Träumende Geschichten? So viele?

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Der Wald der träumenden Geschichten

Malcolm McNeill

KJB, 2014

978-3596856701

16,99 €

Amazon

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Max, wer ist eigentlich Max? Das fragt er sich zunächst selber, denn niemand weiß, wo er herkommt. Seine Adoptiveltern haben kein einfaches Leben, denn Max ist ein Träumer und außerdem gibt es Das Verschwinden. Es greift um sich und viele Menschen versuchen Das Verschwinden zu heilen, während Max einfach nur versucht sich selbst zu finden. Oder gibt es da einen Zusammenhang?

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DieProtagonisten

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Die Charaktere waren sehr individuell und neu. Aber diesmal war es vielleicht eine Prise zu ausgefallen, anders kann ich es mir nicht erklären, das ich viele erst mochte und desto individueller sie wurden, ich sie als sehr anstrengend empfand rund nicht wiedersehen wollte.

Max ist ein Träumer, sein Kopf in den Wolken und die Füße leider auf der Erde. Am Anfang fesselt mich sein Wesen noch, aber wenn wir immer weiter mir ihm reisen, kommt er mir als Kind zu erwachsen vor. Außerdem ist er sehr engstirnig und akzeptiert niemanden außer sich selbst. Komische Anwandlungen für ein Kind, als das man ihn kennenlernt und auch lieben lernen sollte. Manche seiner Tagträume finde ich auch sehr süß und wenn er Bücher liest, wer könnte ihn da nicht mögen? Aber er bleibt sehr egoistisch, auch wenn später viel auf seinen Schulter liegt.

Seine Adoptiveltern passen zu ihm, das war mein erster Eindruck. Sie sind auch etwas eigen, so wie alle Charaktere in diesem Buch. Jeder scheint eine Macke zu haben, nichts ist normal. Aber es ist doch eine normale Welt? Mir war schon klar, dass normal relativ ist, wenn die Menschen unter DEM Verschwinden leiden. Mir fehlten wenigstens ein paar normale Fixpunkte bei den Charakteren, an denen ich mich hätte festhalten können.

Jeder Charakter ist einzigartig. Etwas doppeltes wird man kaum finden. Alle reden gern und viel, das kann ganz schön dröge wirken, wenn wir ein Gespräch über sieben Seiten führen. Und mehr erklärt wird dadurch auch nicht.
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Kulisse

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Wenn es zwei Welten gibt, kann man viel mehr Sachen bestaunen. Aber was ist, wenn du irgendwann so viele Protagonisten und Zuschauer und Bäume hast, dass du selbst nicht mehr weißt, wo du bist? So ging es mir im Wald, in dem alles begonnen haben soll. Ein schrecklicher Wolf, eine Wespenhexe, Zwillinge, die nicht wissen, wer sie sind, Max, Mrs. Jeffers, Boris, der Böse … Und so ging es immer weiter. Ich mag Abwechslung und ich mochte auch den großzügigen Märchentouch, den die Geschichte bekam, nachdem wir uns auf den Weg gemacht hatten, den Ursprung zu suchen.  Aber irgendwo auf dem Weg blieb ich hängen, vielleicht habe ich den Übergang in den Wald des Beginnens nicht geschafft :(

Viele Dinge mochte ich aber auch, so spielt die Geschichte mit Wandbilder und Kleinigkeiten, die man im späteren Verlauf noch mal wiedersieht. Das mochte ich wirklich, so konnte ich sagen: “Ha, ich habe doch etwas behalten und AUFGEPASST!”

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Handlung

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Es geht um Das Verschwinden und Den Wald. Alles hängt irgendwie mit Max zusammen und es tut mir leid, es euch sagen zu müssen: Ich habe den Zusammenhang nicht so ganz verstanden. Vielleicht war ich zu doof, kann ja sein. Ich denke aber, es hat mit diesem ganzen Wirrwarr zu tun, was der Autor mir da aufgetischt hat.

Dabei habe ich am Anfang gar nichts gegen die Geschichte. Zwar ist der Erzählstrang nie stringent, d.h der Autor hat da keine klare Linie, aber ich mag es irgendwie. Es hat etwas geheimnisvolles und am Anfang will ich wirklich noch wissen, was es mit Dem Verschwinden auf dich hat. Aber dann? Es verliert sich in ewigen Gesprächen zwischen Max und vielen Charakteren und in seiner Eigensinnigkeit. Grenzen kennt er gar nicht, nett sein muss er auch nicht – er ist einfach manchmal ein Kotzbrocken. Und mit so jemandem kann ich kaum auf ein Abenteuer aus sein.

