karlijn Stoffels auch die kleinen Veränderungen betrachtet und sogar die Kultur der Juden langsam stirbt. Was haben wir getan? – fragt man sich. Obwohl wir nicht mehr schuld sind.

Dr. Korczak hat mich beeindruckt und die Liebesgeschichte berührt. Die Altersgruppe wird sich damit identifizieren können und es auch verstehen – das Leben damals, die Angst und alles andere.

 
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Geschrieben von - April 2, 2012 in Bücher

 

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SMS-Märchen – Grimm & Co. in 160 Zeichen

SMS-Märchen

Grimm & Co. in 160 Zeichen

Fabian Negrin

Mixtvision Verlag, 2012

13,90 €

978-3939435440

Märchen? In diesem Jahr total in, weil die Gebrüder Grimm nun mal Geburtstag haben. Keine Wunder, dass ich eine Hausarbeit über Märchen schreibe, es überall neue Märchenbücher gibt und auch sonst alles mit Märchen verbunden wird.

Was kann es also noch Neues geben? Dieses tolle Buch von Mixtvision. Auf dem Cover treffen wir diesen jungen Mann:

Ein Handy denke ich? Kann man Märchen in 160 Zeichen erzählen? Man kann. Mit tollen schattenhaften Bildern und Liebe zum Detail erzählt Fabian Negrin 14 Märchen und das auf eine witzige Art und Weise. Oben in den Fotos seht ihr das Märchen “Rotkäppchen”. Links ist immer das dazugehörige Bild im Buch, rechts die 160 Zeichen. Da wird schon einmal eine Zahl eingesetzt und beim Lesen stutzt man kurz. Aber dann ist klar: Zeichen sparen!

Mein Lieblingssatz ist im übrigen: “Du bist der Mann meiner Träume, seufzte sie. + schlief weiter.” Wer wissen möchte, welches Märchen das ist, lest dieses wunderbare Buch.

Mein Märchenhighlight dieses Jahr:

 
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Geschrieben von - Januar 12, 2012 in Bilderbücher

 

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Das Herz der Mumie – Tommy Donbavand

Scram Street 03

Das Herz der Mumie

Tommy Donbavand

cbj, 2010

6,95 €

Mein Kinderherz schlägt höher. Ich öffne bei Skoobe den Reiter Kinder- und Jugendbücher und stolpere über die “Scream Street”. Mein Abend war gerettet, denn es gibt alle bisher erschienen Bände und ich stürzte mich sofor auf Band drei. Vorteil an diesen niedlichen, verrücken Büchern: Sie sind schnell gelesen. Die Schift ist groß, es sind Zeichnungen enthalten und die Geschichte ist nach maximal 92 Seiten zu ende.

Seit seiner Mutation zum Werwolf lebt der 10-jährige Luke Watson in der Scream Street – mitten unter fröhlichen Hexen, Vampiren & Co.! Doch für seine völlig verängstigten Eltern muss er einen Fluchtweg finden …

Auf der Suche nach dem dritten Relikt, dem Herz der Mumie, setzen Luke, Cleo und Resus unfreiwillig tausende schwarzer Spinnen frei – die prompt beginnen, die Scream Street einzuspinnen! Zu allem Übel ist auch Sir Otto Feist wieder hinter den Freunden her. Doch dann erleben plötzlich alle eine helle Überraschung …

Ach es ist sooo niedlich, dass Luke immer noch seine Eltern retten will, auch wenn er allein zurück bleiben sollte. Ich kann dieses Buch vor allem jüngeren empfehlen. Lesemuffel kommen schnell auf ihre Kosten. Es ist amüsant geschrieben, vermittelt die Freundschaft zwischen Aussenseitern sehr gut und hat schöne Zeichnungen zu bieten. Es ist immer ein kleines Schmankerl für Zwischendurch. Keine Schwere Kost bei der ihr viel Nachdenken müsst, aber man Schmunzeln könnt. Wer jetzt meint, ich habe zu wenig erzählt, dem lann ich sagen: Wenn ich noch mehr verrate, braucht ihr die Reihe/das Buch nicht mehr lesen, denn da die Geschichte sehr gradlinig und anstandslos weitergeführt wird, hängt alles irgendwie miteinander zusammen. Da ist es schwer etwas zu erzählen ohne etwas zu erraten.

 
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Geschrieben von - Oktober 22, 2011 in Jugendbücher

 

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