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Schlagwort-Archive: Dystopie

Oceania 01 – Montardre

Oceania 01

Die Prophezeiung

Hélène Montardre

Kosmos, 2010

978 3 440 12232 7

14,95 €

Flavia lebt seit sie denken kann an der französischen Küste. Dort beobachtet sie die Vögel und das Ansteigen des Meeresspiegels, denn ihr Großvater ist Späher. Als das Meer immer mehr steigt, möchte ihr Großvater, dass sie sich auf eine lange Reise begibt um in Sicherheit zu sein. Eins ist klar: Europa ist in Gefahr und das nicht erst seit Gestern. Es will nur niemand sehen. Flavia flieht ins Unbekannte, zum großen Schutzdamm, der hinter sich Amerika versteckt hat …

Umweltprobleme sind immer schwer zu erklären und zu verstehen. Zumindest, wenn es Umweltforscher oder Politiker erklären wollen. Was also machen Umweltprobleme in einem Jugendbuch?

Es ist ein Sturm. Keine zehn Seiten kennt man Flavia, da wird man schon mit großen Problemen konfrontiert. Das Wasser kommt und sie soll weg. Sie ist ein gescheites Mädchen, hat früh bekommen zu lernen vom Großvater, bringt ihm viel Liebe entgegen, kann aber auch störrisch sein. Wer will schon nach Amerika?

Es ist eine Art Abenteuerroman, wenn der Leser ein Mädchen begleitet auf einem Schiff, das von der alten Sorten ist. Und die Autorin weiß auch einfache Bilder heraufzubeschwören. Die Gicht des Wassers, die Angst vor der Not, eine riesige Mauer.

Aber es kommen auch Fragen auf. Zum Beispiel wollte ich immer wissen, in welchem Jahr die Geschichte spielt. Ich bin auch der Meinung, dass die Geschichte  Züge von einer Art Dystopie beinhaltet, die in diesem Buch mitschwingen. Die Polkappen müssen schon lange schmelzen, wenn es soviel Meer gibt. Vorstellen konnte ich mir auch nicht den großen Schutzdamm. Die Frage war immer: Ist so etwas möglich? Verändert ein Schutzdamm im Meer nicht nur das Wasser sondern auch die Lust, das Klima, einfach alles? Da bricht meine Vorstellung in sich zusammen und winkt ab. Noch einmal muss ich mich wundern, als ein Junge auftaucht. Da finde ich, geht auch vieles zu schnell vonstatten.

Trotzdem hat die Geschichte mich mitgerissen. Flavia war immer wieder ein ganz normales Mädchen mit Gefühlen und falschen Entscheidungen. Sie hat sich durchgesetzt und ihre starke Seite gezeigt. Europa, Amerika, das Meer dazwischen: Eine nasse, angsteinflössende Welt in der Flavia lebt, wird in drei Bücher vervollständigt. Natürlich hat sie ein Geheimnis, natürlich will man wissen, ob es weiter geht.

Und trotz der vielen Fragen und meinem fehlenden Vorstellungsvermögen werden es fünf Bücherpunkte von mir! So viel Wissen, Spannung und Katastrophe in einem Roman für Jugendliche habe ich lange nicht gelesen.

 
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Geschrieben von - April 5, 2012 in Jugendbücher

 

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Delirium – Lauren Oliver

Delirium

Lauren Oliver

Carlsen, 2011

978 3 551 58232 4

18,90€

So sieht ein Buch aus, das mich begeistert:

“Selbstmord. Ein Wort, das zur Seite gesprochen wird, ein Wort, das die Leute flüstern, wispern und hüsteln [...]Nur in meinen Träumen hörte ich, wie das Wort gebrüllt, herausgeschrien wurde.”(S.15)

In einer Welt, in der Liebe als Krankheit und Quelle allen Übels gilt, lebt auch Lena. Doch nicht nur, dass sie auf ihre Heilung wartet, damit sie für immer von der Liebe geheilt ist, nein sie trägt auch ein Stigma, denn ihre Mutter hatte die Krankheit auch.

So schnell wie möglich möchte Lena einfach nur geheilt werden, aber amTag ihrer Evaluierung kommt es zu einem Vorfall und ab da ist nichts mehr wie es war…

“Er hat goldbraunes Haar,wie Blätter im Herbst,wenn sie sich gerade verfärben,und helle bernsteinfarbene Augen.”(S.40)

Und dann taucht noch Alex auf und Lena beginnt sich Gedanken zu machen, über das Hier und Jetzt, über das was sein wird und über das, was sie nie fühlen sollte…

Ich habe selten ein Buch gehabt, das mich mit Worten so sehr berührt hat, wie dieses. Es ist komisch. Man erwartet eine weitere Dystopie. Dinge, die man schon kennt nur anders verpackt. Und dann ist gar nicht die Dystopie so wichtig, sondern eher die Worte. Die Worte, die einer vermeintlichen Krankheit den Kampf ansagen.