Mir gefällt die Märchenkomponente, die schon bald klar erkennbar ist, und der Zusammenhang zwischen Geschichten lesen und Leben. Aber das sind auch die einzigen Ansätze, die ich ohne Probleme verstanden habe und denen ich folgen konnte. Der Rest ist ein Durcheinander aus Gefühlen, viele davon verletzt, Licht, Wissenschaftlern und bösen Menschen.

Es war einfach zu viel von allem für mich, dabei kann Malcolm McNeill schreiben und auch fabulieren. Seine Märchen sind allesamt bevölkert von lustigen und bösen Wesen, die ich irgendwie mochte. Aber es lief nicht so rund und dann verlor ich mich im Wald zwischen den Bäumen, so wie ich glaube, der Autor es auch getan hat. Aber irgendwann muss es ein Ende geben und dies war, gelinde gesagt, Mist. Unverständnis und ein schnell hingeschludertes Ende, das es nur so gibt, damit Max nicht weiter wirkt wie ein verzogenes Kleinkind mit viel zu viel Egoismus.

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Diegestaltung

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Großer Pluspunkt ist der Titel, der wohl jeden Buchblogger und Booktuber angesprochen hat. Mich ja auch. Auch das Design ist der Wahnsinn und ich liebe das Papier, dass sich dicker als sonst anfühlt. Wahrscheinlich ist da mein Empfinden etwas komisch ;)

Was mich aber stört, sind die Klappentexte, die überall bei den Onlinebuchhändlern zu lesen sind. Kann man noch mehr verraten? Ich denke nicht und damit wird dem Buch ein bisschen der Wind aus den Segeln genommen. Außerdem stoßen mir (mal wieder) die Vergleiche mit Michael Ende und Carlos Ruiz Zafón auf. Michael Ende ist für unerreichbar gut und bei Zafón ist es fast ebenso, nur dass ich seine Machart und Bücher nie mit dieser Geschichte verglichen hätte.

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DieBewertung

579035_638779992813944_432554395_sKommen wir zum Ernst der Lage. Den Anfang habe ich wirklich gemocht, ich dachte: “Stürzt dich in die Geschichte.” Das ist sie. War sie aber nicht, zu viel Durcheinander, zu viel “Was, wäre wenn” und “Wer bin ich?”. Zeitweise habe ich den Faden verloren. Tut mir leid lieber Wald, aber auf mehr Punkte schaffst du es nicht:

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Das wirst du bereuen!

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Das wirst du bereuen

Amanda Maciel

Boje, 2014

978-3414824066

14,99 €

Amazon

Rezensiert für BloggDeinBuch

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Alle Welt denkt, dass Emma Putnam sich umgebracht hat, weil wir sie Schlampe genannt haben? Und nicht weil sie eine Schlampe war. Echt klasse. Sara und ihre beste Freundin Brielle müssen sich vor Gericht verantworten. Sie sind angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan herangemacht hat. Ein kleiner Denkzettel über Facebook muss da schon drin sein, finden die Freundinnen. Doch dann verselbstständigen sich die Dinge und plötzlich ist Emma tot!

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DieProtagonisten

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Puh, so schwierige Protagonisten hatte ich schon lange nicht mehr. Sie gefielen mir alle gar nicht. Am schlimmsten war es für mich, das sie alle dachten, sie sind nicht schuld.

Sara ging mir mit ihrer Erzählung auf die Nerven, da sie sich immer als Opfer darstellte und Emma ja nun wirklich alles getan hat, um ihr das Leben schwer zu machen. Sie leiert die Geschichte förmlich herunter, sodass ich teilweise keine Lust hatte ihr zuzuhören. Auch ihre beginnenden Zweifel oder ähnliches, habe ich ihr nie abgenommen. Sie erscheint mir komplett unglaubwürdig. So bleibt es auch den gesamten Text lang.

Brielle treffe ich als Leser nicht oft. Nur in den Nacherzählungen des Geschehens ist sie eine führende Person. Schon da ist sie mir unsympathisch. Sie ist das typische Mädchen, dass andere um sich herum schart und dann die Menschen manipuliert. Schade ist, dass niemand das so wirklich sieht.