Lena lebt in einer etwas heruntergekommenden Gegend und auch nicht bei ihren Eltern. Klar, dass sie etwas sonderlich ist, wenn jahrelang hinter ihrem Rücken geflüstert wird. Und sie hat Angst vor der Krankheit. Also hat die Obrigkeit des Landes alles richtig gemacht.

Man spürt ihre Verzweiflung, auch wenn sie erst viel zu spät damit beginnt, über ihre Leben nachzudenken.

“Glaubt mir: Wenn ihr hört, dass die Vergangenheit mit euch spricht, wenn ihr spürt, wie sie hinten an euch zieht und mit den Fingern eure Wirbelsäule entlangfährt, ist das Beste – das Einzige -, was ihr tun könnt, wegzurennen.” (S.169)

Solche Sätze sind es, die sich wie kleine Perlen auf einer Schnur aneinander reihen. Die mich immer wieder überraschen, aufhorchen lassen und mir einen kleinen Seufzer entlocken. Nebenbei läuft die Geschichte weiter, aber ich kann mich auf die Worte konzentrieren. Warum? Weil manchmal seitenlang nichts passiert und Lena sich in die Landschaft verliert oder in ihren Gedanken über ihre Familie und Freunde.

Manchen mag dieser Stillstand schrechlich vorgekommen sein. Aber für mich war klar, nachdem ich die ersten Sätze gefunden hatte, die mir das Herz öffneten, dass diese Dystopie nicht durch ihren Plot brilliert, sondern durch die Sprache.

“Sie haben gesagt, Liebe sei eine Krankheit.Sie haben gesagt, wir würden daran sterben. Zum ersten Mal wird mir klar, dass auch das eine Lüge sein könnte.” (S.256)

Am Ende kommt es sogar noch so weit, dass ich das Buch fast an die Wand schmeißen will. Gut, dass ich es nur geliehen habe, so ärgere ich mich also nur still. Das Ende ist zu schnell, zu feurig. Es gibt plötzlich zu viel Aufregung, zu viel Schmerz, der nicht in das Gesamtbild von “Delirium” passt. Ich hätte mir ein ruhigeres Ende gewünscht, gerade weil das ganze Buch eher ruhig ist und mit Worten kämpft.

Und so kommt es, dass “Delirium” 4-5 Bücherpunkte von mir bekommt. Nun will ich es selbst besitzen ;)

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Geschrieben von - März 26, 2012 in Jugendbücher

 

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Das verbotene Eden 01 – David und Juna

Das verbotene Eden

David und Juna

Pan, 2011

978 3 426 28360 8

16,99€

Männer und Frauen – Das war schon immer ein Problem. Schwierigkeiten, die man nicht klären konnte, haben schon immer zu Streit in einer Beziehung geführt. Wie lange also, sollte dieses Thema für ein Jugendbuch und gleichzeitig eine Dystopie unentdeckt bleiben?

So lange, bis Thomas Thiemeyer sich dachte: Man nehme die Welt, wie sie nicht ist. Setze vor 65 Jahren einen neuen Virus aus, verstärke dadurch die Hassliebe von Mann und Frau. Würze alles mit Hexenglauben, der schon im Mittelalter enorm viele Sympathisanten hatte und man nehme Shakespeare, der von Liebe schon immer alles wusste. So bekommt man, mit den richtigen Protagonisten, hier David und Juna, ein Buch – das ich gerne gelesen habe.

Worum es geht: 

Seit den dunklen Jahren leben Frauen und Männer getrennt. Die einen in alten Städten, die anderen in den Welten und mit der Kraft der Natur. Nur Babys tauschen sie aus, um zu überleben. Aber der Friede ist nicht mehr aufrechtzuerhalten, als die Übergriffe schlimmer werden.

Juna und David sind vielleicht die Letzten, die sich wirklich Gedanken machen. Vielleicht sind sie sogar der letzte Hoffnungsschimmer….

Was mir gefallen hat: 

Shakespeare überall. Wunderbare Auszüge aus Romeo und Julia werden mit dem Stoff der Zukunft verwoben. Was will man mehr? Und tatsächlich ist es der Grundgedanken: Buch rettet Leben, der mich fasziniert und in mir den Wunsch schürt, weiter zu lesen. Ich weiß nicht, warum nicht mehr Männer so sind wie Romeo ;)

David ist ein sanfter Mönch. Ich konnte ihn mir gut vorstellen und wollte ihm immer helfen. Gerne hätte ich seine Fragen beantwortet, seine Gedanken weiter gedacht. Immerhin erinnert das Szenario schon an die Gedanken, die ich bei der Schweinegrippe hatte. Denn werden unsere Ängste nicht immer geschürt? Will die ganze Welt nicht nur Geld verdienen? Womit auch immer und egal, ob es auf Kosten der anderen Menschen ist?

So hat mich dieses Buch berührt. Trotzdem bleibt es an manchen Stellen etwas oberflächlich. Vor allem den dritten Einschub, ein Brief von einem Kind, verstehe ich nicht. Bis dahin ergaben die beiden ersten Einschübe Sinn, die die Teile des Buches voneinander abgrenzen.

Auch ist es mir manchmal nicht vergönnt mit Juna zu fühlen. An manchen Stellen bleibt sie blass und ihre Angst oder ihre Zweifel sind nicht ehrlich, nicht greifbar. Aber das sind Kleinigkeiten, denn Juna ist sonst ein lebendiger Charakter, der in seinen Grundfesten erschüttert wird.

Wo geht es hin:

Tja, dass frage ich mich auch. Soll es doch ein Zyklus werden. Was kann noch kommen? Außer der Vertiefung der Probleme, Ärger mit dem ärgsten Feind? Ich bin gespannt, ob der Rest des Zyklus mich erneut begeistern kann.

Ergebnis: 

Vier Bücherpunkte von mir, wegen kleiner Schönheitsfehler. Ansonsten eine Empfehlung für jeden Dystopie- Fan oder allen, die gerade Probleme mit dem anderen Geschlecht haben ;)

P.s: Heute gab es mal eine aufgeteilte Rezension. Ist euch so etwas lieber? Es war nach meinem Geschmack zu diesem Buch, aber immer könnte ich es so nicht schreiben.

 
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Geschrieben von - März 24, 2012 in Fantasy, Jugendbücher

 

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Ashes 01 – Brennendes Herz – Bick

Ashes 01

Brennendes Herz

Lisa J. Bick

Ink, 2011

978-3863960056

19,99 €

Alex hat nichts mehr zu verlieren und begibt sich auf eine Wanderung. Was am Ende auf sie wartet, dass kann sie selbst kaum glauben, denn es gibt keinen Endpunkt. Als die Druckwelle sie erfasst, spürt sie nur Schmerz. Im Kopf, im Bauch, im ganzen Körper.

Was war das? Verzweifelt schlägt sie weiter ihren Weg ein und merkt, dass nur sehr wenige überlebt haben. Einer davon ist Tom. Beide wollen sich durchschlagen und überleben, doch dann kommt alles anders.

Dem Rückentext nach treffe ich auf eine Liebesgeschichte zwischen Tom und Alex. Lese ich den Klappentext, stelle ich mir eine Dystopie vor. Jedenfalls ansatzweise. Ich habe den Klappentext vorher nicht gelesen und war ziemlich überrascht, dass Alex auf eine Wanderung aufbricht und sich das Buch nach nur wenigen Seiten in eine Dystopie verwandelt. Kann es sein, dass das Buch zeitweise schlecht abschneidet, weil die Erwartungen an das Buch andere sind? Dass man noch mal den Rückentext überarbeiten sollte?

Alex ist mir am Anfang nicht geheuer. Wie sie so einfach wegfährt in die Berge und dabei ziemlich zornig und zickig ist. Sie trägt ihre Gefühle öffentlich zu Schau, eckt an, bläst sich auf und hält eigentlich nie den Mund. Ziemlich unsympathisch finde ich sie und auch eine andere Person bereitet mir Kopfschmerzen, lässt mich den Kopf schütteln. Wer es ist, wird nicht verraten, aber Figuren können einen schon auf die Palme bringen, wenn sie dauernd dagegen sind.

Als Tom auftaucht, denke ich witzigerweise gar nicht mehr an die angekündigte Liebesgeschichte. Er ist so bodenständig und Wald&Wiesenerfahren, dass ich auf sein Können achte und dann viel später erst achte ich auf seine Worte. Er ist geheimnisvoll, ruhig und besonnen. Anders als Alex, auf jeden Fall! Sie sind ein nettes Wanderpärchen und einige Seiten später bin ich wirklich überrascht, wie gut sich die kleine Liebesgeschichte in die Dystopie-Überlebenskampfgeschichte eingegliedert hat. Nicht zu viel, gerade genug um zu berühren. Die Druckwelle und die Welt danach rücken nie in den Hintergrund.

Auch der Rest der Geschichte um Alex hat mir gefallen. Rasant geht es nach einem überraschenden Vorfall weiter. Viele neue Figuren erschrecken mich, alte Figuren möchte ich am liebsten schlagen und auch Alex wird mir mit der Zeit sympathischer. EInige Entscheidungen von ihr, finde ich zwar nicht richtig und kann sie auch nicht nachvollziehen, weil einige Wandlungen einfach zu schnell passieren, aber es ist immerhin eine Ausnahmesituation.