Die anderen Mitschüler allen voran “Der Freund, der ausgespannt” wird, fand ich auch nicht wirklich prickelnd. Es gibt Szenen im Buch mit ihm, die passieren immer wieder und ich frage mich, ob es die pure Verzweiflung ist, nicht alleine zu sein, die Sara dazu treibt. Es macht sie nicht wirklich glaubwürdiger, auch wenn sie zwischendurch so tut, als wäre er ihr egal.

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Kulisse

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Die meiste Zeit begleiten wir Sara dabei, wie sie mit ihrer Anwältin, ihrer Therapeutin oder ihren Eltern spricht. Letzteres fällt immer sehr kurz aus, da sie eine familiäre Enttäuschung ist – sagt zumindest sie. Ansonsten sehen wir in Rückblicken wie ihre Schulzeit ablief und was sie tatsächlich alles mit Emma angestellt haben. Meist führt Sara aber ein normales Teenagerleben, das sich um Jungs, Alkohol und den ersten Sex dreht.

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Handlung

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Es geht um Mobbing – schön und gut. Darüber habe ich schon einige Bücher gelesen und auch gute. Aber dieses überspannt meinen Geduldsfaden.

Zuallerst sei gesagt, dass Ihr wirklich Durchhaltevermögen braucht, weil ein Spannungsbogen ist nicht gegeben. Das ist auch der größte Kritikpunkt. Ich denke schon, dass es wichtig ist, Sara so ausführlich sprechen zu lassen, aber warum sie dabei so langweilig ist und ich ihre Ansichten manchmal wirklich zum Kotzen finde, verstehe ich nicht.

Sara und ihre Freunde haben ein Mädchen bis in den Tod gemoppt. Ob es da noch etwas anderes gab und das Mädchen generell etwas angeschlagen war, möchte ich mal nicht bezweifeln. Trotzdem ist Mobbing schrecklich in jeder Art und egal bei wem. Hier ist es wohl er berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Das Mobbing wird sehr ausführlich geschildert. Es fängt ganz unbedarft bei: “Lass die Finger von meinem Freund!” an, bis es zu komischen Schildern und Beschimpfungen jeglicher Art ausufert. An der Geschichte ist schön zu sehen, dass es nicht immer nur eine Person ist, die Emma drangsaliert, sondern viele. Allerdings verrückt die Autorin den Fokus auf Sara. Manchmal verstehe ich das, weil Sara etwas menschlicher wirkt als ihre Freundin Brielle, aber ich hätte mir zum Beispiel mehr Einsicht in den Prozess des Freundes von Sara und später Emmas gewünscht.

Im Verlauf wirkt es so, als sei es alles eine Spirale der Gewalt, die jeder schon kennen sollte. Leider gefällt mir Saras Reden nie. Für sie ist Emma immer an allem alleine Schuld und ich bezweifelte schon, dass es ein einsichtiges Ende geben würde. Auch das Ende enttäuscht mich später, denn mal ehrlich: so wirklich entschuldigt und etwas daraus gelernt, haben sie alle nicht. Und dann frage ich mich, warum soll ich dieses Buch lesen? Es hat mir keinen Mehrwert gegeben und auch die Durchführung hat mir ganz und gar nicht gefallen. 
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Diegestaltung

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Das Cover wirkt eigentlich sehr interessant, dadurch das es nichts verrät. Die Schrift darauf wirkt sehr kindlich und könnte auch von einem Geist sein, so in etwa habe ich es mir vorgestellt.

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DieBewertung

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Das war ein schweres Stück Arbeit. Die Schuldgefühle wirkten nicht echt und bis zum Schluss kam für mich keine Spannung auf.

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[Dieses und Jenes] Hübsches aus Papier :)

Hallo ihr Leseratten,

 

heute gibt es wieder neue Bücher zu bestaunen. Einige kamen völlig überraschen hier an und das war eine Freude. Vorab entschuldige ich mich gleich für die teilweise schlechten Bilde. Meine Handykamera hat da echt blöd gearbeitet, aber ich hatte auch zu wenig Licht. Viel Spaß trotzdem!