Der Cliffhanger am Ende hat mich fast wahnsinnig gemacht, hört das Buch doch an einer Stelle auf, die taktisch klug gewählt ist. Nun muss ich lange warten um zu wissen, wie es weitergeht.

Da ich kleine Unstimmigkeiten mit den Figuren hatte, bekommt dieses schöne Buch vier Bücherpunkte von mir:

 
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Geschrieben von - März 21, 2012 in Fantasy

 

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Ashes, Ashes – Treggiari

Ashes, Ashes

Jo Treggiari

arsEdition, 2011

978-3760784717

16,95 €

Die Welt ist nicht mehr die Welt. Tsunamis und Seuchen haben die Menschen ausgelöscht. Nur wenige haben überlebt. Auch Lucy hat ihre Familie verloren, will sich alleine in den Wäldern durchschlagen. Bis sie einen Jungen trifft, geht dieser Plan auf. Er verunsichert sie, aber rettet sie. Als eine Killerwelle dabei ist, ihr ganzes Hab und Gut zu verschlucken, hat sie nur einen Gedanken: Lauf!

Doch gerade jetzt, wo vieles durcheinander gerät, ist sie nicht allein. Kann sie Freund von Feind unterscheiden? Und warum wird sie nicht krank?

So langsam müssten sie mir aus den Ohren herauskommen, die Dystopien ;) Aber so lange sie gut sind, ist es immer wieder meine Lesezeit wert, die Welt untergehen zu sehen. Leider schafft es dieses Buch nicht, meine Erwartungen zu erfüllen. Erfahrt hier warum:

Die Ausgangssituation ist einfach: Keine Familie, wenige Menschen sind übergeblieben, Lucy lebt im Wald. Sie versorgt sich selber, hat ein Survival Buch als Berater und kommt ganz gut zurecht. Warum ist sie dann als Figur so wenig greifbar? Und wie alt ist sie eigentlich? Mal benimmt sie sich wie fünf, mal denkt sie so erwachsen, dass ich glaube sie ist 18. Klar, außergewöhnliche Situation lassen den Menschen neu denken und vielleicht auch wachsen, aber leider ist Lucy sehr sprunghaft und oft kann ich nicht nachvollziehen, warum sie etwas macht.

Der Junge ist eine andere Geschichte. Er verhält sich kontrollierter, hat mehr Erfahrungen. Ist es, weil er mit anderen Menschen zusammenlebt? Sie sind ein ungleiches Paar, das sich plötzlich trifft und wieder verliert. Aber auch bei dem Jungen ist es nicht einfach, hinter seine Fassade zu schauen. Er bleibt eindimensional und gibt wenig von sich preis.

Später ist es wichtig Freund von Feind zu unterscheiden. Lucy gelingt dies kaum. Allerdings merkt der Leser selbst, wer der Böse ist und wer der Gute. Lange Zeit rumort in mir das Gefühl: Ich kenne das Ende schon. Tatsächlich überrascht mich später nichts mehr und auch das große Geheimnis trägt die gläserne Lucy offen für den Leser mit sich herum. Wo bleibt da die Spannung? Das Wandelbare im Buch?

Ich muss zugeben, dass das Setting mir gefallen hat. Aber kann man bei einem Dystopie-Setting etwas falsch machen? Viele Menschen futsch, Natur lehnt sich auf und dann nimmt man junge Erwachsene als Protagonisten. Trotz der Einfachheit hat mich die Wahl des Waldes, der Ebene und die der Katastrophen sehr gut gefallen. Wären die Figuren liebevoller gewesen und hätten mehr Biss gezeigt, hätte es eine gute Geschichte werden können.

Vor allem weil die Autorin ein Auge für Beschreibungen hat. Was andere vielleicht stört, hat mir gefallen. Die Beschreibungen der Landschaft trieben mich auf Wege durch das Unterholz und ließ die Ruinen in meinem Kopf auferstehen. Dafür gibt es auf jeden Fall einen Bücherpunkt. Und so komme ich nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss, dass “Ashes,Ashes” drei Bücherpunkte verdient hat. Zwei für die Geschichte an sich und einen für die schönen Beschreibungen der Landschaft.

Eher eine schwache Dystopie, die sprachlich ihre Stärken aufweist.

 
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Geschrieben von - März 15, 2012 in Jugendbücher

 

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Die Bestimmung – Roth

Es scheint das Jahr der Dystopien zu sein. Ist es also ein Wunder, dass auch mein Blog nicht um dieses Buch herum kommt?

Die Bestimmung – Veronica Roth

cbt, 2012

978-3570161319

17,99 €

“Nein”, sage ich, ” der Test darf unsere Entscheidung schließlich nicht beeinflussen.”

Sie ist Sechszehn und ihre Familie gehört zu den Selbstlosen. Aber kann man immer selbstlos sein? Schon der Blick in den Spiegel ist gefährlich, lässt ihre Gedanken abschweifen und ihre Mutter müsste sie rügen. Aber was ist, wenn man sich nicht sicher ist? Wenn man tief im Innern merkt, das Selbstlosigkeit kein Lebensinhalt sein kann?

Tris lebt in einer Welt die klar strukturiert ist. Es gibt fünf Gruppen und ein Test entscheidet in welche Gruppe man am besten passt. Aber hat der Test immer recht? Was passiert dort? Eigentlich ist Tris gar nicht aufgeregt und Einfluss soll der Test auch nicht haben. Aber was dann passiert und Tris gleichzeitig in Gefahr bringt, ist ungeheuerlich…

Skeptisch bin ich immer vor allem nachdem ich äußerte gute und einige mittelmäßige Dystopien gelesen haben.

Die Grundannahme, dass es fünf Fraktionen gibt und jeder Mensch die Wahl hat, dabei aber auch die Qual, empfand ich schon mal als sehr interessant. Wie komisch muss es sein zu wissen, dass man eine Entscheidung trifft, die auch über die Familie entscheidet? Und das man Freunde nicht mehr wiedersieht, die sechszehn jahrelang sich Freunde nannten? Tris ist mir von Anfang an sympathisch, weil sie manchmal die Regeln ausreizt. SIe blickt in den Spiegel, macht sich Gedanken darüber, dass andere Menschen selbstloser sind als sie. Wenn man schon solche Gedanken hat, ist es da ein Wunder, dass Tris Zweifel hat?

Die Spannung baut sich durch viele kleine Begebenheiten auf, die mich manchmal nervös machen oder mich zum Nachdenken anregen. Manchmal ist der Schreibstil sehr nüchtern und am Anfang habe ich etwas gebraucht um in ihn rein zu kommen. Aber später hatte ich mich an die zackige Schreibart gewöhnt.

Was ich fraglich finde, ist die tatsächliche Aufteilung der fünf Gruppen. Jede Gruppe hat etwas, was Schuld am Zustand der Welt und der Menschen ist. Bei Candor ist die Lüge, die die Schuld ist. Aber sie sehen dann nur Schwarz- Weiß und so erklärt Tris auch die Candor im Buch. Wo bleibt also das Grau? Anscheinend ist es das, was Tris zum Zweifeln bringt, ob sie wirklich so selbstlos sein kann, wie sie muss. Nur sie scheint sich Gedanken zu machen und noch ein anderer Charakter, der hier nicht weiter thematisiert wird. Aber was ist mit dem Rest? Manchmal waren die Figuren mir zu überzeichnet.

Das große WARUM, bekommen wir nur an einigen Stellen erklärt. Das ist aber normal, wir haben hier wiedermal eine Trilogie vor uns. Kann es noch genug Stoff für zwei weitere Teile geben? Ich schätze ja, denn das große WARUM, das über allem steht, bleibt für mich undefiniert.

Tris ist jemand, dem ich gerne folgen würden. Sie hat Ecken und Kanten, zweifelt, zweifelt nicht und denkt manchmal bestimmt: To be or not to be?

Ich werde sicherlich zum nächsten Teil greifen, auch wenn es nur vier Bücherpunkte gibt, wegen den kleinen Unebenheiten.

Passend zum Buch habe ich den Gruppen-Test auf Facebook gemacht:

Divergent-Quiz 

Was kommt bei euch heraus? Ich bin ein Candor ;)

 
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Geschrieben von - März 9, 2012 in Fantasy, Jugendbücher

 

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Gebannt 01- Unter fremdem Himmel – Rossi

Gebannt 01

Unter fremdem Himmel

Veronica Rossi

Oetinger, 2012

978-3789146206

17,95 €

Zwei Welten – Zwei unterschiedliche Menschen

Aria lebt unter einer Biosphäre. Ätherstürme, Krankheiten und Wasserknappheit haben die Menschheit unter eiserne Kuppeln getrieben. Dort leben sie und verbringen ihre Zeit in Parallelwelten, die sie durch ihr Smarteye besuchen können. Aria ist allein, denn ihre Mutter ist eine Forscherin und in einer anderen Biosphäre tätig.Eines Tages klinkt Aria sich zusammen mit einigen Jugendliche aus und erlebt einen Albtraum…

Peregrin lebt mit seinem Stamm zusammen auf einer Ebene. Sie nennen die Anderen: Maulwürfe. Nichts wäre Perry fernen als unter so einer Kuppel zu leben. Aber dann gibt es nur eine Möglichkeit jemanden zu retten und sein Albtraum beginnt….