Neuzugänge:

Gewonnen & Getauscht:

 

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Marrakesh Nights – Heike Abidi 

Habe ich in einer Überraschungsgruppe bekomme :)

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Eine  Handvoll Worte – Jojo Moyes 

Dieses Buch ist ausgeliehen. 

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Gekauft & RE:

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Das Blubbern von Glück – Barry Jonsberg 

Habe ich schon durchgelesen und fand es einfach nur himmlisch. 

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Mr.Mercedes – Stephen King 

Huihui, was für eine Freude wieder mit ihnen arbeiten zu dürfen, Mr. King! 

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Das fünfte Mädchen –  Gillian Philip 

Stand schon lange auf meiner WL, jetzt habe ich es günstig gekauft. 

Department 19 Die Mission – Will Hill 

Da hat irgendwer mal von geschwärmt, ich weiß nur nicht mehr wer ;) 20140911_152601_resized

Überraschungspost: 

Nymphs 01 – Sari Luhtanen 

Habe ich in der Verlagsvorschau gesehen und es war tatsächlich auf meiner WL gelandet. 

Selection Stories – Kiera Cass 

Was soll ich dazu noch sagen? Außer das ich freudig gequietscht habe. 

Vogelherz – Catherine Catmull

Auch ein absolutes Wunschbuch. 20140911_152047

Cookies – Peggy Porschen

Meine kleine Wunscherfüllung (s.KLICK20140911_152137_resized

Wer weiß, was morgen mit uns ist – Ann Brashares

Amazon Vine

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Das Haus der vergessenen Bücher –  Christopher Morley 

Ich mag es schon jetzt.


E-Books, es ist schon fast wie eine Sucht:


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Das Erbe von Winterfell – George R.R. Martin

Rosen und Seifenblasen – Sonja Kaiblinger

Das Meer der Seelen 03 – Jodi Meadows

Tausend Mal gedenk ich dein – Heike Eva Schmidt

SoulBeach 02 – Kate Harrison

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Habt Ihr davon auch schon etwas im Schrank? Oder freut Ihr euch auf einen Titel?

Schönen Sonntag!

Was bin und welche Seele besitze ich? – Shadow World

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Shadow World

Kampf der Seelen

Melissa Marr

Ravensburger, 2014

978-3473401154

16,99 €

Amazon

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Mallory lebt in zwei Welten und ahnt es nicht. Mit ihrem Vater zieht sie von Stadt zu Stadt und weiß nicht warum. Sie wird ausgebildet, damit sie im Kampf zwischen Menschen, Hexern und Dämonen nicht verloren geht. Aber dann lernt sie Kaleb kennen und der wirft neue Fragen auf, aber beantwortet auch einige. Kann Mallory alles aufdecken, was vor ihr vertuscht wird? 579035_638779992813944_432554395_s

DieProtagonisten

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Mallory ist am Anfang ein normales Mädchen, dass zum Kampf erzogen wird. Dagegen habe ich nichts. Wogegen ich aber etwas habe, ist ihr naives Verhalten an manchen Stellen und das sie nicht merkt, dass sie manipuliert wird. Sie ahnt es wohl nicht, immerhin steht er ihr sehr nahe, aber schlimm finde ich das schon. Sie scheint recht gescheit zu sein und versteht Zusammenhänge schnell und während ich das schreibe, fällt mir auf, dass sie ja vielleicht so erzogen wurde, dass sie nicht viele Gefühle zeigt. Kann ich ihr das dann zur Last legen oder nicht?

Aber das die Autorin Gefühle schlecht beschreibt, liegt bestimmt nicht an der Figur ;)

Kaleb lernt der Leser recht schnell kennen und das er etwas im Schilde führt, steht im fast ins Gesicht geschrieben.  Die beiden verbringen trotzdem recht wenig Zeit miteinander. Erst am Ende des Buches konnte ich ihre Gefühle verstehen, da sie dann etwas öfter beieinander sind.

Ein bisschen gruselig ist Mallorys Tante und viele Überraschungen und recht nette Charaktere gibt es noch in der Shadow World zu sehen. Die lasse ich aber mal nicht aus dem Sack, die müsst ihr schon selbst kennenlernen. 579035_638779992813944_432554395_s

Kulisse

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Die Geschichte spielt in zwei Welten. Am Anfang habe ich nicht verstanden, wie die Welten zusammenhängen und empfand es als ziemlich komisch, dass Mallory normalen, gesüßten Kaffee trinkt und zur Schule geht. Mit der Zeit wird die Verbundenheit erklärt, wird aber auch um einiges diffuser, sodass ich nicht sagen kann, ob mir der Zusammenhang gefällt, da alles sehr schnell vonstatten geht.