Es ist schwierig über dieses Buch zu reden ohne zu viel zu verraten. Deswegen finde ich die Inhaltsangabe bei Amazon auch viel zu ausführlich.

In abwechselnden Kapitel aus Sicht von Aria und Perry gewinnen wir  einen Einblick in das Leben der beiden Protagonisten. Während Perrys Welt beschrieben wird, wir seinen Stamm kennen lernen, mit ihm auf die Jagd gehen und wundersame Dinge erfahren, bleibt Arias Welt blaß. Nur ein paar Eckdaten erfahren wir: Warum leben die Menschen dort? Was ist vorher passiert? Wie funktioniert ein Smarteye?

Man kann sich diese Welt als Leser ganz schlecht vorstellen, denn es werden nur kleine Puzzleteile freigeben und das eher beiläufig im Text. Schade, denn die Idee zwei Welten aufeinander treffen zu lassen, kann gutes Konfliktpotenzial liefern und den Leser fesseln. So aber, bleibt eine Welt im Nebel zurück und viele Fragen bleiben unbeantwortet.

Perry gefällt mir auch sehr viel besser als Aria. Er ist ein starker Charakter, der sich entwickelt und mit dem man mitfühlen kann. Seine Gedanken liegen oft sichtbar an der Oberfläche und trotzdem bleibt er manchmal sehr geheimnisvoll. Aria ist eher der spröde Typ, mit dem ich mich erst nach einiger Zeit arragieren kann.

Duch das Leben in der Biosphäre kennt sie nichts. Vom richtigen Baum bis zu ihren Körperfunktionen ist ihr alles fremd. Und ich frage mich: Auch wenn sie fortschrittlicher sind, gehen die Kinder dort nicht zur Schule? Lernen sie nichts über die wichtige Vergangenheit? Manchmal entstehen Lücken im Text, denn Zusammenhänge gibt es nicht. Der Leser muss einiges selbst überbrücken, denn ihm fehlt einfach das Wissen.

Natürlich weiß ich, dass eine Trilogie etwas anderes ist als ein alleinstehender Roman. Trotzdem finde ich, dass mit Informationen nicht gespart werden darf. Ein Leser sollte selbst Schlüsse ziehen, aber sich nicht selbst falsche Informationen zu den Welten ausdenken müssen.

Wegen dieser Eigenleistung, die ich erbringen muss und die mich oft in die falsche Richtung schickt, vergebe ich drei Bücherpunkte.

 
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Geschrieben von - März 4, 2012 in Fantasy, Thriller

 

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State of Terror – Sam Mills

State of Terror

Sam Mills

Kosmos, 2011

978 3 440 12605 9

12,95 €

Ben ist auf der Flucht! Vor der Regierung, vor Leute, die plötzlich ihn und auch seinen Vater auf dem Kieker haben. Dabei war sein Vater ein Buchhändler, der nur seine Bücher liebt. Aber Bücher können töten, können böse sein, können schreckliche Gedanken schüren.

Ben ist allein. Er hat eine Frau erschossen und weiß nicht warum. Er kann nicht verstehen, was passiert ist und beginnt zu suchen…

Dieses Buch wird wahrscheinlich keiner von euch in die Hand nehmen. Nicht wenn ihr den Klappentext lest, der eigentlich auf dem Buch steht. Aber wenn ich euch verrate, worum es wirklich geht, so wie in meiner Inhaltsangabe, dann sieht es schon anders aus, oder? Es geht um Bücher und ihre Macht und um eine Regierung, die Angst vor dem geschriebenen Wort hat.

Schaut euch das Cover an! Erkennt ihr die Bücher darauf? Seht ihr, dass es fast ein Deja-Vu ist? Eine Bücherverbrennung?

Ben lebt mit seinem Vater in einem Buchladen. Der Vater ist ruhig, gibt seinem Sohn Bücher zu lesen und alles ist gut. Bis Terroristen einen Anschlag verüben und diese Terroisten lasen vorher ein Buch: The Exploded. Damit beginnt die Veränderung der Regierung. Bücher werden umgeschrieben und haben plötzlich ein schönes Ende.

“Der Fänger im Roggen” – verboten.

“Der Herr der Fliegen” – umgeschrieben, es geht um Süßigkeiten.

“1984″ – verboten.

Das geschriebene Wort wird zum Hassobjekt und jeder steht unter Bewachung. Ein schreckliches Szenario mit Kameras, die überall sind, Kinder die zwar E-Reader haben, aber nicht lesen dürfen, was sie wollen und einer Regierung, die vor nichts zurück schreckt.