Die Welten an sich, die eine kennt der Leser ja sehr gut, sind gut beschrieben und vorstellbar. Shadow World ist etwas dunkler als unsere Welt und es gelten eigene Regeln. Es hat mich mitunter ein bisschen an die “Tribute von Panem” erinnert.

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Handlung

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Die Handlung, die Mallory in der normalen Welt sein lässt, ist recht normal. Sie geht Kaffee trinken, trainiert mit Waffen (okay, nicht so normal) und redet mit ihrem Vater. Ihre Tante mag sie nicht und als der erste Freund auftaucht, ist ihr Vater ganz schön böse. Das es damit aber nicht genug ist, beweist das Buch, als ich als Leser das erste Mal nach Shadow World komme. Da geht es richtig rund. Es gibt dort Kämpfe, bei denen Daimonen einen Kastenaufstieg gewinnen können. Außerdem lernt der Leser in dieser Welt Kaleb besser kennen, der ein Rudel hat, dort wo er eigentlich lebt. Mitunter versteht man nun auch seine Gefühlsregungen besser, aber da fehlt noch jede Menge Verständnis.

Sehr schnell finden Kaleb und Mallory sich, was kein Geheimnis ist, da der Klappentext schon auf ihre Liebe anspielt. Gerade deswegen bin ich überrascht, wie schnell und einfach diese “Liebe” vonstatten geht. Zwei Blicke, ein Kaffee und ein Kuss und schon sind wir unsterblich verliebt. Vor allem Kaleb ist sich da sehr sicher, für den Leser bleibt die Geschichte aber etwas undurchsichtig.
Die Autorin hat hier gerade nicht gezeigt, dass sie Gefühle beschreiben kann. Wenn Mallory allerdings Angst hat oder Kaleb Schmerzen, ist die Beschreibung um einiges besser und lässt sich auch mitfühlen. Schade, dass die Charaktere darauf ausgelegt sind nur Leid zu empfinden.

Die Geheimnisse, die Mallory noch enträtseln muss, werden auch nur zum Teil erklärt und aufgelöst. Dass, liegt aber auch daran, das es einen zweiten Band geben wird oder soll. Es existiert ein Cliffhanger, den man sich beim Lesen schnell vorstellen kann und ich habe dann auch recht behalten. Etwas Vorhersagbarkeit schadet solchen Reihen oder Trilogien ja nicht, aber etwas mehr Pep hätte ich mir schon versprochen.


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Diegestaltung

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Melissa Marrs Büchern sieht der Leser immer an, dass es um eine Fantasygeschichte geht. Auch bei diesem Gesicht bin ich der Meinung, dass man sofort erkennt, das Mallory nicht ganz in unsere Welt passt. Die Stadt darunter soll wohl Shadow World darstellen, aber sicher bin mir da nicht. Nur weiß ich, dass Mallorys normale Welt keine so große ist, wie New York zum Beispiel.

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DieBewertung

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Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz so begeistern, wie ich es mir erhofft habe. Sie liest sich super schnell und hält sich nicht mir irgendetwas auf. Ein Pluspunkt für Lesemuffel. Mir fehlte die Tiefe der Charaktere und einiges ging mir einfach zu schnell.

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[Wünsch mir was] Kunterbunt!

Hallo Ihr Lieben,

 

vor zwei Tagen hatte ich eine Idee. Wieso sollt Ihr eigentlich immer nur meine Wunschlisten auf Amazon sehen? Oder lesen, dass ich dieses und jenes Buch gerne hätte?

Daraus ist die Idee entstanden, dass ich unter dem Artikelnamen [Wünsch mir was], Dinge zeige, die ich mir wünsche. Vielleicht sind es Bücher, so wie heute auch eines dabei ist, oder Filme, Schmuck und und und! Da sind mir keine Grenzen gesetzt. Ich würde mich freuen, wenn es Euch interessieren würde, Ihr einen Kommentar da lassen würdet und/oder vielleicht auch mitmacht?!?! So weit habe ich noch nicht gedacht, aber wenn einer einen Post mit dem selben Gedanken machen möchte: Gerne! Dann werde ich Euch auch verlinken. Nur Bescheid sagen müsst Ihr mir schon ;)

Also hoffe ich, dass euch meine Wünsche nicht zu langweilig erscheinen und Ihr vielleicht die ein oder andere Idee bekommt!