Für mich als Bücherwurm war dieses Buch eine Überraschung. Actiongeladen ja, aber auch tief gehender und erschreckend. Auf wenig Seiten wird klar, dass Bücher eine schreckliche Waffe sein können, aber auch Hoffnung und vielleich sogar Frieden.

Ben ist das Opfer eine Gesellschaft, in der ich nicht leben möchte und deswegen sollte man dieses Buch lesen. Damit es die Augen öffnet, wie schnell dumme Dinge überbewertet werden können.

Es gibt vier Bücherpunkte von mir. Es hätte fünf verdient, aber das Cover greift nur auf den zweiten Blick und auch der Klappentext ist eine Illusion dessen, was das Buch wirklich ist. Schade.

 
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Geschrieben von - Februar 27, 2012 in Jugendbücher

 

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Godspeed – Beth Revis

 Godspeed

Die Reise beginnt

Beth Revis

Dressler, 2011

978-3791516769

19,95 €

Die “Godspeed” ist ein großes Schiff. Eine Passagierin ist Amy. Doch sie weiß noch nicht, dass das Schiff noch nicht gelandet ist, denn sie wurde eingefroren.

Junior wird bald der Chef von diesem Schiff, aber noch muss er viel lernen. Er ahnt nicht einmal, dass es Geheimnisse auf der Godspeed geben könnte. Doch er ist neugierig und fängt an zu forschen…

Amy liegt immer noch eingefroren dort. Sie träumt von ihren Eltern, ihrem damaligen Freund.. Und dann kommt der Tag, an dem sie versehentlich aufgetaut wird…

Junior bewundert ihre roten Haare. So etwas hat er noch nie gesehen. Auf der Godspeed sehen alle Menschen gleich aus. Fasziniert will er sie weiter ansehen… Bis er sie eines Tages findet, während sie auftaut….

Zwei junge Menschen auf einem Raumschiff. Eine Gesellschaft, die gleich ist. Wie soll Amy dort überleben und kann sie Junior vertrauen?

Viele haben bestimmt schon dieses Buch gelesen und auch bewertet. Nun endlich hat auch das Bücherchaos es geschafft! Gesellschaftsversionen sind im Moment ziemlich in und man kommt nicht an ihnen vorbei. Was ich mich aber immer frage: Bieten solche Versionen Stoff für mehrere Bücher? Beth Revis musste mich davon überzeugen.

Was mir wirklich gut gefällt und das von der ersten Seite an, sind die wechselnden Kapitel. Ein Kapitel aus Amys Sicht, das nächste Kapitel aus Juniors Sicht. Besonders gut finde ich es, weil man sieht, wie unterschiedlich die Gedanken über die Godspeed sind.

Was mir leider von Anfang an nicht gefällt: Das Buch braucht 150 Seiten, bis etwas passiert. Erst als Amy endlich auftaut, können wir mit den wichtigen Dingen beginnen und es kommt Leben in die Geschichte. Aber was macht man nun 150 Seiten lang? Der Leser beißt sich durch, wandelt mit Junior über die Goodspeed, erlebt Überflüssiges, mal Interessantes und dann sehen wir endlich Amy.

Das sie ein Problem werden wird, ist dem Leser schon klar, als wir ihre Haarfarbe sehen, denn auf der Godspeed ist auffallen ein Problem. Sofort schrillen alle Alarmglocken bei mir, aber sie konnte doch nicht einfach umgebracht werden? Nett finde ich die Umschreibung: “Zu den Sternen gehen.” Sogar die kleinsten Details wurden bedacht.

Dass Amy am Anfang ziemlich verwirrt ist, kann man gut nachvollziehen. Überhaupt finde ich den Charakter von Amy viel besser als Juniors. Sie trägt ihre Gefühle zur Schau, sie ist nachvollziehbar und manchmal möchte man sie trösten. Junior hingegen bleibt oft blass und wankt mit seinen Gefühlen und Entscheidungen immer etwas.

Auch diese Geschichte verbirgt noch einige Geheimnisse, die zum Teil gelüftet werden und zum Teil nicht. Man braucht noch Stoff für Band 2. Außerdem gibt es Geheimnisse, auf die der Leser sehr schnell selbst kommt und einige, die ich nicht selbst lösen konnte.

Eine Gesellschaftsversion, die mich sehr an schon da gewesene Gesellschaften erinnert hat. Zum Teil ist die Geschichte gut durchdacht, auch wenn ich mir so ein großes Raumschiff zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen kann. Aber in 300 Jahren werde ich nicht mehr leben und kann nicht wissen, was da noch kommen mag. Das erzähle ich euch nur, weil ich es albern finde, dies als Kritikpunkt einzubauen und dem Buch nur 1 Stern zu geben. (gesehen bei Amazon).

Trotz der guten Ansätze schafft das Buch es nur auf dreui Bücherpunkte. Manko: Die 150 Seiten Vorlaufzeit. Ich finde das reicht ;)  

 
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Geschrieben von - Februar 15, 2012 in Jugendbücher

 

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Cassia & Ky – Die Flucht

Cassie & Ky 02

Die Flucht

Ally Condie

Fischer JGB, 2012

978-3841421449

16,99 €

Cassia & Ky wurden getrennt. Ky hat es sich nicht ausgesucht, nur Cassia hatte die Wahl. Sie wendet sich von ihrer Familie ab und geht in ein Arbeitslager. DIe Hoffnung Ky im Grenzland zu finden stirbt für sie zuletzt. Aber kann sie Indie, die sie im Lager kennen lernt vertrauen? Und ist es eine gute Idee ihren Bürgerstand zu verschweigen.

Von einer Sekunde auf die andere nimmt sie Platz in einem Hubschrauber und landet im Grenzgebiet. Die Liebe zu Ky führt sie stetig voran, aber ist es wirklich so einfach?

Ky kämpft um sein Leben und vergisst ein Gedicht nie:

Wir sind geboren an einem Ort zu unserer Zeit,
doch trage die Flut mich endlos weit
und wehte über die Schwelle so dann
stehe ich, so hoffe ich, vor unserem Steuermann.

Das Überleben ist wichtig, denn er möchte Cassia wiedersehen. Aber was passiert, wenn die beiden verschiedenen Ziele haben und was wenn Ky Angst vor diesem Ziel hat?

Schon vor Wochen traf ein Vorbote bei mir ein. Oben, neben dem Kindle, könnt ihr eine kleine Pappkarte sehen, die Werbung für “Die Flucht” macht. Lange habe ich es als Lesezeichen benutzt, weil die Freude auf “Die Flucht” sehr groß war.

Dann war es endlich so weit und ich konnte noch eine Premiere feiern: “Cassia & Ky” würden die ersten Personen sein, die ich virtuell lese auf meinem Kindle. Und es hat super funktioniert! Die Seiten flogen nur so dahin. Ich dachte nämlich, dass ich langsamer lesen würde als in einem normalen Buch. Doch dem war nicht so. Schnell war ich bei 50 %, die wunderbare Leiste zeigt es an ;) , und ab da wurde ich traurig. Wie lange würde ich auf den nächsten Band warten müssen?

Es ist ein bisschen wie nach hause kommen. Cassia ist wieder da, Ky kämpft um sein Leben und die Gesellschaft hat immer noch alles unter KOntrolle. Die gleichen Gedanken strömen wieder auf mich ein: Wie kann die Gesellschaft nur Menschen herabstufen, sie zu Abbrationen machen? Was passiert wirklich mit den Menschen, wenn sie die Tabletten nehmen?

Sofort ist alles wieder da. Das Misstrauen gegenüber der Welt in der sie Leben, die Angst Ky nicht wieder zu sehen, die Liebe, die zwischen ihnen herrscht. Fast nahtlos fügt sich der neue Teil an “Die Auswahl”. Der Schreibstil ist melancholischer geworden, leiser mit mehr Liebe versehen. Oft muss ich schlucken, wenn vom Steuermann geredet wird, wenn es um die einfachsten Dinge zum Überleben geht oder man einen schnellen Blick in Kys Seele erhält.

Auch die neuen Charaktere erfüllen mich mit Freude, als sie langsam aufweichen und etwas von sich preisgeben. Eli ist wunderbar schüchtern und Indie ähnelt Ky sehr und man erwartet, dass sie sich mit Cassia nicht so sehr verstehen wird. Schade ist nur, dass bestimmte Personen nicht sehr lange bei uns bleiben. Sie hätten die Geschichte weiter bereichert und farbenfroher gemacht.

Am Ende ist es fast so als wären wir einmal im Kreis gegangen und man merkt viele Leben greifen ineinander und auch verschiedene Ziele führen Menschen zusammen. Aber wie geht es weiter, wenn wir fast am selben Ausgangspunkt sind? Und warum ist das Ende so offen? Ich hätte mir noch zwei Seiten mehr gewünscht um bis zum nächsten Buch mit einem guten Gefühl den Buchdeckel hätte schließen können.

Ally Condie überrascht mich mit leiseren Tönen, melancholischeren Gedichten und Einschüben. Außerdem gelingt ihr ein guter Blick in das Innere der Figuren um mehr zu verstehen.

 
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Geschrieben von - Januar 21, 2012 in Jugendbücher

 

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