 

 

Wunsch Nr.1: 

Vorgestern war der Tag der Tage. Apple hat sein neues Iphone 6 & 6 plus vorgestellt. Gespannt saß ich vor meinem PC. Denn ich bin noch kein stolzer Besitzer eines Iphones und habe nur Ärger mit meinem Samsung. Aber viele werden sagen: Apple ist überteuert, Apple ist schwer, Apple ist… Die Liste kann beliebig weiter vervollständigt werden. Fakt ist: Ich habe mit Apple Produkten weit aus weniger Probleme als mit meinem alten Windows PC. Und ich liebe meine Ipod.

 

Nun aber zum Wunsch und ja, ich will sie wirklich:

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(Quelle: Apple.com)

Ich finde die Idee super und auch wenn jetzt einige denken: blöde Idee, Schwachsinn etc. Bin ich Feuer und Flamme für das Ding *.* und ich freue mich schon auf das Frühjahr 2015.


 

Wunsch Nr. 2: 

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Ich wollte die ganzen Tage schon einen Bericht über mein Erwachsenen-Malbuch machen. Aber irgendwie ist nie Platz dafür. Deswegen dachte ich, ich zeige Euch wenigsten schon mal mein Weihnachtsmalbuch, welches ich gerne hätte.

Es kostet nur 6,99 € und ich hoffe, es ist so großformatig wie mein “Secret Garden” in dem ich schon viel gemalt habe. Anklicken des Bildes bringt Euch zur Produktseite.


Wunsch Nr. 3: 

Dann die ewige Leier mit meinen Schuhe. Ich habe ja vorgestern grüne Lederschuhe (Sneakers) bestellt. Die sahen so toll aus und ich wollte sie unbedingt haben. Lief auch alles ganz gut, bis ich keinen Kundenaccount mehr hatte, niemand mir antwortete und ich in Panik geriet. Naja alles ist erst mal gecancelt der Traum von Palladium Schuhen bleibt aber. Nun bin ich aber wieder bei meiner Drittoption gelandet.

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Diese kosten 65 Euro beim großen A. Sie werden es wohl werden, wenn ich meine Zahlung bei Paypal rückgängig machen konnte. Ich mag die Farbe irgendwie schon, lila wäre mir zwar lieber, aber die sind auch deutlich teurer. *sfz* Also drückt mir die Daumen, dass das Geld wiederkommt und ich Schuhe kaufen darf ;)

 


 

Das war “Wünsch mir was” für heute und mal ganz ohne Buch ;)

EDOHM – Euch auch?

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Einer da oben hasst mich

Hollis Seamon

Cbt, 2014

978-3570162835

14,99 €

Amazon

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Richard ist ziemlich cool auf seine letzten Tage. Er wohnt in einem Sterbehospiz und mischt die Patienten und Schwestern ganz schön auf. Halloween? Ein willkommenes Fest! Trübsal blasen? Wozu, er stirbt ja sowieso. Tag ein, Tag aus beweist Richard, dass Sterben keine traurige Veranstaltung sein muss und gibt seinem kurzen Leben noch mal einen Sinn.

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DieProtagonisten

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Richard ist vielleicht ne Marke. Da denke ich, dass ich ein Buch lesen werden, das mich traurig macht und dann bringt der Depp mich dauernd zum Lachen. Und schmunzeln und zum Nicken. Er ist einfach toll. Seine Art mit der Krankheit umzugehen scheint nicht die Selbstverständlichste zu sein, aber sie ist einfach erfrischend. Zwischen all denen, die sich nur Gedanken machen und Gott verfluchen, ist es Richard der denkt: “Scheiß drauf!” Das meint er zwar oft auch nicht ernst und macht sich wirklich Gedanken (keine Angst), aber in seiner Situation ist er einfach ein Wunder. Ich glaube nicht, dass ihr Leser Richard verpassen sollten, denn er ist wirklich ein Unikat.

Richards Onkel sorgt für viel Wirbel und man merkt, dass die beiden verwandt sind. Kann es sein, dass Little Richard etwas von ihm geerbt hat? Sein Temperament? Ich stimme dem zu, denn mit den beiden auf die Piste zu gehen, ist einfach ziemlich cool.

Dann gibt es da noch die anderen Patienten, allen voran ein junges Mädel mit dem noch einiges passieren wird. Auch sie mochte ich sehr gerne, obwohl sie etwas nachdenklicher ist und nicht alles auf die leichte Schulter nimmt. 579035_638779992813944_432554395_s

Kulisse

579035_638779992813944_432554395_sSterbehospiz als Kulisse, da darf ich wohl skeptisch sein. Ist ja auch nicht das erste Buch, das ich lese, in dem es um eine tödliche Krankheit geht. Aber dieser abgeschlossene Raum hat es in sich. Der Umgang mit den Mitpatienten, Richards Zimmer, sein Besuch – alles trug dazu bei, dass ich mich in seiner Welt zurechtfand und da auch gar nicht mehr weg wollte. Es war authentisch, aber auch an einigen Stellen verrückt. Aber wenn du stirbst, warum sollen sie Dir Süßigkeiten verbieten?

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Handlung

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Sterben ist immer ein heikles Thema und umso schwieriger, wenn es mit Kindern passiert. Viele Bücher in diese Richtung habe ich schon gelesen und nicht von allen war ich begeistert. Dieses ist aber erfrischend anders und wenn es eine “Top 3 – Der Sterbensbücher” geben würde, wäre dies auf jeden Fall dabei.

Richard ist schon anders, da braucht die Geschichte eigentlich keine außergewöhnliche zu sein. Aber die Kulisse ist echt abgefahren, denn in einem Hospiz war ich noch nie. Richard mischt den Laden auf und der Leser bekommt ein Gefühl dafür, wie abgeschottet diese Menschen eigentlich sterben. Viel Freude gibt es da nicht und das ändert unser junger Mann, der sich nicht einfach so langweilen will, egal ob er nun isst und kacken kann oder nicht.

Die Dinge, die er tut, sind nicht allzu realitätsfern, haben mit seinem Alter zu tun und wie er eigentlich gelebt hätte, wenn er gesund gewesen wäre. Toll ist, dass er nicht wie viele Jugendliche in anderen Bücher eine Liste hat, die er abarbeiten muss. Er ist ziemlich spontan, hat aber manchmal auch eine gewisse Vorstellung. Den Rest erledigen sein Onkel oder seine Mitpatientin.

So entstehen viele Situationen in denen ich lachen muss und immer wieder denke ich: “Der soll nachher sterben?” Dass ich das nicht will, scheint klar zu sein, aber anstatt nachher Tränen zu vergießen, bin ich so abgeklärt wie Richard und danke ihm nur für seine Geschichte.

Dieser Umstand hängt wohl am meisten mit seiner Sicht auf die Dinge zusammen, die eben oft flapsig ist und so eine Art “Was kostet die Welt?” Attitüde verkörpert. Aber klar: Warum jemanden etwas verbieten, was er eh bald nicht mehr haben/machen kann? Warum jemanden bestrafen, der bald sterben wird? Dieser Gedanken beschäftigt Richard und auch den Leser unterschwellig immer wieder. Außerdem verbreitet natürlich das Buch den Gedanken “Leb dein Leben, es könnte irgendwann sehr schnell vorbei sein.” Aber dies ist nie so aufdringlich, dass ich genervt die Augen verdreht habe.

Richard war/ist ein toller Protagonist und ich bin froh ihn getroffen zu haben. 
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Diegestaltung

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“Einer da oben hasst mich” besticht erst mal durch den Titel, den ich im Deutschen sehr mag. Den haben sie gut beibehalten. Das Cover selbst ist jetzt keine wunderhübsche Ausnahme, aber es ist okay. Dafür, dass das Buch nur 256 Seiten hat, ist es voll gepackt mit Leben, Liebe und Ironie. Tolle Mischung, die manch dickes Buch nicht hat.

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DieBewertung

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I Love this Book :) Es war so urkomisch und Richard ein Protagonist, den ich nur lieben konnte. Die Krankheit ist zwar immer da, wird aber so wunderbar verpackt und um den Finger gewickelt, dass ich zwischendurch immer dachte: Richard? Der stirbt nicht!

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